Beiträge von MoritzalsNachname

    Hört sich nach Abwägung "PKV-Prämie + Selbstbehalte vs GKV-Beitrag als freiwilliges Mitglied in der Krankenkasse" an.

    Flankiert wird das ganze noch mit den Leistungsunterschieden beider Systeme (ggf. hat man sehr teure Ausschlüsse bei der PKV vereinbart -> das könnte pro GKV sprechen) und steuerlichen Aspekten.

    Aber man wählte die PKV dereinst doch auch wegen der besseren Leistungen- und davon profitiert man doch gerade im Alter. Den Schritt würde ich gut überlegen.

    Ich überlege innerhalb der HUK PKV von bisex (Tarif Select 600) zu unisex (Tarif SelectPro2) zu wechseln (beide haben einen SB von EUR 600 / Jahr). Ein Vergleich der Tarif-/Leistungsübersicht fällt neutral aus; ich habe keine wesentlichen Unterschiede feststellen können.
    Daher wundert es mich, dass die unisex-Prämie im SelectPro2- Tarif rund 66 EUR/Monat niedriger ausfällt (rund 17% geringere Prämie).

    • Habe ich beim Vergleich etwas übersehen?
    • Woher kommt der heutige Prämienunterschied (ggf unterschiedliche Beitragsanpassungen in den letzten Jahren bzw. eine höhere Anpassung im SelectPro2 noch ausstehend)?
    • Was gilt es grundsätzlich (außer dem Wegfall der Wechselmöglichkeit in den Standardtarif) noch zu beachten?

    Ich habe meine Recherchen weitgehend abgeschlossen:


    • Ja, beim Vergleich hatte ich einiges Übersehen:
      Entgegen meiner ersten Einschätzung "keine wesentlichen Unterschiede" bietet der jüngere, modernere Unisex-Tarif SelectPro2 eine Reihe kleiner Tarifverbesserungen; u.a. eine Reihe von Deckelungen von Eigenbeteiligungen im ambulanten Bereich, Mehrleistungen bei Schulungen und Kursen sowie konkrete Regelungen bezüglich Haushaltshilfe und Organtransplantationen (Danke für den Hinweis Dr. Schlemann ). Für mich ein interessanter Mehrwert beim SelectPro2 ist das Optionsrecht auf Reduzierung des SB oder auf Höherversicherung in den leistungsstärksten Tarif der HUK, den "Komfort" (alle 5 Jahre möglich, jeweils ohne erneute Gesundheitsprüfung).
    • Der Prämienunterschied in 2021 kam offenbar daher, dass für Beitragsanpassungen im SelectPro2 in 2021 einige Schwellenwerte noch nicht erreicht wurden. In 2022 hat der SelectPro2 eine deutliche Anpassung erfahren (Steigerung um >30% für mein Versicherungsalter) so dass jetzt der SelectPro2 (Unisex) wie erwartet eine höhere Prämie hat als der Select600 (Bisex) (nämlich rund 11% höher).
    • Grundsätzlich erscheint mir der Verzicht auf die Wechselmöglichkeit in den Standardtarif ein akzeptables Restrisiko zu sein. Allgemein sind für Männer die Unisex-Tarife grundsätzlich teurer als die Bisex-Tarife. Da gilt es also die Mehrleistung des moderneren Unisex-Tarifs mit den Mehrkosten für die höhere Prämie abzuwägen. Die Unumkehrbarkeit des Wechsels Bisex --> Unisex erscheint mir erträglich, warum sollte ich in veraltete Tarife wechseln wollen. Diese letzte Vermutung würde ich beizeiten noch mit einem Honorarberater besprechen wollen.

    Die Fragen der mir vorliegenden Gesundheitsprüfung sind teilweise unpräzise gestellt. U. a. wird nach "aktuellen" und "geplanten" Behandlungen gefragt. Das kann ja alles und nichts sein. Da die Fragen unbedingt korrekt zu beantworten sind, werde ich dazu noch Rat von der HUK direkt einholen.

    Nach Rücksprache mit der HUK werde ich die generisch gestellten Fragen der Gesundheitsprüfung in meinen Antworten präzisieren. Zum Beispiel: "In den letzten 12 Monaten gab es folgende Behandlungen (siehe Anlage). Weitere ärztliche Behandlungen erfolgen nicht." - "In den letzten 12 Monaten wurden keine Behandlungen geplant oder angeraten". "Derzeit liegen keine Symptome oder Beschwerden vor, die eine Behandlung erfordern".


