Ebase-Depot und KAG-Kurse

  • Hallo liebe Forumsmitglieder,


    ich habe bei der ebase meinen ETF-Sparplan laufen, auf den ich monatlich einen Betrag X einzahle (MSCI World). Nun ist es so, dass ich die entsprechenden Anteile zu dem jeweiligen KAG-Kurs kaufe und somit wohl direkt bei dem Fondsanbieter (so wohl üblich bei ebase).


    Mir ist nicht so ganz klar, welche Vor- oder Nachteile dies hat. Mich verunsichert außerdem, dass Finanztip ebase nie in seinem Vergleich erwähnt, obwohl ich pro Sparrate deutlich weniger bezahle als die 1,5 % zB bei Comdirect.


    Warum kann man bei ebase außerdem ETF-Anteile nicht direkt an der Börse erwerben?


    Vielen Dank für eure Hilfe vorab!

  • Hallo Bumtschey87 , willkommen im Finanztip-Forum.


    Ebase ist von der Historie eine Fondsbank für aktive Fonds, dort kauft man üblicherweise bei der KAG. Vorteil ist, dass man zum Inventarwert kauft, wobei an der Börse es durch Spread und / oder Marktverzerrung auch zu Abweichungen kommen kann. Dagegen kann man an der Börse zu den Börsenzeiten jederzeit handeln.


    Finanztip hatte mal gesagt, dass sie nur vollwertige Depots im Vergleich haben. Ebase hatte damals nur das Fondsdepot, soweit ich weiß gibt jetzt auch noch ein Wertpapierdepot. Ggf. kann man damit auch ETF an der Börse kaufen. Müsstest Du ggf. bei Ebase erfragen und gerne hier berichten.

  • Bei der FFB - ebenfalls aus der Ecke aktive Fonds kommend - ist mir zwar nichts Negatives zu den Kursen aufgefallen (ohne wirklich ganz genau hingesehen zu haben), aber sie arbeiten bei Fremdwährungen mit einem saftigen Spread. Da macht es denn auf einmal doch einen Unterschied, ob man den MSCI World in EUR oder USD kauft :-/ Zuletzt sind noch Verwahrentgelte für ETF dazu gekommen, so dass sich dieser Broker eher für (über Fondsdicounter) ausgabenaufschlagfreien Kauf von aktiven Fonds eignet. So man denn so etwas vorhat...