Vorzeitige Kündigung VL-Depot + Übertrag

  • Moin liebes FT-Forum,


    ich habe September 2017 bei ebase ein VL-Depot eröffnet. Mein damaliger Arbeitgeber hat für das VL-Sparen ein paar Euros springen lassen. Auch wenn nur 6,65 EUR pro Monat, geschenkter Gaul und so...


    Nun habe ich zu 2019 den Arbeitgeber gewechselt, dieser beteiligt sich nicht an den VL und demnach ist die letzte Einzahlung im Januar 2019 passiert.


    Unter https://www.finanztip.de/vermoegenswirksame-leistungen/, Variante 3, "Du kannst den VL-Fondssparplan früher kündigen," steht folgendes:


    Zitat

    Falls Du keine Arbeitnehmersparzulage erhältst, bist Du nicht an die Laufzeit von sechs Jahren plus ein Jahr Ruhezeit gebunden, sondern kannst Dein VL-Depot ohne Nachteile auch vorzeitig kündigen. Eine Anlage für mehr als sieben Jahre ist immer möglich.


    Deshalb habe ich bereits im Mai 2019 eine Mail mit der Bitte um Kündigung an ebase geschrieben und erhielt darauf folgende Antwort von einer Service-Mitarbeiterin:

    Zitat

    Die Anlage vermögenswirksamer Leistungen ist auch an die gesetzliche Sperrfrist gebunden, wenn Sie nicht sparzulagenberechtigt sind.


    Selbstverständlich können Sie jedoch Ihre Anteile auf eine andere depotführende Stelle übertragen lassen. Bitte beachten Sie, dass der Vertrag in diesem Fall vorzeitig, schädlich aufgelöst wird und wir (gem Preis- und Leistungsverzeichnis) hierfür EUR 10,-- als Aufwandsersatz für eine vorzeitige Vertragsauflösung berechnen. Die dann freien Anteile (nur ganze Stücke) können dann übertragen werden, Bruchstücke werden veräußert.

    Sollten Sie dies wünschen, bitten wir Sie auf dem Auslieferungsformular noch extra zu vermerken, dass Sie eine vorzeitige, schädliche Vertragsauflösung wünschen.

    Daraufhin habe ich das Thema erstmal ruhen lassen, und erst heute mal wieder ins Depot geguckt. Dort liegt wirklich wenig Geld, allerdings wird jedes Jahr die Depotgebühr abgezogen, sodass sich das Depot entgegen den Kurs aktuell nur 0,61 EUR im Plus befindet.


    Könnt ihr mir diesbezüglich helfen, habe ich den Finanztip-Text fehlinterpretiert? Falls ja, würde ich dann wohl nun trotzdem für die 10 EUR den Transfer "wo auch immer hin" durchführen.


    Danke und Gruß