ING ETF Sparplan

  • Hallo,

    ich bin kompletter Neuling in Investieren und wollte mal Saidis Tip umsetzen und passiv investieren.

    Zufällig habe ich ein Konto bvei der ING. Da hab ich mal ein Dpot eröffnet (bin gespannt ob ich wirklich dafür 50€ Gutschrift erhalte) und geschaut, welche ETF Kostenlos angeboten werden.

    Tatsächlich habe ich 2 der empfohlenen ETFs gefunden: LU1681043599 und FR0010315770

    Dann hab ich mir kurz vor Sparplan Abschluss Anfallende Kosten für LU1681043599 (100€ Sparrate) anzeigen Lassen (siehe Bildanhang):

    Kaufkosten: 0€, i.O., laufende Kosten 2,28 (0,19%) = TER/2, auch i.O.

    Verkaufskosten: 9,80: (Provision: 4,90 + 3€(0,25% vom AV)=4,90+3€ = 7,90)+1,90 Handlesplatzgebühr


    Hier meine Unklarheiten:

    Habe ich das richtig verstanden, Verkaufskosten fallen an sobald ich an das Geld wieder ran möchte. Und die Kosten fallen an wenn ich nach 1 Jahr Sparplan komplett auszahlen lasse?

    Warum bekomme ich Handelsplatzgebühr von Xetra? Diesen Handlsplatz habe ich mir nicht ausgesucht?

    Die Provision ist mir schon ein Dorn im Auge und macht die Sache für mich weniger attraktiv. Ist das normal?

    Ich habe in keinen Video von Saidi Verkaufskosten als mögliche Kostenfalle gesehen. Gibt es hier günstigere Varianten?

  • Die Provision ist mir schon ein Dorn im Auge und macht die Sache für mich weniger attraktiv. Ist das normal?

    Warum ist Dir die Provision ein Dorn im Auge? Du möchtest eine funktionierende Technik (für den Kauf von ETFs und für die Abrechnung am Jahresende). Dieses kann ja die ING nicht kostenlos erledigen oder arbeitest Du auch ohne ein Lohn?

  • Wenn du deine(n) ETF schon wieder nach einem Jahr verkaufen möchtest ist die Anlage in Aktien eh nicht die richtige Anlageform für dich . Dann würde ich mich nochmal mit den Basics beschäftigen.


    Du solltest einen Anlagehorizont von ca. 10 Jahren und länger haben. Dann relativieren sich auch die Verkaufskosten..

    Das ist ein Kosteninfoblatt welches der Gesetzgeber so möchte (Vermutung: die müssen irgendeinen Verkaufsplatz hinterlegen, deshalb einfach Xetra)


    Die Kosten sind bei verschiedenen Plattformen/Börsen relativ ähnlich..

  • Hallo j.t , willkommen im Finanztip-Forum.


    Im Grunde ist das OK. Die normalen Depotbanken liegen bei Transaktionskosten von 8€ aufwärts. Wenn Du also nach einigen Jahren verkaufst, einige Tausend Euro angelegt hast, bei 6% p,a, einige Hundert Euro Gewinn hast, relativiert sich das. Als Kostenfalle würde ich das nicht sehen, teilweise kosten die empfohlenen ETF bei den empfohlenen Depotbanken auch beim Kauf etwas, insofern halte ich das ING-Angebot mit den angezeigten Kosten durchaus für vertretbar. Als Schlupfloch gebe es noch einen kostenlosen Depotübertrag vor Verkauf zu einem günstigeren Anbieter.


    Als Alternative gibt es die Neobroker wie Trade Republic, Scalable & Co., bei denen liegst Du dann bei null oder einem Euro Transaktionskosten, gilt auch für Smartbroker je nach Börsenplatz.


    Im Grundsatz würde ich als Anfänger eher bei ING bleiben, da es durchaus Vorteile hat auf einer Plattform zu bleiben. Wenn Du dauerhaft damit nicht zufrieden bist bzw. ING die Kosten erhöht steht einem Wechsel nichts im Wege.

  • Ich verstehe leider manchmal die Erwartungshaltung an Dienstleister nicht.

    Warum kann man davon ausgehen eine Dienstleistung fast gratis zu erhalten?

    Grundsätzlich stimme ich dir zu MichaG


    Ich denke, wenn durch eine Transaktion indirekte Einnahmen entstehen, müssen geringere direkte Kosten entstehen. Etf generieren Halteprovisionen bei der Depotbank. Diese sind die eigentliche Einnahmequelle, nicht zb die 1,50 bei DKB für eine Sparplanausführung.

  • Ich habe einen Sparplan auf ETF über 25 Euro pro Quartal bei der Comdirect um das Depot kostenlos zu halten. Bei Abschluss erhielt ich eine Kosteninfotmation, dass dieser 100 Euro p.a. Sparplan 1,10 Euro an Kosten durch Dritte an die Bank auslöst. Von diesen Kosten sehe ich nichts aus meinem Depot. Ich schließe daraus, dass Lyxor diese 1,10 an Comdirect zahlt.


    winter ein aktiver Fonds hat viel höhere Provisionen und Ausgabeaufschläge. Das ist für die Bank viel attraktiver als ein ETF.

  • Vielen Dank für eure Antworten, ich denke ich habe alle Informationen zusammen!


    winter

    Mir ist klar das keine Technik umsnost ist, aber über Verkäufe Verwaltungskosten zu decken und das Ganze Provision zu nennen macht meiner Meinung nach wenig Sinn.

    Ich habe auch keine Erwartung das Dienstleistungen Kostenlos oder unter Wert verkauft werden soll. Jedoch, wenn ich sehe das andere Anbieter die gleiche Dienstleistung sehr viel günstiger anbieten habe ich schon Fragen wie das Zutande kommt.

    Generell bin ich sehr vorsichtig bei Finanzdienstleistern die mir Kosten in Rechnung stellen die ich nicht kenne, da bin ich evtl. eion bisschen Paranoid. Aber das ist Gut so, das hat mich vor etlichen fatalen Fehlinvestitionen bewahrt.


    MichaG

    Das mit einen Jahr nur war eine Annahme (Ein Beispiel) um Sicher zu stellen das ich die Kosten richtig verstanden habe.

  • Vielen Dank für eure Antworten, ich denke ich habe alle Informationen zusammen!


    winter

    Mir ist klar das keine Technik umsnost ist, aber über Verkäufe Verwaltungskosten zu decken und das Ganze Provision zu nennen macht meiner Meinung nach wenig Sinn.

    Ich habe auch keine Erwartung das Dienstleistungen Kostenlos oder unter Wert verkauft werden soll. Jedoch, wenn ich sehe das andere Anbieter die gleiche Dienstleistung sehr viel günstiger anbieten habe ich schon Fragen wie das Zutande kommt.

    Generell bin ich sehr vorsichtig bei Finanzdienstleistern die mir Kosten in Rechnung stellen die ich nicht kenne, da bin ich evtl. eion bisschen Paranoid. Aber das ist Gut so, das hat mich vor etlichen fatalen Fehlinvestitionen bewahrt.


    MichaG

    Das mit einen Jahr nur war eine Annahme (Ein Beispiel) um Sicher zu stellen das ich die Kosten richtig verstanden habe.