Langfristige Anlage: ETF's, Alternativen, Streuung

  • Ich möchte längerfristig in einer GmbH Geld anlegen (ca- 15-20k pro Jahr). Da ich in Bezug auf Einzeltitel ein gebranntes Kind bin, und auch nicht so viel Zeit habe, um das zu monitoren, sollte das ganze relativ stabil und ohne größere Aufwände ablaufen.


    Daher war mein erster Gedanke ETFs (MSCI World), aber ich würde gerne alles auf eine Karte setzen, und daher gegebenenfalls auch noch andere Produkte ins Auge fassen. Ziel sollte eine sichere, aber dennoch natürlich rentable Anlage.

    Was gibt es ausser ETFs noch für Anlageformen, die ggf. auch im Falle einer Krise nicht derartige Rücksetzer haben, sondern eine halbwegs stabile Entwicklung?


    Vielen Dank für Eure Tips

  • Hallo munkelmann , willkommen im Finanztip-Forum.


    Grundsätzlich ist es so, dass höhere Renditeerwartungen mit höheren Risiken verbunden sind. Der Satz gilt umgekehrt übrigens nicht. Eins der Risiken sind Kursschwankungen. Wenn man das vermeiden will kommt man auf sog. sichere Einlagen wie Tages- / Festgeld und Staatsanleihen von Ländern mit hoher Bonität. Erstere bringen derzeit noch knapp positive Renditen, letztere sind i.d.R. schon bei negativer Rendite.


    Im Bereich der gemanagten Fonds gibt es solche, die das Fondsvermögen zusätzlich absichern. Allerdings ist man dort auch nicht vor Rückschlägen gefeit und die Absicherung kostet Rendite.


    Finanztip empfiehlt je nach Risikoneigung einen gemischten Ansatz aus Tages-/Festgeld und breit anlegenden ETF, wobei das MIschungsverhältnis sich nach dem Risiko bemisst. Ggf. ist auch ein BEimischung von Gold zu erwägen.


    Hier der Langtext zu meinen Aussagen:

    https://www.finanztip.de/geldanlage/risikoprofil/

    https://www.finanztip.de/geldanlage/

    https://www.finanztip.de/gold/

  • munkelmann

    ich bin ENRON geschädigter(3000 EUR).

    bei der Website von lynalden.com gibt es auch konkrete Hinweise und was sie selbst macht.

    Ich kaufe kein ETF(Krise: loswerden sehr schwierig), warte ein/zwei Monaten nach der US-Wahl ab und gehe davon aus, daß es einen Börsenabsturz auch geben wird, entsprechend Pulver trocken halten, in diesen Zeiten wenig machen und sich breit informieren.

  • "Prognosen sind äußerst schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen"

    Dieses schöne Zitat wird immer mal wieder jemandem anderen zugeschrieben, mal Mark Twain, mal Winston Churchill, und mal Kurt Tucholsky...„


    (zitiert von freitag.de)


    Laut Wikipedia soll auch ein Däne Urheber sein. Na ja. Dänen lügen nicht 😏

  • arte ein/zwei Monaten nach der US-Wahl ab und gehe davon aus, daß es einen Börsenabsturz auch geben wird, e

    Der eine hat über Jahrzente die Politik der Steueroase Delaware vorrangetrieben (Biden), der andere hat die Steuern für Unternehmen und ihre Besitzer gesenkt (Trump). Wo sehen Sie die Risiken?


    munkelmann für Sie gelten die Empfehlungen von Finanztip/Stiftungwarentest/Verbraucherzentralen wie von KaterKa aufgelistet.

  • "Risiken": tragen derzeit außschließlich nicht krankenversicherte Arbeitslose und zunehmend in die Obdachlosigkeit getriebenen Amerikaner.

    Klärung: ich meinte, egal wie es in den US ausgeht, ich halte einen Börsensturz für wahrscheinlich, nicht unbedingt nach der Wahl, sondern weil die allgemeine Lage der Länder wie die der USA(mit den teuersten Aktien, weit und breit) mit der Börsenwelt wenig gemein hat.

    Mein Eindruck, daß die USA in kommender Zeit unruhiger wird, egal wer "gewinnt".