Tip gesucht - Vermögensverwaltung für Kleinanleger

  • Hallo allerseits,
    erst vor kurzer Zeit habe ich angefangen mich mit dem Thema Geldanlage zu beschäftigen. Bis ich nun etwas fitter in dem Thema bin, würde ich gerne Aktien für mich managen lassen. Nun gibt es eine Unzahl von Vermögensverwaltern. Hat jemand hier schon gute Erfahrungen gemacht mit einem Verwalter und kann ihn empfehlen?
    Vielen Dank :-)

  • Moin,


    da würde ich dir ETFs empfehlen und die Anlage selbst in die Hand nehmen.
    Das sind passive Fonds die in Aktien investieren.
    Je nach Anlagevolumen kann man da auf einen einzigen setzen (MSCI World, der in über 1600 Unternehmen aus 23 Industrieländern investiert), oder auch mehrere Bereiche kombinieren um da bestimmte Regionen, oder Branchen höher zu gewichten.


    Finanztip hat da auch ein paar Seiten erstellt um sich weiter einzuarbeiten
    https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/


    Gruß InvestMoe


    P.S. bei Fragen, immer fragen

  • @'Rafaela


    als Kleinanleger leiste ich mir einen guten. Ich mache es, weil ich vor einigen Jahren 3000 USD Verlust als ENRON-Geschädigter und durch die "Weltlage" stark beunruhigt, es nicht ertrage, ständig auf dem Depot zu schauen. Mir genügt bisher ein Papierbeleg.
    Es gibt sehr viele schlechte Fonds, ETF's und Verwalter.
    Der Verwalter kostet Geld, auch wenn man im Minus wäre.
    Meiner muß nicht arbeiten: wichtig!.
    Zum Beispiel die V-Bank(München) hat eine Art Liste von unabhängigen Vermögensverwaltern.


    Laß Dir viel Zeit und z.B. bei Stuiftung Warentest und auch hier sich erkundigen.

  • Vielen Dank an alle.
    Habt Ihr auch einen Tip wie man einen guten Broker findet, also jemanden der für einen Geld mit Aktien verdient?
    Stelle fest im www wird Broker oft mit der Trading-Plattform gleichgesetzt. Da ist wohl sprachlich schwer was verrutscht.

  • @Rafela


    derjeniege, der "totsicher" gewinnbringend Geld von Anderen anlegt, würde ich nicht trauen und würde mich fragen, ob und warum er solch dümmliche Arbeit nötig hat :-)


    Geld anzulegen ist risikoreich.


    Z.B. mein Finanzplaner(den kenne ich seit mindestens sechs Jahren) macht regelmäßige Gewinnmitnahme eines Aktienfonds mit Schwerpunkt Deutsche Nebenwerte mit großen Schwankungen. Auch er kann nicht versprechen, daß es auch in Zukunft gut läuft, aber er hat bestimmte Grenzen gesetzt und es ist ein Sparplan...


    Erkundige Dich gründlich und überleg z.B. ob allgemein die US-Wahlergebnisse Einfluß auf Börsenverlauf hätten.


    Wie jemand hier merkt, könnte ETF etwas langfristiges sein. Wichtig ist, nimm die Zeit für Recherche und binde Dich nicht
    voreilig.


    Hier bei Finanztip gibt es Anleger, die langfristig etwas aufbauen, dann gibt es z.B. wertpapier-forum.de, wo Menschen über ihre Depots austauschen.


    Ich habe kein ETF und warte z.B. auf US-Wahl ab.

  • Hallo @Rafaela, ich kenne leider kein vollständiges freies Verzeichnis aller Vermögensverwalter. Die meisten Verzeichnisse verdienen Geld damit, dass sich die Berater dort registrieren; daher sind sie nie vollständig. Ansonsten bedienen sich Vermögensverwalter auch Banken, die die Geschäfte abwickeln. Und über diese Banken bekommt man auch Verzeichnisse, wer an sie angeschlossen ist.


    Suchst Du denn wirklich einen Vermögensverwalter, der Dein Geld selbständig anlegt? Oder eher einen Anlageberater, der Dir eine Strategie passend zu Deinen Zielen erstellt und dann diese Strategie optional für ich umsetzt, falls Du es nicht selbst machen willst?


    Eine vollständige Anlageberatung gibt's ab wenigen Hundert EUR. Lohnt sich also schon ab ca. 20-50.000 EUR Anlagesumme, wenn man max. 1-2% initial für die Beratung investiert.

  • @Rafaaela tobiasweiss


    z.B. Verband unabhängiger Vermögensverwalter


    https://vuv.de


    Bedenke: die Überlegung, Du gibst Geld zum Anlegen und presto, es wird mehr: kan gut gehen, aber auch nicht.
    Wie @tobiasweiss meint, was zählt, wäre die Rendite, davon etwas an dem Finanzplaner usw.


    Die "Vermögenden" wurden aus bestimmten Gründen vermögend: einige haben Bsp. Unternehmen gegründet usw (von Erben rede ich nicht) und haben eine Fachgruppe um sich, die davon lebt, daß die Vermögenden noch reicher werden.



    Aber, um unsereins zu trösten: vielleicht erinnerst Du Dich an der Zerstörung des Schweizerbankgeheimnisses?


    Es kam dabei raus, daß Vermögensverwalter, von "zwielichtigen Afrikadiktatoren" usw, extrem schlechte Rendite "schafften".



    Warum willst Du einen Anleger/Verwalter?

  • Auch der VuV ist "nur" ein Verein, der Mitglieder gegen vierstellige Jahresbeiträge aufnimmt und dann auflistet. Ist also leider auch kein vollständiges Verzeichnis.


    Die Frage, ob Rafaela das wirklich will, hängt maßgeblich von der Anlagesumme ab, und davon, wieviel Zeit sie selbst investieren will.

  • Hallo allerseits,
    erst vor kurzer Zeit habe ich angefangen mich mit dem Thema Geldanlage zu beschäftigen. Bis ich nun etwas fitter in dem Thema bin, würde ich gerne Aktien für mich managen lassen. Nun gibt es eine Unzahl von Vermögensverwaltern. Hat jemand hier schon gute Erfahrungen gemacht mit einem Verwalter und kann ihn empfehlen?
    Vielen Dank :-)

    Liebe Rafaela,

    wenn du mit Aktien „spielen“ willst, gibt’s imho nur zwei Alternativen:

    1. Dein Portfolio selbst zu managen.

    2. Dein Portfolio selbst zu managen.


    Gute, sprich erfahrene und erfolgreiche Vermögensverwalter verwalten ihr eigenes Vermögen, Punkt.

    Fremdes Vermögen wird i.d.R. von weniger guten Leuten weniger gut gemanagt 😁


    Du schriebst u.a. auch, dass sich die „Reichen“ auf Vermögensverwalter verlassen. Das ist tatsächlich bei Einigen so, jedoch lange nicht bei allen Reichen.

    Einige Großbanken haben ganze Abteilungen mit „qualifizierten“ Beratern... aber frage die mal nach deren net worth 😂


    Qui bono? Das musst du dich immer fragen!

    Deine „Bequemlichkeit“ kostet dich ne Stange Geld; sie mindert die Rendite oder erhöht ggfs. sogar die Verluste. Der Vermögensverwalter verdient immer mit, egal wie gut oder schlecht er arbeitet.


    Deshalb... nimm dir zunächst, wie mehrfach vorgeschlagen, eine Fondsgesellschaft (die ETF anbietet) als Vermögensverwalter und arbeite dich derweilen mit einem Übungsdepot in die Materie ein.