Sicherheit bei ETF vs Aktie

  • Hallo zusammen,

    mich würde mal interessieren wie sicher ein ETF im wirklichen Krisenfall ist. Unabhängig davon, ob physisch oder synthetisch hinterlegt ( auch bei physisch wird nicht alles 100 % nachgekauft ! ), gibt es mehr ETF-Volumen als tatsächliche Aktien. Das heißt bei einer größeren Verwerfung ( Pleiten, Währungsprobleme usw) wollen mehr Kunden Aktien sehen wie tatsächlich vorhanden sind. Ich bin kein Anhänger der Weltuntergangspropheten, aber die Schuldenorgien von EZB und Co geben schon zu denken. Klar spricht dass mehr für Sachwerte, zu denen auch Aktien zählen, aber ich frage mich, ob ein direkter Einzelaktienkauf ( gestreut natürlich auf mehrere Papiere ) nicht die sicherere Lösung ist. Macht mehr Arbeit, Risikostreuung und alle Argumente die jetzt kommen können bitte außen vor lassen.

    Es geht nur darum, wie sicher im Krisenfall ein ETF ist.

    Verbriefte Forderungen...erinnert mich irgendwie an Lehmann und Co.

    Schönen Tag zusammen!

    Gruß

    Michael

  • Hallo Michael 1967 , willkommen im Finanztip-Forum.

    gibt es mehr ETF-Volumen als tatsächliche Aktien.

    Wer behauptet das?


    Schau mal in einen Jahresbericht eines der bei Finanztip empfohlenen ETF. Dort ist hinterlegt, welche Aktien der ETF besitzt. Dabei wirst Du erkennen, dass die Aktien tatsächlich vorhanden sind.


    Beispiel der größte (knapp 20 Mrd USD): 99,46 % Aktien und noch 0,3% Kasse s. Seiten 412/413 https://www.ishares.com/de/pro…ort-june-2019-emea-de.pdf


    Unabhängig davon ist nichts gegen Einzelinvestment einzuwenden, wenn man Zeit und Kenntnis hat. Ich reduziere Zug um Zug die Fonds sowohl bei den Eltern wie bei den Kindern und gehe in Aktien. Gibt aber auch Nachteile wie US-Quellensteuer, keine Teilfreistellung, separate Verlustverrechnung ...