    Wie oben bereits erwähnt werde ich eine Vorerkrankung von mir verjähren lassen und dann überlegen, inwieweit ich die alte BISEX-Welt für immer verlassen will und ich die höhere Prämie für die Mehrleistungen bezahlen möchte.
    Wie sooft im Leben eine Frage des richtigen Timings- warte ich zu lange kommt ggf. eine neue Vorerkrankung bei mir hinzu, die einen Wechsel teurer oder gar unmöglich macht.


    Für meine finale Entscheidung werde ich wahrscheinlich wieder einen Honorarberater hinzuziehen- auch wenn das zunächst wie eine hohe Ausgabe erscheint so handelt es sich am Ende um eine Größenordnung von 2-3 Monatsprämien- und die sollten es mir Wert sein.

    Es ging mir darum, dass die HUK nicht mit Versicherungsmaklern zusammenarbeit. Daher haben Sie niemand an Ihrer Seite, der Sie bei solchen Anliegen nett und kompetent (sic!) und auch noch kostenlos unterstützt. Somit müssen Sie das bei der HUK selbst in die Hand nehmen - oder einen Versicherungsberater beauftragen und bezahlen.

    Tatsächlich muss ich an dieser Stelle "bezahlen", was ein Versicherungsmakler für andere VN ohne Rechnungsstellung leistet. Das ist "mein Beitrag" zu der niedrigen Verwaltungskostenquote der HUK, der sich hoffentlich eines Tages durch erträgliche Prämienhöhen im Alter bezahlt macht.

    Aufgrund von Rückenschmerzen (ich war in 10 Jahren 1 x beim Orthopäden - letztes Jahr im September aufgrund von Schmerzen, die nach 2 x Krankengymnastik weg waren) erhielt ich nach Rücksprache meines Maklers einen Risikozuschlags von 80 €/mtl. Der Versicherungsmakler sagte mir, dass ich diesen nach 3 Jahren ohne Probleme wieder austragen lassen kann, wenn der Arzt mir vorlegt, dass ich 3 Jahre lang nicht in Behandlung war aufgrund der Rückenschmerzen. Ist das wirklich so einfach?

    Ich habe bei der HUK positive Erfahrungen mit der Entfernung eines Risikozuschlages gemacht- dies ging tatsächlich mit einem einfachen, formlosen Attest.
    Nur würde ich die Aussage "kann nach drei Jahren ohne Probleme ausgetragen werden" vom Versicherer haben wollen und nicht vom Makler. Denn das Vertragsverhältnis besteht eben zwischen Ducati_Muc und der ARAG.
    Nur sollte man sich ehrlich hinterfragen, inwieweit Rückenschmerzen tatsächlich in den nächsten 3 Jahren nicht erneut eine Behandlung erfordern. 3 Jahre sind eine lange Zeit und man wird nicht jünger.
    Good News: Dies ist genau einer der Anreize, die PKV-Versicherte zu einer gesünderen Lebensweise bewegen- Thema Eigenverantwortung. Und gegen Rückenschmerzen kann man viel selbst tun, ohne zum Arzt gehen zu müssen.

    Wie absurd es ist von einem Interessenskonflikt auszugehen wenn die Vergütung in jedem Fall von der Höhe der monatlichen Prämie abhängt kann vielleicht jeder für sich beurteilen.

    Da der den Vertrag betreuende Versicherungsmakler zunächst 6-9 Monatsprämien bei Versicherungsabschluss und zusätzlich 1-2 % der Prämie als laufende Betreuungsvergütung erhält (so viel zum Thema "kostenlos") bin ich mir nicht sicher, ob ich meine Situation 'Versicherungsnehmer ohne betreuenden Makler' als "Pech" bezeichnen würde. Das ist aber wieder ein anderes Thema.

    Dr. Schlemann : Wenn Sie sich weiter an der Thematik 'Nachteile der HUK' abarbeiten wollen- gern! Aber dann lassen Sie uns doch bitte ein neues Thema dazu eröffnen.

