Saidis Podcast ist da!

  • Hallo zusammen,

    der Podcast


    5 Eigenschaften für einen ETF Anleger.


    Hier wird gut die psychologische Seite beleuchtet.

    M.E. der wichtigste Podcast überhaupt.


    Er zeigt bestens die


    Haltung


    auf, die für den Vermögensaufbau entscheidet ist.

    Hier liegt der Schlüssel zum Erfolg.

    Sich selbst kennen und mit sich selbst umgehen können, eine eigene

    Haltung

    entwickelt und ihr treu bleiben.

    Das Motto

    „Geld ist ganz einfach“ wird auf das „eigentliche“ Thema heruntergebrochen.

    Zudem, ist es eine unerlässlicher Stärkung der eigenen Strategie zu trauen.

    Damit ist WOHLFÜHLEN eingeschlossen.


    LG

  • Im aktuellen Podcast zum Thema Vermögensbilanz sagt Saidi, dass man die bAV zu den sicheren Geldanlagen dazuzählen soll (die GRV übrigens nicht).

    Ich verstehe aber nicht, welchen Wert ich dort ansetzen sollte. Auf dem jährlichen Zettel der bAV steht nur wieviel monatliche Rente ich aktuell bzw. nach Hochrechnung bei gleichbleibender Einzahlung erhalten würde. Damit kann ich doch für die bAV genauso schlecht einen Wert ansetzen wie für die gesetzliche Rente, oder?

  • Im aktuellen Podcast zum Thema Vermögensbilanz sagt Saidi, dass man die bAV zu den sicheren Geldanlagen dazuzählen soll (die GRV übrigens nicht).

    Ich verstehe aber nicht, welchen Wert ich dort ansetzen sollte. Auf dem jährlichen Zettel der bAV steht nur wieviel monatliche Rente ich aktuell bzw. nach Hochrechnung bei gleichbleibender Einzahlung erhalten würde. Damit kann ich doch für die bAV genauso schlecht einen Wert ansetzen wie für die gesetzliche Rente, oder?

    Bei meiner (stillgelegten) bAV habe ich die Option ein alternatives Kapitalwahlrecht statt der Rentenzahlung in Anspruch zu nehmen. Einfach mal schauen, ob es diese Option auch gibt.

    In diesem Fall muss man natürlich bedenken, dass die Summe vor Steuern und evtl. Abzüge für KV/PV angegeben wird.


    Meine gesetzlichen Rentenanspruch beziehe ich nicht in meine Vermögensbilanz ein.

    Ich habe aber schon mal grob überschlagen, welches ETF-Depot ich alternativ bräuchte um gemäß der 4%-Regel die 'Rente' aus einem ETF-Depot zu beziehen.

    Ist aber auch nur eine 'Milchmädchenrechnung', da ich die genaue Höhe meiner späteren Rente jetzt noch nicht kenne.

  • Bei meiner (stillgelegten) bAV habe ich die Option ein alternatives Kapitalwahlrecht statt der Rentenzahlung in Anspruch zu nehmen. Einfach mal schauen, ob es diese Option auch gibt.

    Ja, dann wäre es natürlich leicht einzurechnen (genauso wie bei einer privaten Rentenversicherung). In meinem Fall gibt es aber kein Kapitalwahlrecht, nur lebenslange Rente. Deswegen sehe ich das in einer ähnlichen Kategorie wie die gesetzliche Rente und lasse es in der Vermögensbilanz außen vor.

  • Im aktuellen Podcast zum Thema Vermögensbilanz sagt Saidi, dass man die bAV zu den sicheren Geldanlagen dazuzählen soll (die GRV übrigens nicht).

    Ich verstehe aber nicht, welchen Wert ich dort ansetzen sollte. Auf dem jährlichen Zettel der bAV steht nur wieviel monatliche Rente ich aktuell bzw. nach Hochrechnung bei gleichbleibender Einzahlung erhalten würde. Damit kann ich doch für die bAV genauso schlecht einen Wert ansetzen wie für die gesetzliche Rente, oder?

    Keine Ahnung, ob „man“ das richtigerweise so macht … aber in dem Excel-Sheet, wo ich alles aufgeschrieben habe, was ich habe, gibt es zwei Spalten: (1) den absoluten Wert für Dinge, deren absoluten Wert ich bestimmen kann und die ich auch richtig habe - und (2) die gesicherten monatlichen Ansprüche im Alter, für Dinge, wo ich einen monatlichen Anspruch erwerbe, etwa die GKV oder die bAV.

  • Ich habe meinen voraussichtlichen monatl. Rentenanspruch auch in meiner Excel 'hochgerechnet' und dabei auch meinen geplanten vorzeitigen Rentenbeginn und die entsprechenden prozentualen Abschläge einberechnet.

    Wobei man eben heute noch nicht nicht weiß, ob man zukünftig jedes Jahr die gleichen Rentenansprüche erwirbt (Rentenpunkte) und was diese Punkte dann zum Rentenbeginn einmal konkret Wert sein werden.

    Die Hochrechnung wir halt jedes Jahr etwas präziser, wenn die Rentenauskunft kommt. Wichtig ist mir, ob ich mit meiner voraussichtlichen Rente später meine Basis-Lebenskosten bestreiten kann (Miete, Lebensmittel, usw.). Wenn ich feststelle, dass es dort aus dem Ruder läuft würde ich wohl noch meine voraussichtlichen Rentenabschläge ausgleichen.

