Verbeamtet, Eintritt in PKV?

  • Hallo,

    meine Tochter ist seit knapp einem Jahr nun verbeamtete Lehrerin. Nun würde sie sich gerne privat krankenversichern lassen und eine Dienstunfähigkeitsversicherung abschließen. Allerdings hat sie im

    Jahr 2016 eine Kurzzeittherapie aufgrund einer Angststörung gemacht und war zweimal bei einem

    Psychiater, da es ihr kurzzeitig schlechter ging. In der Akte steht nun etwas von der Angststörung, einer depressiven Phase und von Zwangsgedanken. Allerdings ist sie seit dieser Zeit ohne

    Beschwerden, da diese maßgeblich durch die damalige Situation hervorgerufen wurden.

    Gerne würde ich wissen, ob die genannten Aspekte einer privaten Krankenversicherung und einer

    Dienstunfähigkeitsversicherung in jedem Fall im Wege stehen und wie findet man ggf. einen passenden Anbieter?

    Vielen Dank.

  • Korrekt.

    Ist Sie denn schon Beamtin zur Probe oder noch Referendarin?

    Für die PKV gibt es ja auch die Öffnungsaktion.

    Hier sollte man schnell fundierte Rat einholen und zwar bei einem Versicherungsberater, weil Versicherungsmakler daran nicht interessiert sind (keine Provisionen) und Versicherungsvertreter auch nur Ihren Versicherer anbieten (wenn überhaupt, weil keine Provision).

    Zur DU-Absicherung sollte man die Krankengeschichte fundiert aufbereiten und anonym ausschreiben - auch so etwas machen Versicherungsberater!

    Davon gibt es nur ca. etwas mehr als 300 und in dem Thema spezialisiert sind maximal 2 oder 3!

  • Psychotherapeutische Behandlungen sind in der PKV freiwillige Leistungen, da ist man besser in der GKV aufgehoben. Außerdem muß die Tochter mit erheblichen Beitragszuschlägen in der PKV rechnen und nach der Pensionierung steigen die Beiträge bis zum Tode unverhältnismäßig an, während man in der GKV entlastet wird. Bei der PKV trügt der Schein; bei Eintritt billiger als GKV, aber später springen die Beiträge übermäßig stark an und Pensionäre darben dahin, um die Beiträge noch aufbringen zu können. Aber die Ärzte freuen sich über Privatpatienten, die sie melken können und schreiben zudem noch überhöhte Abrechnungen mit teilweise Leistungen, die sie nichtmal erbracht haben; so verstehen Ärzte Marktwirtschaft; ehrliche Menschen nennen es Abrechnungsbetrug!

  • Psychotherapeutische Behandlungen sind in der PKV freiwillige Leistungen

    Daas ist bezogen auf reguläre Tarife im Neugeschäft so falsch!


    aber später springen die Beiträge übermäßig stark an und Pensionäre darben dahin, um die Beiträge noch aufbringen zu können.

    Das ist in Bezug auf Beamte so auch nicht richtig!


    Außerdem muß die Tochter mit erheblichen Beitragszuschlägen in der PKV rechnen

    Es sind im Rahmen der Öffnungsaktion maximal 30%

  • Hallo,


    sie ist schon Beamtin zur Probe. Gibt es eine gute Anlaufstelle im Internet oder wo findet man einen geeigneten Versicherungsberater?

  • Was schlagen Sie vor? Wie findet man diese 2, 3 Experten?

    Bin über jede Hilfestellung dankbar!

  • Psychotherapeutische Behandlungen sind in der PKV freiwillige Leistungen, da ist man besser in der GKV aufgehoben. Außerdem muß die Tochter mit erheblichen Beitragszuschlägen in der PKV rechnen und nach der Pensionierung steigen die Beiträge bis zum Tode unverhältnismäßig an, während man in der GKV entlastet wird. Bei der PKV trügt der Schein; bei Eintritt billiger als GKV, aber später springen die Beiträge übermäßig stark an und Pensionäre darben dahin, um die Beiträge noch aufbringen zu können. Aber die Ärzte freuen sich über Privatpatienten, die sie melken können und schreiben zudem noch überhöhte Abrechnungen mit teilweise Leistungen, die sie nichtmal erbracht haben; so verstehen Ärzte Marktwirtschaft; ehrliche Menschen nennen es Abrechnungsbetrug!

