Private Rentenversicherung Alternative zur Kündigung?

  • Hallo liebe Community,


    ich habe mir natürlich eine viel zu teure Private Rentenversicherung aufschwatzen lassen.
    Hier ein paar Details:
    Abschluss 1.4.19. In den ersten 5 Jahren fallen monatlich 15,00€ Gebühr an. Ab dem 5. Jahr keine Abschlussgebühren mehr. Trotzdem weiterhin Kosten aber mit angeblicher Beteilung an den Zinsüberschüssen.

    Ich habe ca. 1500 € einbezahlt. Das aktuelle Vertragsguthaben dürfte ca. 850€ betragen (Genaue Werte habe ich nicht. Es sind Hochrechnungen vom letzten Jahr).

    Für mich steht eigentlich schon fest, dass ich diese Private Rentenversicherung nicht weiter besparen möchte, weil viiiel zu teuer und viel zu undurchsichtig.

    Für mich macht eine Betragsfreistellung wegen der hohen Abschlusskosten keinen Sinn.

    Bei Finanztip habe ich gesehen, dass es die Möglichkeit gibt, Anteile einer Private Rentenversicherung zu verkaufen. Aber laut Artikel ist das erst ab einem Guthaben von 5000€ möglich. Gibt es neben einer Kündigung noch eine andere Möglichkeit, wie ich mit dieser Private Rentenversicherung umgehen kann?
    Könnt ihr mir irgendwelche Tipps geben?


    Vielen Dank schon einmal
    Eure CaS

  • Hallo CaS ,


    nach einer Antwort auf toms Frage könnte man prüfen, ob ein Widerruf sinnvoll erscheint.

    Ansonsten... den Vertrag konsequent kündigen, den Verlust als „Lehrgeld“ verbuchen, und die Auszahlung und weitere Sparraten in einen gescheiten ETF stecken... wäre adhoc mein Gedanke.

  • Vielen Dank schon einmal für Eure Hilfe!


    Es läuft über die Helvetia. Es ist eine fondsgebundene Rentenversicherung nach Tarif FWL. Und es wurde über eine "Finanzberatung von Swiss Life Select" abgeschlossen.

    Wäre ein Widerruf überhaupt noch möglich? Im Vertrag habe ich zu diesem Punkt nichts gefunden.

    Im Vertrag steht , dass man entweder ganz oder teilweise kündigen kann. Aber die Option der teilweisen Kündigung ist so kryptisch formuliert, so dass ich diese auf keinen Fall in Erwägung ziehen möchte.


    JDS es als Lehrgeld zu verbuchen und die Auszahlung in einen ETF zu stecken war auch meine Überlegung.

  • Eine Prüfung der Widerrufsmöglichkeit plus Durchziehen des Widerrufs kostet Zeit und auch Geld, weil Du in aller Regel externe Unterstützung dafür benötigst. Das lohnt sich bei den geringen Werten wahrscheinlich nicht. Kündigen geht schnell und schmerzlos. Du erhältst den Rückkaufswert = im Fall einer fondsgebundenen Versicherung das Fondsguthaben.


    Nach Abzug des Lehrgeldes und knapp 2 Jahren Verspätung kannst Du im neuen Jahr mit den ETFs durchstarten. Das hätte schlimmer für Dich ausgehen können ;-)