    Jeder Grundriss ist ein Kompromiss und somit schwierig festzulegen- da bin ich voll bei Dir. Die von Dir genannten Schwierigkeiten sind tatsächlich ernstzunehmende Herausforderungen aber am Ende eben doch nur Lego plug&play.
    Es spricht zum Beispiel nichts dagegen, beim Hausbau eine Innenwand so auszulegen, dass sie später mit geringem Aufwand mit einem Fesnter versehen und zur Außenwand verändert werden kann. 3 zusätzlich abgesicherte Stromkreise zu ziehen sind ein Witz. Eine Heizung, die man ohnehin alle 15-25 Jahre erneuert zunächst für 50m² mehr Wohnfläche zu dimensionieren und bei später dann zu verkleinern... - ich denke mein Standpunkt wird klar.
    Sicher, wenn ein Bau-Laie diese Dinge neu planen und die Konstruktion/Realisierung beauftragen will steht er vor einer Herausforderung. Aber für Profis sehe ich keine großen Hürden.
    Vielleicht muss doch IKEA in den Immobilienmarkt einsteigen und ähnlich dem PAX Kleiderschrank-Baukastensystem ein EFH-Baukastensystem anbieten.
    Wenn ein "Großer" das vormacht können das plötzlich alle- da bin ich mir sicher.

    Auch auf die Gefahr mich zu wiederholen: Auch als Heilmittelerbringer kann eine Kooperation Vorteile bringen: Z.B. vollere Auftragsbücher, ggf. einfachere/schnellere Vergütungen. Ggf verschlankt sich das gesamte Abrehungs- und Mahnwesen- das ist ein großer (auch in EUR bezifferbarer) Vorteil..

    Als GKV-Mitglied legt man seine Versichertenkarte auf den Tisch (auf welchen auch immer) und bekommt seine Überweisungen/Verordnungen. Dann zahlt man ggf. noch seine Zuzahlung vor Ort und fertig.
    Als PKV-Versicherter schaut man in seinen Vertrag, fragt ggf. beim Versicherer an/nach, kalkuliert mit Selbstbehalten und Beitragsrückerstattungen, macht alle 10-20 Jahre einen Tarifwechsel und und. Ich finde das ist ein signifikanter Unterschied, der auch beim Thema "Entscheidung PKV/GKV" eine Rolle spielt.

    Zurück zum Thema "Versicherungsberater-Tarifwechsel":


    Sowohl Versicherungsmakler als auch provisionsvergütete Tarifwechselberatungen haben einen Interessenskonflikt: Deren Vergütung hängt direkt von der kurzfristigen Prämienersparnis ab. Für den Versicherungsnehmer muss aber stets eine "Versicherungsnehmer-Lebensplanung" mitberücksichtigt werden- sonst kann ein Tarifwechsel auch in eine langfristig teure Sackgasse führen.

    Nach eine Anmerkung zu der Angabe der Anzahl der Tarifwechselmöglichkeiten: Hier werden von den Maklern/Beratern oft Angaben gemacht, es existierten pro Versicherungsunternehmen mehrere hundert Tarifkombinationen. Meiner Laienerfahrung nach sind die tatsächlich infrage kommenden Tarife lediglich eine Handvoll. Weder sehr alte Tarife (veraltete Tarifbedingungen) noch signifikant leistungsschwächere/ leistungsstärkere sind ernstzunehmende Alternativen und somit leicht auszusortieren. Dann verbleiben einige wenige Tarife zur Auswahl. Die Angabe "mehrere hundert Tarifkombinationen" kommt von den mathematisch möglichen Kombinationen von Tarifen und Selbstbehalten.

    Ich finde die ganze Einfamilienhaus-Wirtschaft sehr umständlich. Erst wird ein hocher Aufwand mit den Erschließungsmodalitäten und -kosten btrieben, dann zahlt man als privater Eigennutzer hohe, nicht absetzbare Notarrechnungen und Grunderwerbssteuer. Beim Haus selbst wird aus einem simplem Gewerk (Keller/Platte, Räume, Dach, 0815-Hausechnik) eine Hochwissenschaft betrieben. Baulich unflexibel bis zum geht-nicht-mehr: Wo bleibt endlich das flexible Haus, bei dem für die 1-3 Kinder containerartige Module ans Haus gesetzt werden, welche später bei Auszug der Kinder verkauft und entfernt werden können?
    Ich finde, wir sind beim Thema Wohnen noch nicht in der Neuzeit angekommen. Was unter anderem auch daran liegt, dass bei der derzeitigen Marktsituation jedes Objekt so wie es ist sofort gekauft wird. Es gibt derzeit wenig Anreize für Innovationen.

