Wie sieht Euer ETF Depot aus?

  • Stiftung Warentest analysiert Aktienfonds nach ihrer Nachhaltigkeit. Der "perfekte Fonds" (aktiv) heißt ÖkoWorld ÖkoVision Classic C (LU 006 192 858 5) . Er erreicht 100 Prozent der Stiftung Warentest Ausschlusskriterien. Der beste ETF auf dieser Liste ist der iShares Dow Jones Global Sustainability Screened Ucits ETF (DE 000 A1J B4P 2). Er erreicht allerdings nur 35 von 100 Punkten auf der Test.de Skala der Ausschlusskriterien. Insofern ist hier die Frage, ob er wirklich so Sustainable ist oder nicht eher Augenwischerei.

  • Stiftung Warentest analysiert Aktienfonds nach ihrer Nachhaltigkeit. Der "perfekte Fonds" (aktiv) heißt ÖkoWorld ÖkoVision Classic C (LU 006 192 858 5) . Er erreicht 100 Prozent der Stiftung Warentest Ausschlusskriterien. Der beste ETF auf dieser Liste ist der iShares Dow Jones Global Sustainability Screened Ucits ETF (DE 000 A1J B4P 2). Er erreicht allerdings nur 35 von 100 Punkten auf der Test.de Skala der Ausschlusskriterien. Insofern ist hier die Frage, ob er wirklich so Sustainable ist oder nicht eher Augenwischerei.


    Der ÖkoWorld ÖkoVision Classic C ist mir bekannt. In diesen investiere ich als Sparplan.
    Da ja hier ETF (auf Grund der Kosten) so gelobt werden, fragte ich eben nach diesen.
    Leider sind mir die Kriterien der Stiftung Warentest nicht bekannt. Für jeden sind ja andere Kritierien als Ausschluß oder als Positiv wichtig.

  • Mein Depot besteht aus folgendem


    12% Staatsanleihen
    ETF M&G Global Macro Bond Euro (WKN A1JPJR)
    ComStage iBoxx € Sovereigns Inflation-Linked Euro-Inflation ETF (WKN ETF530)


    88% Aktien
    32% MSCI World ETF (Comstage)
    29% DAX ETF (Comstage)
    22% Nasdaq ETF (Comstage)
    6% Euro Stoxx 600 ETF (Comstage)


    Cheers,
    Elias

  • Hallo @fitom


    ist ja nicht gesagt, dass das die optimale Lösung ist. :-)


    Ich habe zweimal im Jahr Re-Balancing Termine im Kalender stehen. Bin da aber insofern flexibel, als dass ich versuche das Zielverhältnis so in etwa herzustellen. Wenn es dann nachher noch 2% Abweichung irgendwo gibt, ist das auch ok. Werde deswegen nicht anfangen Kleinstbeträge zu investieren.


    Ziel ist 15% Staatsanleihen und bei den Aktien MSCI World 25%, Nasdaq 25%, DAX 25%, Stoxxx 600 10%. Die Sparpläne werden in diesem Verhältnis bespart, und im rebalancing werden die Performance-Unterschiede glattgebügelt.


    Nasdaq habe ich erst über das letzte Jahr aufgebaut, daher noch leicht unterrepräsentiert.


    Warum dieses Verhältnis? Keine Ahnung, fühlt sich gut an für mich. Ich bin von der Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft relativ überzeugt, und auch im Nasdaq gibt es finde ich sehr spannende Unternehmen. Der MSCI World und Euro Stoxx 600 sollen den Rest der Welt abdecken.


    Mittelfristig würde ich mir noch überlegen eine MDAX Position aufzubauen, auf (relative) Kosten der DAX Position. 10% MDAX, 15% DAX oder so. Von Emerging Markets halte ich nicht viel, wie ich schon an anderer Stelle erwähnte...


    Viele Grüße,
    Elias

  • Ich habe eine allgemeine Frage zu Prämien für Depotwechsel, die ich am Beispiel der Targobank illustrieren möchte: Eine aktuelle Aktion lautet: 0,75 % des Depotvolumens als Wechselprämie. Gesetzt den Fall, man erfüllt die Voraussetzungen des Angebots - was verdient die Bank daran, wenn man nur mit seinem Depot umzieht und das Geld dort liegen lässt? (Ein Mindest-Ordervolumen gibt es nicht.) Anders gefragt: Warum machen die das? Und: Ist das koscher?


    Hier die URL zum Angebot: https://www.targobank.de/de/ve…ebot-7.html#r=mnav-teas-5


    Kann mir da jemand helfen? Sicher ist es ein Lockangebot. Aber ist es auch ein unseriöses Spiel mit der Gier?


    Merci im Voraus,


    Olek

  • Die Bank verdient sobald du wieder aktiv Wertpapiere handeln wirst. Und das wirst du früher oder später. Klar gibt es Depots mit denen die Bank Verluste macht. Aber das Angebot wird sich im Mittel über viele Depots schnell rechnen. Zumal die Targobank nicht erste Adresse für Trader ist ;-)

  • Die Bank verdient sobald du wieder aktiv Wertpapiere handeln wirst. Und das wirst du früher oder später. Klar gibt es Depots mit denen die Bank Verluste macht. Aber das Angebot wird sich im Mittel über viele Depots schnell rechnen. Zumal die Targobank nicht erste Adresse für Trader ist ;-)

    Lieber Chris,


    vielen Dank für Deine Antwort. So, wie ich den Artikel "DIE GÜNSTIGEN DEPOTBANKEN FÜR IHRE WERTPAPIERE" verstehe, ist die Targobank doch okay, oder? Sie schneidet zwar nicht so gut ab wie Flatex und Onvisa, ist aber deutlich günstiger als meine jetzige Depotbank. Mir kommt es darauf an, ob die Targobank seriös ist (,soweit man das von einer Bank sagen kann :) ). In meinem Fall wäre die Höhe der Prämie schon ganz verlockend, und ich möchte mich nur erkundigen, ob es da keinen Pferdefuß gibt. Deine Antwort ist mir schon sehr hilfreich. :)


    Was meint denn das Team von Finanztip? :)

  • Ist es denn nicht so, dass die Banken auch eine sogenannte "Bestandsprovision" bekommen?
    Also wenn du Fondsanteile in deinem Depot liegen hast, dann bekommt die Bank meines Wissens von der Fondsgesellschaft einen Teil der jährlichen Fondsgebühr. Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege...

