Bruchstücke im Depot belassen - Nachteile?

  • Ich überlege, meinen Depotanbieter zu wechseln. Beim Depotübertrag können ja nur ganze Stücke meines ETFs übertragen werden. Sieht so aus als hätte ich entweder die Möglichkeit, die Bruchstücke zu verkaufen oder wertlos ausbuchen zu lassen.


    Würde es Sinn machen, die ETF-Bruchstücke im Depot zu halten und erst zum regulären Ende (vllt. in 20 Jahren) zu verkaufen? Ich würde dann noch genügend Geld auf dem Verrechnungskonto "parken", damit die Vorabpauschalen abgebucht werden können und könnte das dann laufen lassen, oder? Oder habe ich irgendwas nicht beachtet?

  • Ich überlege, meinen Depotanbieter zu wechseln. Beim Depotübertrag können ja nur ganze Stücke meines ETFs übertragen werden. Sieht so aus als hätte ich entweder die Möglichkeit, die Bruchstücke zu verkaufen oder wertlos ausbuchen zu lassen.


    Würde es Sinn machen, die ETF-Bruchstücke im Depot zu halten und erst zum regulären Ende (vllt. in 20 Jahren) zu verkaufen? Ich würde dann noch genügend Geld auf dem Verrechnungskonto "parken", damit die Vorabpauschalen abgebucht werden können und könnte das dann laufen lassen, oder? Oder habe ich irgendwas nicht beachtet?

    Kommt doch ganz darauf an, ob das Depot kostenlos ist. Ansonsten fressen die Kosten dein Kapital schnell auf.

  • Vielen Dank für die Antwort. Und, du hast recht, das Depot ist bei der Onvista-Bank, also kostenlos. Ich werde wohl die Bruchstücke belassen und, sollte das Depot in der Zukunft Geld kosten, entweder verkaufen oder ausbuchen lassen.

  • Ich übertrage nicht zu onvista, sondern von onvista zu smartbroker, zumindest habe ich das vor. Und im Formular von Smartbroker steht, dass das Übertragen von Bruchstücken in der Regel nicht möglich ist.


    Ich bin gerade ein wenig verunsichert.

  • Eine Variante wäre ein Einmalkauf der verbleibenden "Restanteile" zum nächsten vollen ETF-Anteil, oder? Somit wäre alles übertragbar.


    (Habe ich selbst noch nicht praktiziert, insofern korrigiert mich gerne, wenn ich was übersehe.)

  • Da Bruchstücke kostenlos über Xetra verkauft werden können und es da häufig auch nicht um große Summen geht, kann man es auch einfach halten, d.h die Bruchstücke kostenlose verkaufen, das Geld aufs andere Verrechnungskonto transferrieren und ggfs per Sparplan neu anlegen. Einmalkauf um Restanteile aufzurunden geht bei vielen Depots nicht.

  • Eine Variante wäre ein Einmalkauf der verbleibenden "Restanteile" zum nächsten vollen ETF-Anteil, oder? Somit wäre alles übertragbar.


    (Habe ich selbst noch nicht praktiziert, insofern korrigiert mich gerne, wenn ich was übersehe.)

    Bei Einmalkauf gehen in der Regel nur ganze Stücke.


    Bei der Onvistabank kostet ein Handel 7 Euro. Wenn die Anteile mehr wert sind, als ein Verkauf an Gebühren frist, ist ausbuchen auf den ersten Blick die bessere Option.


    Sofern noch mehr als der Bruchteil vorhanden ist und man im Gewinn ist und noch etwas unverbrauchten Sparerfreibetrag hat, könnte man noch ein paar Anteile drauf legen, die verkaufen, und den erzielten Betrag bei neuen Broker gleich wieder anlegen.

    Ist man im Verlust, kann man die Verlustbescheinigung mitnehmen und später mit Gewinnen verrechnen.