    Bei Abrechnungen von Leistungen, die einen x-fachen Satz (2,3 / 3,5) erlauben bringt das dem Leistungserbringer ersteinmal mehr Privatpatienten.
    Was die anderen Leistungserbringer dazu bewegt zum Kooperationspartner zu werden ist mir nicht bekannt. Nur kann es viele andere Gründe geben als nur einen günstigeren Preis. Eine Rechnungsprüfung zum Beispiel kann signifikant vereinfacht werden, wenn ich mit Kooperationspartnern zusammenarbeite. Da kann ich zum Beispiel elektronische Formate für Abrechnungen und bestimmte Abrechnungsformalitäten und -grundsätze vereinbaren. Das muss alles nicht zum Nachteil des Kooperationspartners sein- im Gegenteil.

    Für mich als VN interessant:


    "Ist die Inanspruchnahme eines Kooperationspartners nicht zumutbar oder

    liegen medizinische Gründe vor, einen bestimmten Leistungserbringer in

    Anspruch zu nehmen, so wird bei der Berechnung der tarifl ichen Leistung

    die Regelung, wie bei Nutzung eines Kooperationspartners (z.B. höherer

    Erstattungsprozentsatz) angewandt.

    Im Regelfall zumutbar sind zum Beispiel:

    – bei Kooperationen mit Heilpraktikern, Leistungserbringern für Heilmittelanwendungen

    und Zahnärzten bis zu 15 km Entfernung...[..]

    - bei Kooperationen mit Krankenhäusern zur stationären Behandlung bis

    zu 100 km Entfernung."


    Natürlich ist das alles nicht so einfach wie bei der GKV: Versichertenkarte auf den Tisch legen und fertig. Man muss schon etwas mitdenken und im Zweifel den Kontakt zum VR suchen. Deshalb gehen Versicherer auch dazu über, App-gestützte Empfehlungen zu geben oder so genannte "Concierge" einzubinden.

    Ich hatte in Post #35 behauptet, der von Dr. Schlemann gepostete Bedingungsvergleich enthalte mehrere Fehler.

    [..] Der o.g. Bedingungsvergleich zeigt objektive Defizite der HUK auf wie z.B.:

    1. Primärztprinzip, nicht nachträglich heilbar, auch bei Akutversorgung im Ausland, ohne Maximierung des Eigenanteils bei Nichteinhaltung
    2. Begrenzung auf die Höchstsätze der Gebührenordnung ambulant, stationär und bei Zähnen
    3. Keine Übernahme der Kosten einer gezielten Auslandsbehandlung ambulant, stationär und bei Zähnen
    4. Erstattung Heilmittel nur zu 80% ohne Maximierung des Eigenanteils und mit Deckelung durch ein Preis-/Leistungsverzeichnis
    5. Erstattung Hilfsmittel nur zu 80% ohne Maximierung des Eigenanteils und mit Deckelung durch ein Preis-/Leistungsverzeichnis, kein offener Hilfsmittelkatalog!, Beatmungsgeräte nur bis 1.250 EUR, keine Übernahme der Kosten für Heimdialysegeräte, Krankenfahrstühle nur bis 2.000 EUR (= ein Witz), Hörgeräte nur bis 1.250 EUR je Hörgerät (gute Geräte liegen so bei 3.000 EUR pro Stück!), kein Blindenhund (kostet so um die 25.000 EUR), kein Blindenlese-/Vorlesegerät, keine Körperersatzstücke, keine Prothesen, keine Kunstaugen (nur "Kunstglieder"),
    6. Ambulante Psychotherapie: nur 30 Sitzungen pro Kalenderjahr mit 20% Selbstbeteiligung ohne Maximierung des Eigenanteils (geht gar nicht!)
    7. Keine Transporte bei Gehunfähigkeit
    8. Behandlung in Krankenhausambulanzen, Erstattung von Kosten häuslicher Behandlungspflege / Krankenpflege und ambulante Palliativversorung (SAPV) sind nicht in den Bedingungen aufgeführt.
    9. Zusageerfordernis bei sog. gemischten Anstalten (ziemlich blöde Klausel, weil man das dem KH von außen nicht ansieht)
    10. Stationäre Psychotherapie: nur 30 Behandlungstage je Kalenderjahr ohne Maximierung des Eigenanteils (geht gar nicht!)
    11. Keine Begleitperson für Kinder ("Rooming in")
    12. Zahnersatz wird nur zu 60% erstattet (70% bei Kooperationspartnern), Verblendungen im Frontzahnbereich nur bis Zahn 5, Deckelung durch ein Preis-/Leistungsverzeichnis
    13. Kieferorthopädie nur bis Alter 20
    14. Keine Wohnsitzverlegung ins Ausland möglich
    15. Kein Optionsrecht auf Höherversicherung
    16. Keine ambulante Anschlussreha, stationäre Anschlussreha nur bei "schweren Erkrankungen aus den Bereichen Kardiologie, Orthopädie, Neurologie und Onkologie", keine sonstigen Reha-Maßnahmen
    17. Kosten für Entziehungs-/Entwöhnungsmaßnahmen werden nicht übernommen
    18. Kein Anspruch auf Umwandlung der Voll- in eine Zusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung
    19. KTG Anspruch endet spätestens 3 Monate nach Eintritt einer Berufsunfähigkeit

