Stromversorger

  • Hintergrund ist der: Verbraucher mit einer PV-Anlage können ihren Verbrauch nur schwer kalkulieren und kommen, z. B. bei geringerem Verbrauch (viel Sonne ...), durch die Grundgebühr zu exorbitant hohen Durchschnittskosten.

    Das würde durch einen Strompreis ohne Grundgebühr nicht passieren.

  • Du könntest in einem Vergleichsportal den geringst möglichen Jahresverbrauch einstellen. Verivox lässt z.B. 1 KWh zu. Das Ergebnis ist dann die Liste der Anbieter mit der geringsten Grundgebühr (insofern sie bei diesem Portal gelistet sind).


    Bei mir in Bielefeld sind es die Stadtwerke. Da würde die erste und einzige KWh im Monat dann 4,71 € kosten. Ich finde es aber ehrlich gesagt nicht zu teuer. Du bekommst ja auch etwas dafür, z.B. jederzeit gar nicht mal so wenig (30?) KW aus dem Netz ziehen zu können, wenn Dir danach ist.


    Eine Besonderheit sind reine Einspeisezähler für EEG-Umlagen, bei denen Du nur die Zählermiete bezahlst (hier 20 € im Jahr) und keine Grundgebühr. Das gilt aber nur zusätzlich zu einem normalen Anschluss mit Grundgebühr und auch nur solange Du wirklich nur einspeist. Wenn du über den Zähler (wahrscheinlich versehentlich) auch Strom beziehst, zahl Du auch die Grundgebühr. Aber wenn ich Dich wilelisa richtig verstanden habe seid ihr Selbstnutzer.

  • Je nach Relation Eigenstrom zu PV-Anlage ist dann keine Grundgebühr nicht die optimale Lösung sondern die Frage niedriger Gesamtpreis bei erwarteter Abnahmemenge mit niedrigem kWh-Preis, um das Risiko zu minimieren.


    Hab das mal bei mir durchgespielt. Der Grundversorger will 150 € p.a. und rund 26 Cent pro kWh. Es gibt andere Versorger, die so ab 100 € p.a. wollen mit ähnlichem KWh-Preis.


    Das ist jetzt ein Doppelpost mit Pantoffelheld , da wir wohl parallel die gleiche Recherche gemacht haben.

  • Da der vorraussichtliche Netzbezug für das Jahr bei einer PV-Anlage sehr unbestimmt ist, benötige ich einen Orientierungswert. Und das ist der Arbeitspreis ohne einen zusätzlichen Grundpreis.


    Mit diesem Preis kann ich dann Beispielrechnungen anstellen:


    Variante a) 3.000 kWh, Arbeitspreis 25 Ct/kWh, 0 € Grundgebühr = 750 € p.a.

    Variante b) 3.000 kWh, Arbeitspreis 22 Ct/kWh, 90 € Grundgebühr = 750 € p.a.


    Da die Jahreskosten identisch sind, profitiere ich bei einem niedrigeren Verbrauch von Var. a).