  • Hallo :)


    ich bin ganz neu in dem Bereich und überlege schon eine Weile in ETFs zu investieren. :rolleyes:


    Bin bei der ING DIBA. Allerdings würde ich nicht einmalig ETFs für eine größere Summe kaufen, sondern das ganze über einen Wertpapier Sparplan machen, wo ich jeden Monat einen Betrag einzahle. Hat jemand damit Erfahrungen? Wenn ich beispielsweise einen ETF xyz kaufe, müsste ja nur einmal Ordergebühr (1,75%) anfallen oder fällt dann jeden Monat erneut die Provision an, da meine Anteile ja durch Anstieg der Summe monatlich größer werden bzw. dazugekauft werden? ?( Konnte das nirgends richtig rauslesen.



    <3 Gruß
    Zimti

  • ETF Sparpläne erzeugen bei der Ing Diba für viele ETF keine Kaufkosten. Die einzigen Kosten werden als Total Expense Ratio TER dargestellt, liegen immer unter 1%, manchmal bei unter 0,5%. Genaues findest du in der Beschreibung des ETF.


    Ich würde immer einen Sparplan ohne Kaufkosten wählen. Ist langfristig einfach eingewaltiger Renditeschub.

  • @chris2702, könntest du bitte sagen, welche ETF das sein sollen, die bei Ing-DiBa als Sparpläne ohne Orderkosten laufen?


    Meines Wissens gibt es nämlich bei der Ing-Diba keine kostenlosen ETF-Sparpläne, sondern alle kosten 1,75%.
    @Zimti, die 1,75% fallen natürlich bei jeder Ausführung des Sparplans an, also zB jeden Monat wenn monatlich gespart wird.
    Mit anderen Worten, wenn du monatlich 100 Euro in einen ETF besparen möchtest, dann gehen jeden Monat 1,75 Euro an Gebühren weg. Und du bekommst für 98,25 Euro weitere ETF-Anteile dazu (Anzahl je nach aktuellem Kurs).


    Der Vorteil bei der Ing-Diba ist vielmehr, dass alle Fonds (auch ETF) bei manuellen Käufen >500 Euro keine Ordergebühren im Direkthandel kosten.


    Für ETF-Sparpläne würde ich aber eine andere Bank nutzen, wo diese auch kostenlos sind. Auch wenn das evtl. zeitlich begrenzte Aktionsangebote sein mögen.

  • Und welche Bank kannst empfehlen, wo es nichts kostet? Allerdings frage ich mich dann, womit die Bank dann überhaupt verdient, wenn die ETF Sparpläne dort kostenlos sind.


    Allerdings habe ich bei der Durchsicht der ETFs gesehen, dass bei einigen "gebührenfrei kaufen" steht. Das bezieht sich dann aber wohl eher auf einen einmaligen Kauf und nicht für den Sparplan. Aber woran verdienen dann die Banken, wenn ich beispielsweise einmalig Anteile in Höhe von 1.000 EUR kaufe von iShares Mdax. Dann dürften ja nur Kosten in Höhe von 0,51% pro Jahr anfallen. Genau genommen, sind die Sparpläne ja dann teurer, wo man nach und nach Vermögen aufbauen möchte.

  • Für die Bank ist das ja eine Mischkalkulation: Vielleicht verdienen sie an dem Sparplan nix, oder an einer einmaligen Anlage. Aber eventuell nutzt Du, wenn Du zufrieden bist ja auch andere Produkte von denen - ein Girokonto, oder kaufst andere Wertpapiere, oder, oder, oder...

  • Hallo,
    die Wirtschaftswoche empfiehlt die Geldanlage bei Familienunternehmen.
    Es gibt nur ein Zertifikat von der UBS.
    Ist mir zu unsicher.


    Gibt es auch ETF auf Familienunternehmen?
    mfg WKördel

  • Hallo,
    die Wirtschaftswoche empfiehlt die Geldanlage bei Familienunternehmen.

    Die Wirtschaftswoche treibt aber auch jede Woche eine andere Sau durchs Dorf ;-)


    Aber mal ganz im Ernst: Familienunternehmen haben ein ganz großes Problem - sie sind so lange gut geführt, bis sie es nicht mehr sind.


    Was meine ich damit? Es ist einfach extrem unwahrscheinlich, dass eine Familie in jeder Generation einen talentierten Unternehmenslenker hervorbringt. Die heute "gehypten" Familienunternehmen sind vielleichzt in der 2. oder 3. Generation gut geführt - aber gibt die Corporate Governance auch eine 4. oder 5. generation guter Unternehmensführung her? Oder kommt im Laufe der Zeit einfach unweigerlich das schwarze Schaf der Familie dran? Abgesehen davon ist es eine ex-post Validierung - die Familienunternehmen, die wir heute bewundern verdecken natürlich den Blick auf die vielen, vielen Familienunternehmen, die unterwegs auf der Strecke geblieben sind...


    Abgesehen davon: Was ist ein Familienunternehmen? Ein Unternehmen, welches einer Familie gehört? Das durch eine Familie geführt wird? Das durch eine Familie kontrolliert wird?