    [..]


    Ich habe mir erlaubt, die zitierte Auflistung durchzunummerieren. Nach meiner Recherche in den Krankheitskostentarifen des Select600 sind die Punkte 1, 4, 5 und 9 im zitierten Bedingungsvergleich zu restriktiv bewertet; hier ist im Zweifel nach Zusage des Versichers (1, 9) oder durch Inanspruchnahme eines Kooperationspartners (4, 5) eine 100% Kostenübernahme möglich. Die genannten Deckelungen in 5. sind korrekt.

    Punkte 3, 7, 8 sind gemäß den Krankheitskostentarifen des Select600 im zitierten Bedingungsvergleich falsch bewertet; hier gibt es durchaus Erstattungsmöglichkeiten:


    zu 3. Es werden maximal die Aufwendungen gezahlt, die im Inland entstanden wären.

    zu 7. Medizinisch notwendige Transporte werden erstattet.

    zu 8. Palliativversorgung wird in Höhe eines GKV-Versichternanspruchs erstattet.

    Dr. Schlemann :Mir macht es keinen Spaß, erneut auf Unterstellungen und falsche Schlüsse von Ihnen einzugehen.

    Ihren Standpunkt, dass die HUK PKV ein bedenklich niedriges Leistungsniveau hat und Sie meine Entscheidung für die HUK PKV für falsch halten habe ich zur Kenntnis genommen.

    Es geht hier aber nicht um pro/conta HUK sondern konkret um den Wechsel von einem alten bisex-Tarif in einen neuen unisex-Tarif.


    Leider sind weder Elcedrals (nur teilweise auf Ihrer Webseite "Debeka Unisex oder Debeka Bisex?") noch meine Fragen beantwortet worden.

    Mal kurz überlegen, wie neutral und kompetent berät ein Makler, der mich nach 15 Jahren zum 2. Mal sieht und mir nur Fragen beantworten soll ohne eine nennenswerte Provision zu bekommen?

    Auf so ein Diskussionsniveau müssen wir uns nicht begeben- ich dachte wir wollen alle etwas schlauer werden hier. Dass eine unabhänhige Beratung am besten durch einen unabhängigen Experten (gegen aufwandsabhängiges Honorar) erfolgt ist klar.


    Einzelfragen, z.B. was genau die HUK unter einer "aktuellen Behandlung" versteht stellt man direkt der HUK- und zwar schriftlich. Denn nur dann kann man im Streitfall auf die schriftliche Antwort verweisen. Nichts anderes würde ein kompetenter Berater/ Makler/ Honorarberater am Ende auch tun.

    Dass Sie mir in Post Nr. 12 unterstellen, ich würde mich auf einseitige Expertisen der "Gegenseite" verlassen interpretiere ich mal als erneuten freundlichen Hinweis für alle Leser des Forums, eben gerade dies nicht zu tun. Wie ich tatsächlich vorgehe wissen Sie bereits ziemlich gut.

