Mikrodarlehen???

  • Moin @all!


    Derzeit vertreibe ich mir die Langeweile mit Grübeln und Gesprächen mit künftigen Rentnern, die definitiv von Altersarmut bedroht sind. Diese Leute (Mitte-Ende 50), die viiiiele Jahre ihres Schaffens in der Veranstaltungsbranche und/oder als Künstler/Kulturschaffende verbracht haben und seit Corona praktisch ohne die gewohnten Einkünfte dastehen, haben inzwischen (überwiegend) die Ersparnisse aufgefuttert (die eh nicht mal ansatzweise als Altersversorgung gereicht hätten). Die zu erwartenden Gesetzlichen Renten liegen im Bereich von 400 bis 700€ und aus Privaten AV ist eigentlich nur „Kleingeld“ zu erwarten.

    Den meisten ist klar, dass sie quasi bis zum Tod arbeiten werden müssen... was sie sowieso auf dem Plan hatten.

    Allerdings ist erst mal nicht klar, ab wann es in dieser Branche wieder halbwegs „normal“ laufen wird.


    Daher gehen einige meiner Gesprächspartner mit der Idee schwanger, irgendwie zu diversifizieren, also eine weitere, ergänzende Einkommensquelle zu erschließen. Wir reden dabei nicht um nen Minijob an der Supermarktkasse, sonder um Business (Handel, Handwerk, Beratung, Schulung, whatsoever...).


    Derzeit werden Businesspläne erstellt; Kapitalbedarf unter 10k. Die Hausbanken kommen, soweit die Erfahrungen reichen, erst ab rund 30k mit Fördermitteln (KfW, ERP...) ins Boot. Als Alternative werden Kontokorrent-Kredite angeboten.


    Bevor ich mich jetzt quer durch die Republik bei den Vermittlern von Mikrokrediten durchfrage, meine Frage an euch: Wer kann hierzu mit hilfreichen Tipps dienen?


    (Kredite zur Existenzgründung unter 10k, Laufzeiten bis max. 7 Jahre, wenig bis kein Eigenkapital, Bonität meist suboptimal)


    Vielen Dank im Voraus


    P.S.: Ich verdiene dabei nix!

  • ... bin einen kleinen Schritt weiter gekommen. Mikrokredite werden wohl auch bei „unschönen“ Schufaauskünften gewährt, sofern die „Einträge“ ausgeglichen sind, aber eben noch nicht gelöscht.


    Mittel der KfW stehen wohl auch zum Abruf bereit, auch wenn die „Neugründung“ zunächst „nebenberuflich“ ausgeübt wird. Die Voraussetzungen habe ich angefragt; wenn hierzu jemand etwas weiß, würde ich mich über Tipps freuen.