Beiträge von Michael1964

    Meiner Meinung nach nein.

    Seine Selbständigkeit kann man schon so weit einschränken, dass die Einkünfte als Angestellter höher sind. Dann wäre es noch möglich bis 55 zu wechseln.

    Ansonsten:

    Man muss in der privaten Krankenversicherung bleiben, es fallen ja ab dem 66 Lebensjahr auch Einkünfte an, sei es durch Kapitaleinkünfte oder Vermietung & Verpachtung.

    Das kann man auch so lesen: Neue Pflicht wegen Unterschreiten der Jahresgrenze tritt ein und hebt die vorherigen Befreiungen auf. Das heißt für mich: Pflichtig Dank gesunkenem Einkommen, später mögliches ALG1 ist dann wieder ein "neuer" Tatbestand.

    Das ist dann wirklich eine Auslegungssache auf die ich mich nicht verlassen würde.
    Wie du schon richtig geschrieben hast: ....man kann.......muss es aber nicht.....

    .. eben aber dann zum Beispiel mit einer neuen Stelle nach ALG1 Bezug mit entsprechend "pflichtigem" Verdienst. Was ist aber wenn der Job nicht passt und dann nach zum Beispiel einem Jahr wieder ALG1 folgt, ich aber zu Beginn ALG1 in der GKV bin?

    Meine Meinung:
    ...die Beiträge werden vom Jobcenter übernommen. Du musst dich wieder bei der PKV versichern (evtl. Basistarif) und musst die Differenz evtl. tragen. Nach Ende von ALG1 dann wieder in der GKV.

    Es ist in der Tat so, wie @Michael1964 zutreffend schreibt: Wer sich einmal von der Versicherungspflicht befreien ließ, wird nicht mehr versicherungspflichtig.

    ....wobei die Versicherungspflicht aus einem anderen Grund ohne weiteres wieder aufleben kann, nur halt nicht beim Bezug von Arbeitslosengeld.

    Grund ALG1 Bezug

    1.) Einmal befreit immer befreit, d.h. in deinem Fall ist die Rückkehr aus genau diesem Grund nicht mehr möglich.
    2.) Die Grenze dürfte richtig sein.
    3.) 1% Regel, ist in der Einkommenssteuer berücksichtigt, also höheres Einkommen= Ja
    4.) Wenn drin dann kannst du bleiben, wenn du dich nicht auch schon einmal wegen diesem Grund hast befreien lassen


    Ich habe übrigens in etwa das gleiche Problem: Befreiung wg. ALG1


    Es geht nur über die Anschlussversicherung, theoretisch reicht ein Tag, aber wie muc schreibt besser vorher bei der GKV deiner Wahl nachfragen.


    Vielleicht sollten wir einen Thread öffnen: Welche GKV akzeptiert die Anschlussversicherung ab einem Tag???

    Die besagte 3 Monatsfrist der Verbraucherzentrale wurde damit begründet, dass sich die GKV im Nachhinein auf eine nur geringfügig ausgeführte Beschäftigung verwiesen könnte, die dann eben nicht eine Versicherung in der GKV begründet.


    §8 StGB IV: geringfügige Beschäftigung und geringfügige selbständige Tätigkeit:
    .....die Beschäftigung innerhalb eines Kalenderjahres längstens 3 Monate oder 70 Arbeitstage nach ihrer Eigenart begrenzt zu sein pflegt oder vertraglich begrenzt ist.........

    an Etzel1962:


    Es wäre schön, wenn du über das Ergebnis der Auskunft deiner GKV deiner Wahl berichten würdest.


    an alle:


    Mir wurde von der Verbraucherzentrale mitgeteilt, dass ich möglichst mind. 3 Monate angestellt beschäftigt sein solle, um den §8 StGB IV auszuschließen.


    Theoretisch würde allerdings ein Tag ausreichen, um zukünftig dauerhaft in der GKV zu sein.