    Mittlerweile habe ich das Angebot der HUK schriftlich vorliegen. Da es sich beim Wechsel von Select600 --> SelectPro2 um eine Höherversicherung handelt, wird eine Gesundheitsprüfung erforderlich.
    In der Gesundheitsprüfung werden auch Fragen zu Vorerkrankungen in der Vergangenheit gestellt. Eine Vorerkrankung von mir "verjährt" im nächsten Jahr, so dass ich, um das Procedere zu vereinfachen, dieses eine Jahr noch abwarte (dann muss ich diese Vorerkrankung nicht mehr angeben).

    Dr. Schlemann: Was Ihren Hinweis anbetrifft, mir stünde bei der HUK niemand zur Seite: Die HUK arbeitet nicht mit Versicherungsmaklern zusammen, aber sie hat vor Ort "Berater"; ich würde dieses Modell "dezentrale Geschäftsstellen" nennen. Es stehen also Ansprechpartner zur Verfügung (mein nächster wäre 4km entfernt). Inwieweit diese kompetent sind kann ich nicht beurteilen. Einen Versicherungsmakler brauche ich heute nicht; einen VR-Wechsel habe ich nicht vor.

    Die schlanke Vertriebsstruktur der HUK und die im Branchenschnitt sehr niedrigen Verwaltungskosten der HUK waren dereinst ein starkes Argument pro HUK PKV für mich; gerade heute im Zeitalter der niedrigen Zinsen sind niedrige Verwaltungskosten wichtiger denn je.


    Die Fragen der mir vorliegenden Gesundheitsprüfung sind teilweise unpräzise gestellt. U. a. wird nach "aktuellen" und "geplanten" Behandlungen gefragt. Das kann ja alles und nichts sein. Da die Fragen unbedingt korrekt zu beantworten sind, werde ich dazu noch Rat von der HUK direkt einholen.

    Über die Beantwortung meiner Fragen aus Post Nr. 4 / Post Nr. 7 würde ich mich immer noch freuen :).

    Zum Thema 'dumme Frage': Allein der Umstand, dass Du die Frage sachlich formulieren kannst, hebt Dich schon aus der Menge der 'Dummen' hinaus. Und denk immer dran- dass Du tatsächlich dere einzige bist, dem ein Sachverhalt unklar ist, ist doch eher selten.

    Ja; Anfrage bei der HUK (schriftlich) läuft.

    Dr. Schlemann Ihre kiebigen Seitenhiebe tragen dann und wann sogar zum förderlichen Austausch bei. Dass Sie meine damalige Beratung durch einen unabhängigen Versicherungsberater (nach §34 e der Gewerbeordnung) ins Lächerliche ziehen (ironischer Gebrauch der Adjektive "nett" und "kompetent") nur weil Sie das Beratungsergebnis nicht nachvollziehen können (fragen Sie mich doch einfach!) ist kontraproduktiv. Und ich lege Wert auf die Feststellung, dass er ein unabhängiger Berater war, dessen Tätigkeit gegen Honorar erfolgte.
    Warum ich ihn nicht konsultiere? Er hat seinen Tätigkeitsschwerpunkt auf andere Versicherungsbranchen gelegt/vertieft und steht für Beratungen im PKV-Bereich nicht mehr zur Verfügung.
    Ja, auch für meine jetzige Fragestellung habe ich ein Konsultieren eines unabhängigen Beraters bereits in Betracht gezogen, da es am Ende um einen folgenschweren Schritt (unumkehrbarer Wechsel von bisex nach unisex) geht. In "Vorbereitung" und zur Annäherung an die anstehende Entscheidung (die ich am Ende mit oder ohne professionelle Beratung ganz allein treffe und verantworte) arbeite ich mich selbst in die Thematik ein.

    Ich wiederhole eine Frage aus Post #4:


    • Woher kommt der heutige Prämienunterschied von SelectPro2 unisex zu Select600 bisex (ggf unterschiedliche Beitragsanpassungen in den letzten Jahren bzw. eine höhere Anpassung im SelectPro2 noch ausstehend)?


    Kann mir da jemand weiterhelfen?
    Wo bekomme ich den bisherigen Beitragsverlauf des SelectPro2?