    Da stecken so viele falsche Behauptungen drin, die Lange Oog schon angesprochen hat. Ich frage mich dann immer, wie man mit so wenigen Fachwissen ernsthaft so eine Empfehlung abgeben kann

  • Da stecken so viele falsche Behauptungen drin, die Lange Oog schon angesprochen hat. Ich frage mich dann immer, wie man mit so wenigen Fachwissen ernsthaft so eine Empfehlung abgeben kann

    Du kannst offenbar nicht belegen, welche Behauptungen falsch sein sollen! Offenbar willst du aus Eigeninteresse die PKV oder betrügende Ärzte in Schutz nehmen!

  • Du könntest ja nicht mal selber deine Behauptungen belegen.


    Aber ich gehe gerne drauf ein:


    Psychotherapeutische Behandlungen sind in jedem Unisextarif mitversichert. Des Weiteren sollte natürlich in einer guten Beratung auf einem umfassenden Versicherungsschutz geachtet werden. Wo ist man dann besser in der GKV aufgehoben? Weil man dort dann 6 Monate auf eine ambulante Therapie wartet bzw vorher stationär landet, weil es nicht mehr anders ging?


    Punkt Beitragszuschläge hatte Lange Oog bereits gesagt. Es sind bei der Öffnungsaktion 30 Prozent.


    Es ist richtig, dass die Beiträge in der PKV steigen. Sie steigen aber auch in der GKV. Aber gehen wir auf das Beispiel der Beamtin ein. Da diese im Alter 70 Prozent Beihilfe erhält, sinkt der Beitrag der PKV auch erstmal. Schauen wir uns doch einfach mal die GKV an. Mit Außnahme von einigen Bundesländern wie Hamburg müsste sie sich zu 100 Prozent freiwillig in der GKV versichern. Das bedeutet auch im Alter, dass alle Einkünfte als Grundlage für die Berechnung des Beitrages herangezogen wird. Und mit steigenden Pensionen und Kapitalerträgen evtl Mieteinnahmen etc. wollen sie mir sagen, dass die Beiträge im Alter dann nicht steigen? Gerade wegen der Beihilfe lohnt sich die PKV vor allem für Beamte.


    Ärzte bekommen höhere Vergütungen und Privatpatienten bei Fachärzten oft schneller einen Termin. Das ist gar nicht von der Hand zu weisen. Jedoch kann jeder Patient seine Rechnung prüfen und gegebenenfalls korrigieren lassen. Sei es Diagnosen oder falsch gestellte Gebühren. Die private Krankenversicherung prüft sogar, ob die Rechnungen Gebührenrechtlich korrekt ist. Was sie nicht prüfen kann, ist natürlich, ob die Behandlung so stattfand. Das muss der Patient selber machen. Es spricht auch nichts dagegen. Arzt und Patient sind Vertragspartner. Was spricht dagegen einen Arzt auf eine falsch berechnete Leistung anzusprechen. Würden wir beim Handwerker doch auch machen. Im übrigen sind falsch gestellte Diagnosen kein alleiniges Problem der PKV. Das geschieht für bessere Abrechnungen in der GKV ebenso. Nur da bekommen es viele nicht mal mit, bzw Krankenkassen ermutigen Ärzte, eine chronische Diagnose zu stellen, damit die Kasse mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds zu bekommen. Alles schon vorgefallen. https://www.zeit.de/wirtschaft…-betrug-abrechnungsbetrug

  • Hallo zusammen,

    so anregend ich die Diskussion hier finde, so frage ich mich doch, ob wir dem Threadersteller (und seiner Tochter) so weiterhelfen.


    Das, was die Tochter plant, funktioniert nicht ohne (hoffentlich vernünftige) Beratung. Daher unterstellen wir doch einfach, dass die auftretenden Fragen außerhalb dieses Forums geklärt werden.


    Zu der anderen Diskussion:

    Ich kenne mehr als einen Beamten, der durch freiwillige Beiträge einen Rentenanspruch erworben hat, aber nur einen, der gesetzlich krankenversichert ist.

    Für 5 Jahre Mindestbeiträge zu zahlen, kosten einen grob 5000 Euro insgesamt.

    Sollte also zu bewerkstelligen sein.

  • Ja, alles richtig mit der Rente. Ich könnte dann einfach die Frage aufwerfen, ob die Kvdr bei einer Pension eines Beamten wirklich günstiger sind als 30 Prozent in der PKV. Wir können alle nicht in die Zukunft schauen. Aber ich finde schon, dass diese allgemeinen und teilweise falschen Aussagen von Lothar so nicht stehen gelassen werden dürfen, weil sie evtl. zu falschen Entscheidungen führen.


    Also guten Berater suchen, Empfehlung wurde gegeben und nicht auf Lothar hören