Beiträge von Nelia28

    Guten Morgen liebe Community,



    ich bin ganz neu hier und hätte natürlich gleich eine Frage an euch. Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen.


    Ich werde demnächst mit meinem Partner zusammenziehen und natürlich kam da auch das Thema der privaten Haftpflichtversicherung bzw. eines gemeinsamen Tarifes auf. Ich bin derzeit noch familienversichert und mein Partner hat einen eigenen Tarif bei der HUK (PH Classic). Jetzt wäre es ansich natürlich um einiges günstiger für beide wenn ich einfach bei ihn seinem Tarifvertrag eingetragen werde. Nun habe ich mich aber in die Problematik der Regressansprüche bei Personenschäden zwischen mitversicherten Personen eingelesen und werde da ehrlich gesagt nicht ganz schlau daraus. Hier auf der Finanztipseite steht, dass bei der HUK Regressansprüche bei Personenschäden zwischen mitversicherten Personen nicht mitversichert sind. Ich finde jedoch eine Passage in den allgemeinen Versicherungsbedingungen die besagt:



    3.1.5 Ansprüche von Versicherungsnehmer, Angehörigen, mitversicherten
    Personen, wirtschaftlich verbundenen Personen [...]


    d. Nicht versichert sind Ansprüche von:
    aa. Ihrem mitversicherten nichtehelichen Lebenspartner oder seinen mitversicherten Kindern gegen Sie;
    bb. einer mitversicherten Person gegen eine andere mitversicherte Person. Dieser Ausschluss gilt aber nicht für Ansprüche von Personen, die nach A 1.3.8, A 1.3.9 oder A 1.3.11 mitversichert sind.
    cc. den in c. genannten Personen gegen mitversicherte Personen.
    Die Regelung in d. gilt nur für die direkten Ansprüche des geschädigten Dritten und für abgetretene Ansprüche. Dagegen haben Sie Versicherungsschutz für Regressansprüche aus gesetzlichem Forderungsübergang, bspw. für Regressansprüche der Krankenkasse.



    Könnte mir vielleicht jemand erklären, was genau mit dieser Klausel gemeint ist? Am Telefon konnte mir nur gesagt werden, dass man ja bei Schäden untereinander keinen Regress nimmt (okay); aber ich habe erwähnt was passiert wenn beispielsweise die Krankenkasse ihre verpflichtenden Forderungen stellt und es wurde daraufhin nur gesagt: Ja dann wird das abgeschmettert und auf mich würden ja in keinem Fall Kosten zukommen.



    Um nun zum Punkt zu kommen: Stimmt das so? Oder sollten wir doch lieber einen Tarif wie den von der Haftpflichtkasse Darmstadt nehmen bei der explizit darauf hingewiesen wird, dass mitversicherte Personen auch gegen Regressansprüche untereinander bzw. auch gegen die der Krankenkassen etc. abgesichert sind. (Hier konnten mir leider auch nicht so genau Auskünfte am Telefon erteilt werden).



    Entschuldigt den langen Text und ich hoffe auf viele hilfreiche Antworten, da ich im Moment echt nicht genau weiß, was besser/sinnvoller wäre und sich das ganze für mich wie ein kleiner Dschungel gestaltet.



    Vielen lieben Dank schonmal.


    Schönen Freitag wünsche ich euch.


    Nelia28