Altersvorsorge Auszahlplan

  • Hallo liebes Forum,


    ich habe einen Teil meiner Erspanisse in eine lebenslang laufende Sofortrente investiert, Presserente, bei der Presseversorgung (Konsortium aus Allianz, AXA, HDI und R& V) eine Rente, die ich mit 64 plus 8 Monatenseit Oktober 2019 beziehe mit geringeren Abschlusskosten, als Gruppentarif . 100.000,-- € Einmalzahlung bringen 325,33 € Garantierente und zum 01.10.2020 die erste Erhöhung (Gesamtverzinsung für 2020: 3,2 Prozent incl. Garantiezins von 0,9 Prozent in der Garantierente enthalten, somit Erhöhung um 2,3 Prozent auf monatlich 332,82 €.


    Ab Dezember beziehe ich meine Regelaltersrente als Teilrente: 1 Prozent weniger um - mit dem Formular V0060- der DRV weiter freiwillige Beiträge einzahlen zu könnnen, spätestens bis zum 31 März 2022 für das Jahr 2021 mit einer Steigerung meiner gesetzlichen Rente zum 01.07.2022 um ca. 75,-- € bei Zahlung des Höchstbeitrages ca. 15.000,-- zzgl. eventueller Rentenerhöhung, falls die wegen Corona im Westen nicht entfallen. Nach 17 Jahren hätte man diesen Betrag wieder zurück (Sofortrente: ca. 26 Jahre). In einer Berechnung im Internet habe ich gefunden, dass nach 7 Einzahlungen bei 1000,-- € Rente, sich die Rente auf 2.000,-- € verdoppeln würde, was ich nicht so ganz nachvollziehen kann.


    Aktuell spare ich monatlich 200,-- € als Sparplan in einen Investmentfonds, den ich über AVL ausgabeaufschlagfrei bekomme, den Multiple Opportunities R mit hohem Aktienanteil und 20 Prozent Goldanteil von Flossbach von Storch. Der Fonds hat auch die Coronakrise bestens gemeistert. Da ich mit dieser Anlage immer gut geschlafen habe, im Gegensatz zu einem ETF-Pantoffeldepot mit z.T. sehr heftigen Ausschlägen, überlege ich eine Summe von 100.000,-- € ebenfalls über AVL ausgabeaufschlagfrei in mehreren Raten als Auszahlplan mit 400,-- € monatlich anzulegen und die 200,-- € Sparplan monatlich weiterlaufen zu lassen. Vorteile des Sparplans: der Cost-Average-Effekt bei niedrigen Kursen mehr Anteile, bei höheren Kursen weniger Anteile.


    Erwähnen möchte ich noch, dass ich mietfrei im eigenen, lastenfreien und saniertem, auch energetisch, Zweifamilienhaus mit aktuell ausgebautem Dachgeschoss für später (Wohnen für Hilfe, Mehrgenerationen wohnen) lebe.


    Liebe Community, liebe Redaktion, was sagt ihr dazu?

  • Grundsätzlich ist es beim Einmalverkauf oder Auszahlplan ebenso wie beim Einmalkauf oder Sparplan: Es entstehen dabei Transaktionskosten, die irgendwer bezahlen muss.


    Beim Sparplan kommen die rabattierten bis hin zu kostenlosen Angebote dadurch zustande, dass der Fondsanbieter diese subventioniert um Kunden für seine Fonds zu gewinnen. Das gibt es beim Auszahlplan nicht, da fehlt der potentielle Sponsor. Außerdem gibt es bei den Auszahlplänen weniger Wettbewerb.


    Als Folge sind Pläne in der Verkaufsphase von den Kosten her nicht so attraktiv wie Pläne in der Kaufphase. Ob es deshalb besser ist, beispielsweise nur einmal jährlich per normaler Verkaufsorder den Verkauf abzuwickeln und auf dem Tagesgeldkonto zu parken? Vielleicht lohnt es sich das Depot zu übertragen auf eine Bank mit besonders attraktiven Konditionen für Auszahlpläne?


    Ich habe das noch nicht näher untersucht. Ich bin noch nicht so weit ;-) Guido

  • Altsachse OK, danke für die Präzisierung


    PeKo

    Zum Thema Fonds.

    Ich finde den Plan OK, würde Dir empfehlen zu einem Vermittler zu gehen, der Dich im Gegensatz zu AVL an den Halteprovisionen beteiligt. Beim Flossbach sind dies 0,48 - 0,68% p.a. je nach Depotbank, je nach Depotgröße bekommt man davon die Hälfte bis 90% ausgezahlt, selbst zu versteuern wie andere Kapitalerträge.