Altersvorsorge bei chronischer Krankheit

  • Ich möchte für mein volljähriges Kind, welches derzeit eine Ausbildung absolviert, eine Anlageart wählen, welche ihm, nach fester Zeit bzw. bei Erreichen der Rente, ein Guthaben beschert. Das Problem ist eine, seit Geburt festgestellte, Stoffwechselkrankheit. Die Lebenserwartung aus medizinischer Sicht liegt im Augenblick zwischen 50 bis 80 Jahren. Für mich als Laie würde eine, durch die in letzten Jahren in Verruf geratene, kapitalbildende Lebensversicherung die Wahl sein. Allerdings bin ich auch für andere Produkte offen.


    Wichtig ist bei Abschluss und aktueller Gesetzeslage die Unantastbarkeit im EU-Fall und Abwendung möglicher, soweit absehbarer, Steuerzahlung bei Erreichen der Auszahlung.


    Wichtig ist, die Risikobereitschaft soll für mich (ihn) minimal sein.


    Welche Produkte kämen aus Eurer Sicht in Frage?

  • Schwierige Frage. Riesterrente wäre risikoavers, hätte eine staatliche Zulage und eventuell eine kleine Rendite. Außerdem ist sie Hartz4 sicher. Andererseits kalkuliert Riester mit einer Lebenserwartung von 90+. Wenn mit 50+ das Lebensende näher rücken sollte, wäre das Geld verloren, bzw. würde nur unter Vertragsbedingungen vererbt.

  • Anlagen auf dem freien Finanzmarkt, wie ETFs, können meiner Meinung nach, womöglich nach Eintreten eines Worstcase-Szenarios, zum Auflösen und Aufbrauchen gezwungen werden. Deshalb tendiere ich in Richtung Anlage nach altbewährtem Prinzip. Wobei mich momentan, da alles am Boden ist, kein Produkt so richtig anspricht.