Kapitallebensversicherung Ablauf

  • Zum Kapitallebensversicherungablauf bei der Auszahlung wird nach Versichererinformation Finanzamt unterrichtet, die geben Info weiter an Krankenkasse. Wird Auszahlungssumme als eine Art Einkommen versteuert und mit Sozialversicherungsbeiträgen beschnitten?

    Habe LV - Beiträge immer selbst ohne Arbeitgeber aus versteuertem Einkommen bezahlt, bin seit 3 Jahren arbeitsunfähig durch Krankheit und in die gesetzliche FREIWILLIGE KV hineingezwungen worden da A-Amt nach 12 Monaten KV nicht zahlt, Harz Vier mit LV nicht möglich. Als Einkommenloser über 200 € im Monat für KV und nach 35 Jahren Sparen bei Auszahlung LV nochmal Sozialbeiträge (über 20%) bezahlen, da FREIWILLIGE KV nichts anderes als zwangsversichert mit Freiwildstatus bedeutet -LV ist Einkommen- da bei normal gesetzl. Versicherte ein sicheres Einkommen angenommen wird und bei denen LV - Auszahlung nicht als Einkommen gilt, selbst beim Finanzamt werden erst Verträge ab 2004 besteuert. Was kann ich machen um mein Geld zu retten und nicht woanders als Altersvorsorge zu verschieben da ich Rentenalter gar nicht erreiche werde; was macht überhaupt noch Sinn zu sparen wenn in Zukunft Gesetzgebung Ausplünderung durch Sozialversicherung und Finanzamt vollkommen legal macht wie z. Bsp. (2004/2007 SPD Ulla Schmidt Pflicht zur KV u. dessen Auswüchse)

    Das wußte ich 1985 bei Abschluß nicht das Gesetze so sehr geändert werden können, man fühlt sich wie legal bestohlen!

    Omas Sparstrumpf ist ja viel sicherer da Einbrecher die absolute Ausnahme sind, im Gegensatz zu SV u. Finanzamt die mit Sicherheit erbarmungslos schröpfen!

    Bin überascht das FINANZTIP überhaupt keine Tipps oder Hinweise bei Ablauf alter Verträge/ Lebensversicherung auszahlen bereit hat!

    Bin doch nicht der einzigste der LV bis zum Vertagsende bezahlt - oder doch?

  • Hallo.


    Die Gesetzeslage ist eindeutig, da können weder ich noch FinanzTip etwas dran ändern.


    Paragraph 240 Absatz 1 Satz 2 SGB V sagt klar, dass bei freiwilligen Mitgliedern einer gesetzlichen Krankenkasse alles, was Einkommen ist, zu verbeitragen ist.


    Wenn der Status "freiwilliges Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse" nicht geändert werden kann, dann sind die Möglichkeiten ausgeschöpft.

  • Ja, da kann man sich nur schämen für Deutschland das jeder Langzeitalkoholiker und Ewigarbeitslose die jede Sozialleistungen nachgeworfen bekommen und viel besser durch`s Leben kommen als redlich Arbeitende die sich fürs Alter versteuertes Geld ansparen und am Ende nochmal geschröpft werden; die Leute die jetzt riestern u. ähnl. werden sich wundern was in 25 Jahren ist und was dann gilt. Unter der Matratze oder Langzeitsachwerte hätte mehr gebracht und das ist meine Empfehlung zum Thema.

  • das jeder Langzeitalkoholiker und Ewigarbeitslose die jede Sozialleistungen nachgeworfen bekommen und viel besser durch`s Leben kommen als redlich Arbeitende die sich fürs Alter versteuertes Geld ansparen und am Ende nochmal geschröpft werden;

    1) Da gibt’s ne tolle website mit wertvollen Infos: http://www.das-dass.de


    2) Natürlich gibt’s Leute, die sich mit dem Existenzminimum zufrieden geben wollen oder müssen... aber das sollte nicht der Maßstab für „redlich Arbeitende“ sein.

    Wer als „redlich Arbeitende/r“ unzureichend spart und „falsch“ investiert, die/der hat schon beim Kauf/Abschluss des oder der „falschen“ Finanzprodukte/s die A...-Karte gezogen. Wir haben - zum Glück - Vertragsfreiheiten und einfache wie verlässliche Möglichkeiten uns vor und nach dem Zeitpunkt, zu dem Entscheidungen getroffen wurden/werden, zu informieren und ggfs. Entscheidungen zu revidieren bzw. andere, geeignetere Wege einzuschlagen.


    Hinterher unzufrieden zu meckern und auf die Regierung/en oder die Nation zu schimpfen, ist unangebracht. Die Verantwortung für deine alte (ungünstige) Entscheidung liegt nicht bei den Anderen!


    Ich wünsche, dass du dennoch das Beste aus der Situation machen kannst.

  • Hinterher unzufrieden zu meckern und auf die Regierung/en oder die Nation zu schimpfen, ist unangebracht. Die Verantwortung für deine alte (ungünstige) Entscheidung liegt nicht bei den Anderen!

    Sehe ich ganz genau so!

    das jeder Langzeitalkoholiker und Ewigarbeitslose die jede Sozialleistungen nachgeworfen bekommen und viel besser durch`s Leben kommen als redlich Arbeitende

    Das würde ich auch mal klar als Unwahrheit bezeichnen.

  • Ich will hier mal aus eigener Erfahrung ein Beispiel bringen, dass man selbst bei vermeintlich richtiger Entscheidung, erhebliche Nachteile erleiden kann.

    In der DDR wurde 1971 die Freiwillige Zusatzversicherung eingeführt. Der bin ich nicht beigetreten, weil ich mir ausgerechnet hatte, dass es rentabler war, die Beiträge aufs Sparbuch zu legen. Nun kam 1990 die Wende, und die Beiträge zur FZR wurden mit Faktoren bis 3,0 höher bewertet. Meine Beiträge wurden mit Faktor 0,5 abgewertet.

    Ich betrachte das als Kolateralschaden der Deutschen Einheit. Ich bin auch nicht neidisch den Kollegen gegenüber, die in der FZR waren. Halt Pech gehabt. Bei mir waren das 19 Jahre, ein halbes Erwerbsleben. Da hätte ich eigentlich auch Grund zum Meckern ?! Mache ich aber nicht.

    Gruß


    Altsachse