Geldanlage

  • Hallo, wenn ich das alles so lese , weiss ich gar nichts mehr was ich tun soll, die Berater quatschen einen voll , am besten lege ich es auf Tagesgeld Konto, lieber wenig Zins aber sicher ist sicher , Danke an Alle die mir geantwortet haben, ich bin hier Neu und unerfahren in Sachen Geld ,

    Das ist das Problem! :/

    Also husch, schnell hin zu einem 'Berater' (ach nee ist ja eigentlich ein Verkäufer), der Dir Dein Geld abnimmt. Sorry, also ich meine natürlich Der sich um DEIN Geld kümmert.;)

    Hey, aufwachen es ist DEIN Geld.


    Ausgangslage: Du hast 25k€ von denen Du in 5-6 Jahren 18K€ benötigst.

    5-6 Jahre sind für eine einigermaßen sichere Investition in Aktien/ETF ein zu kurzer Zeitraum. Finanztip empfiehlt einen Zeitraum von 10 besser 15 Jahren. Eine Anlage der 18K€ in Aktien/ETF wäre unter den o.g. Umständen reine Spekulation.

    Das Geld muss sicher und flexibel angelegt werden. Hier empfiehlt sich eine Geldanlage in Festgeld/Tagesgeld bei einer deutschen Bank! Ich würde maximal für 3 Jahre anlegen, da Niemand weiß, wie sich die Zinsen entwickeln. Eine deutsche Bank, da hier ziemlich sicher bis zu 100K€ abgesichert sind (Einlagensicherung). Und klar, die mikrigen Zinsen werden von der Inflation aufgefressen. Du wirst unterm Strick also Geld verlieren.


    Die restlichen 7K€ legst Du dann in einem weltweiten Aktien-ETF an (z.B. MSCI World, MSCI ACWI, FTSE All World). Hier sollte der Anlagehorizont 10 (besser 15 Jahre!) betragen. Damit hat man in den letzten 50 Jahren langfristig 6% p.a. erzielt.


    Mit diesem Mix, fährst Du m.E. in Deiner Situation am Besten.

    Ich zitiere hier mal den von mir sehr geschätzten Finanzwesir Über mich und diesen Blog | Finanzwesir:


    "Es gibt zwei Dinge im Leben, die nicht delegierbar sind, weil Fehlentscheidungen in diesen Dingen das Lebensglück nachhaltig ruinieren können.

    1. Den Partner fürs Leben zu finden
    2. Die Verwaltung seiner Finanzen"


  • Mit diesem Mix, fährst Du m.E. in Deiner Situation am Besten.

    Das passt so ganz gut und ist einfach umzusetzen. --


    Die etwas fortgeschrittene Variante ist, sich zu überlegen, dass die ETF auch bei schlimmstmöglicher Entwicklung nie ganz ihren Wert verlieren, sondern vielleicht nur ("nur") 50 %. Die andere Hälfte bleibt sicher (nach menschlichen Ermessen und den Erfahrungen der letzten 100 Jahre) übrig.


    Von daher könnte man deutlich mutiger mit 15.000 in ETF gehen, davon sind 7.500 wahrscheinlich-sicher. Und nur 10.000 sicher-sicher anlegen.


    So bleiben im allerschlimmsten Szenario 17.500 plus die Erträge aus der sicheren Anlage. Im normalen oder guten Verlauf hätte man dafür einen ordentlichen Renditevorteil im niedrigen vierstelligen Bereich. Das wäre nicht schlecht, man muss aber der Typ dafür sein.

  • Drei Jahre Wachstum und ein Einbruch würden am Ende auch die 18K ergeben. ;)