• Hallo zusammen,


    ich habe vor fast einem Jahr eine bAV über meinen Arbeitgeber bei der Allianz abgeschlossen. Ich habe mich nur wenig darüber informiert und das ganze wurde von dem Verkäufer der zu uns in die Firma kam extrem schöngeredet. Guthaben vermutlich verdoppelt, sichere Anlage, sorgenfrei im Alter etc hieß es. Natürlich gibt der Arbeitgeber aber nur 15% - gesetzliches Minimum - dazu.


    Ich habe nun bei ebendiesem Verkäufer angefragt, dass ich den Vertrag kündigen möchte. (Hatte nun Zeit mich damit zu beschäftigen und möchte andere Wege der Anlage gehen.)

    Er sagte, dies wäre vom Gesetzgeber nicht vorgesehen und eigentlich nicht möglich. Er würde meine "Bitte", wenn ich unbedingt wolle, nun an die Allianz weiterleiten. Mein Arbeitgeber hat nichts gegen die Auflösung.

    Er sagte mir aber schon, dass ich von den bisher eingezahlten 1800€ maximal 1500€ zurück bekommen würde und dass ich dies dann noch versteuern müsste. "Es wäre also am besten sie lassen den Vertrag normal laufen. Am Markt gibt es keine bessere Anlagemöglichkeit!" schrieb er mir.


    Gibt es hier etwas Besonderes auf das ich achten muss? Die 300€ Verlust sowie die 1500€ dann zu versteuern wäre ok.

  • Ich finde 300 € Verlust sehr günstig. Wenn Du Dir das durchgerechnet hast und keine "sichere" Anlage bei kleiner Rendite brauchst, spricht wohl nichts dagegen.


    Das größte Argument für diese bAV wäre der Steuervorteil, falls Dein heutiger Steuersatz deutlich größer sein sollte als später in der Rente (und sich die Gesetze bis dahin nicht ändern).