Versorgungslücke ermitteln...

  • Moin Gemeinde,


    ich hatte heute ein nettes Gespräch mit einen jungen Ehepaar, beide Anfang 30, die bis dato rein garnichts auf der hohen Kante haben und sich in Richtung Altersversorgung exklusiv auf die Gesetzliche verlassen... also... sie haben noch nichts unternommen...

    Alle 3 Jahre gibt es für beide ein neues Mittelklasse Leasingauto.

    Sie „ascht“ rund 2.800 netto, er etwa 3.200 netto. In das geerbte Einfamilienhaus (ihr Erbe) haben sie 120k für Umbau und Renovierungsarbeiten gesteckt, diese 120k voll und auf 30 Jahre ohne Zinsfestschreibung finanziert, wovon gefühlt der Wert eines durchschnittlichen Wochenendeinkaufs getilgt ist (Unterlagen haben wir... eh... irgendwo zu Hause).


    Auf meine Vorschläge und Rechenmodelle haben sie mit Kopfschütteln (nee, sooo viel?) reagiert.

    Wie würdet ihr planen und/oder vorgehen?

  • Hallo.


    Grundsätzlich:

    Wir reden hier über zwei Erwachsene, oder nicht? Wenn die nicht wollen, dann wollen die nicht.


    Andererseits:

    Wenn wir sie ins Licht führen wollen, dann wäre mein Fokus zunächst auf der Risikoabsicherung. Erst wenn die Baustelle bearbeitet ist, wäre die Altersvorsorge zu adressieren. (Auch wenn man den Verlust der Erwerbsfähigkeit ausblenden will, eine Risikolebensversicherung zur Absicherung der Baufinanzierung sollte niemanden überfordern.)

  • Jo,


    klar, wir reden über mündige Wähler ;-) und Erwachsene.


    Wollen wollen die beiden schon; sonst hätten wir uns ja nicht zusammen gesetzt.

    Sie waren nur wegen meiner Prognosen und dem entsprechenden Zahlenwerk geschockt.

    Zur „wenn-du-stirbst-kriegst-du-Geld-Versicherung“: Beide haben je eine solche am Laufen; dafür haben die Bänker gesorgt.