Krankenversicherung

  • Unser Sohn z.Zt. 24 Jahre alt (kurz vor dem 25. Geburtstag) studiert noch gegenwärtig (voraussichtlich noch ein Jahr).

    Zur Zeit ist er anteilmäßig privat krankenversichert 20% (80% trägt z.Zt. noch die Beihilfe). Mit dem 25. fällt die Beihilfe weg und er muss bei der privaten KV in einen anderen teuren Tarif wechseln. Er selbst ist ohne Einkommen.

    Frage: Gibt es für ihn die Möglichkeit einer finanzielle Unterstützung oder eine andere Empfehlung?

  • Hallo.


    Der Unterhaltsanspruch gegenüber den Eltern ist wahrscheinlich nicht gemeint, vermute ich richtig?


    Ist denn der (langfristige) Verbleib in der pKV denn überhaupt angestrebt? Wie realistisch ist die Aufnahme einer Beschäftigung, die zur Versicherungspflicht führen könnte?

  • Hallo Koryphäe, der Unterhaltsanspruch gegenüber den Eltern ist hier nicht gemeint. Er wird bestmöglich unterstützt.

    Ob es mal ein langfristiger Verbleib in der PKV werden kann, ist zur Zeit noch ungewiss.

    Sicher ist jedoch, dass er noch mindestens ein Jahr studiert, ein Wechsel vollzogen werden muss (auf Grund des bevorstehenden Wegfalls der Beihilfe) und ein Wechsel zur GKV während des Studiums nicht möglich ist.

  • Er selbst ist ohne Einkommen.


    Er wird bestmöglich unterstützt.


    Gibt es für ihn die Möglichkeit einer finanzielle Unterstützung oder eine andere Empfehlung?

    Nein, es gibt keine externe finanzielle Unterstützung für gut Betuchte! Einfach die Hand vorm Papa oder die vom Papa aufhalten - geht nicht auf ewig.


    Der junge Mann könnte sich vll mal einen Nebenjob suchen, um die PKV zu finanzieren. Dann lernt er mit 25 Jahren wie Arbeiten gehen eigentlich konkret fuktioniert. Wird langsam Zeit sich warmzulaufen, oder?


    Zauberwörter: Werkstudententätigkeit oder Minijob oder kurzfristige Beschäftigung á la Vollzeit in den Semesterferien. Es werden nach wie vor Erntehelfer und Saisonarbeitskräfte gesucht. Da könnte Mann mal ansetzen, oder etwa nicht?

  • Guten Morgen Vino Verde, nicht alle sind "gut Betuchte", die nach Wissen streben. Sicher gibt es in Familien, welche finanziell sehr gut dastehen, oft das Bestreben, dass ihre Kinder den gleichen Weg gehen (ihnen wird wahrscheinlich bei der Übergabe der Geburtsurkunde der Studienplatz gleich mit übergeben). Aber auch Kinder von finanziell nicht so gut dastehenden Familien sollten die Möglichkeit erhalten. Und da ist es ganz normal, wenn auch diese Eltern ihre Kinder dabei unterstützen.

    Eine Tätigkeit neben dem Studium ist nicht unbedingt förderlich für das Studium. Besser ist es, wenn möglich, dass sich das Kind voll auf das Studium konzentrieren kann.

  • Wir haben komplett unterschiedliche Vorstellungen!


    Gerade weil der angehende Erwachsene durch Corona dazu gezwungen wurde, ein Fernstudium zu absolvieren, macht ein bisschen Abwechslung durch am besten körperliche Tätigkeiten, mit denen Einnnahmen generiert werden, richtig Sinn. Ein Pflichtpraktikum dürfte ohnehin mit dem Studienabschluss einhergehen.


    Die Herausforderung im Studentenleben 2021 besteht darin, überhaupt einen Minijob o. ä. zu ergattern. Wenn der junge Mann zu Hause vom Arbeiten abgehalten wird oder sich abhalten lässt, nun gut - dann brauchst Du aber als mutmasslicher Beamter hier bitte nicht die Hand aufzuhalten.


    Es taugt nichts, wenn Studenten als angehende Erwachsene mit marginalster Berufserfahrung (Praktika) irgendwann ohne Vorbereitung in eine Vollzeitstelle stolpern. Ich bin sicher nicht die erste und werde nicht die letzte sein, die diese treffliche Feststellung in Eurem Zusammenhang bekundet.


    Vll wird Sohnemann ja zu Hause noch "erfolgreich" von einem Ferienjob abgehalten. In Semsterferienjobs können junge Leute potentiell mehrere tausend Euro in wenigen Monaten generieren, dazu braucht es nur Geschick und Fleiß. Wer jedoch nie in seinem Leben gearbeitet hat, für den endet das mit Geschick & Fleiss auf der Arbeit schnell in Überforderung oder gar Untauglichkeit.


    ..... Ganz wie es Euch beliebt - viel Freude weiter bei der elterlichen PKV-Subvention!

  • Wo ist denn jetzt das Problem?

    Die DBV bzw. AXA, weil es keine DBV mehr gibt, hat doch Angebote.

    Ok - je nach Ausgangslage sind es teilweise komplexe Modelle, aber es gibt sie!

    Entweder wenden sie sich direkt an Ihre PKV oder an den zuständigen Versicherungsvertreter oder -makler oder lassen sich unabhängig - aber kostenpflichtig - von einem Versicherungsberater beraten, der sich mit PKV auskennt!