    Das 'Spaßgeld' im Unruhestand soll bei mir eh aus dem privaten Vermögen kommen.

  • Auf jedem Fall gehören Rentenansprüche in eine Vermögensübersicht, egal ob GRV, bAV oder private Renten.

    Ursprünglich hatte ich einfach eine Jahresrente mit dem (sehr konservativen) Faktor 15 multipliziert und zum Kapital addiert.

    Inzwischen habe ich noch ein ExcelSheet bis zu meinem 95. Geburtstag und den erwarteten Zahlungen pro Jahr aus jedem Produkt.

  • Ich habe meinen voraussichtlichen monatl. Rentenanspruch auch in meiner Excel 'hochgerechnet' und dabei auch meinen geplanten vorzeitigen Rentenbeginn und die entsprechenden prozentualen Abschläge einberechnet.

    Wobei man eben heute noch nicht nicht weiß, ob man zukünftig jedes Jahr die gleichen Rentenansprüche erwirbt (Rentenpunkte) und was diese Punkte dann zum Rentenbeginn einmal konkret Wert sein werden.

    Wäre es nicht richtiger nur die aktuell schon erworbenen Rentenansprüche (also Anzahl bereits erworbener Rentenpunkte mal aktuellem Rentemwert) auf 30 Jahre oder so gerechnet einzutragen?

  • Wäre es nicht richtiger nur die aktuell schon erworbenen Rentenansprüche (also Anzahl bereits erworbener Rentenpunkte mal aktuellem Rentemwert) auf 30 Jahre oder so gerechnet einzutragen?

    Bei stehen zwei Varianten im Sheet, mit/ohne künftig zu erwerbene Ansprüche.


    Der ETF wird noch was zu reißen haben in der Zukunft, denn ich habe mit 2% Inflation gerechnet.

  • Ich bin ja Ü50, und rechne einfach den Schnitt der letzten Jahre weiter hoch. Wenn ich also im Schnitt der letzten 5 Jahre 1,18 RP pro Jahr erworben habe, rechne ich das weiter bis zu meinen voraussichtlichen Rentenbeginn (63).

    In meinen Fall habe ich dann noch die Abschläge durch den vorzeitigen Rentenbeginn wieder abgezogen (14,4%).

    In meiner Rechnung: (voraussichtliche erreichte Rentenpunkte mit 63 - 14,4%) x Wert des Rentenpunkts = Bruttorente

    Logisch, dass auch in 10 Jahren noch eine Menge passieren kann (und wird).

    Ich halte mir aber die Option offen durch Ausgleichszahlungen den Rentenabschlag auszugleichen.

    Der ETF wird noch was zu reißen haben in der Zukunft, denn ich habe mit 2% Inflation gerechnet.

    Absolut: Da wage ich eine vorsichtige Prognose frühestens in 10 Jahren.;)


    Schlussendlich eh Alles Kaffeesatzleserei. Hauptsache die Richtung passt. Die gante Rechnerei nutzt einem nix, wenn man kurzfristig die Augen zu macht oder gar schwer erkrankt.

  • Hallo zusammen,

    das neue Video


    So geht finanzielle Bildung für Dein Kind.


    Das geht ganz einfach. Das kannst Du selbst.


    Psychologisch perfekt gemacht.


    Einfacher geht es nicht.


    So lernen Kinder, ohne großen Aufwand für Sie, alles notwendig „nebenbei“.


    Wie wenige Worte den entscheidenen Unterschied machen.


    Respekt. Vielen Dank.


    LG

  • Man könnte noch über den psychologischen Effekt nachdenken, der in dem Unterschied liegt zwischen "Das können wir uns nicht leisten." und "Das wollen wir uns nicht leisten.", oder nicht?

    Das ist ein ganz wichtiges Thema.

    Ich könnte viel mehr ausgeben als ich will und ich habe den Eindruck ich bin ziemlich alleine in dieser Unterscheidung.

    Bei den meisten scheint zu gelten: Gehaltserhöhung -> neues Handy/Auto kaufen


    Ich glaube ja, gut geht es einem wenn "leisten wollen"

    < "leisten können" ist. Auf beides hat man Einfluss, aber irgendwie betrachten alle nur das Geld...

  • Hallo an alle,


    ich muß nachfragen zur Podcast Folge "Saidis persönlicher Ausblick auf 2023":


    Strompreis... Münchner Gegend... Stadtwerke... nächstes Jahr unter 40 cents.


    Wie geht das?


    Kamen die Stadtwerke in der Gegend nicht genau deswegen in die Presse, weil sie auf 60 oder 70 cents erhöhten?


    Vielen Dank

  • Man könnte noch über den psychologischen Effekt nachdenken, der in dem Unterschied liegt zwischen "Das können wir uns nicht leisten." und "Das wollen wir uns nicht leisten.", oder nicht?

    Ist jedenfalls nach meiner Erfahrung eine der wichtigsten und aber auch schwierigsten Sachen, die in finanzieller Hinsicht beizubringen sind. Dem 14-Jährigen zu erklären, dass man sich das neue 1.400-Euro-iPad zwar leisten kann, aber nicht leisten will, übersteigt den jugendlichen Horizont. Hätte es bei mir früher aber auch, muss ich zugeben. 😉