Beiträge von ETF2018

    Welche Fondsauswahl findest du gut? Die für die Nettopolice oder des Depots?


    Nettopolice bei mylife:


    Vanguard FTSE All-World ETF
    IE00B3RBWM25, TER: 0,22 %, ausschüttend


    Vanguard FTSE Emerging Markets UCITS ETF IE00B3VVMM84, TER: 0,22%, ausschüttend


    Vanguard Global Small-Cap Index Fund EUR IIE00B42W3S00, TER: 0,29%


    beim Depot würde ich folgende Fonds nehmen:
    50 % ishares Core MSCI World (Thesaurierer) TER: 0,20%


    35 % ishares Core MSCI Emerging Markets IMI (Thesaurierer), TER: 0,18 %


    15% ishares Core MSCI World Small Cap, TER: 0,35 %


    In den Jahren, in denen keine Vorabpauschale zu zahlen ist, würde ich Anteile der übergewichten ETF's verkaufen, damit der Sparerpauschbetrag ausgenutzt wird und für das Rebalancing verwenden.


    Was hältst du davon oder würdest du meine ausgewählten ETF's (teilweise) durch Ausschütter ersetzen? Wenn ja, welche schlägst du vor?

    In welchen ETF's (Ausschütter / Thesaurierer) würdet ihr denn einen Einmalbetrag von ca. 250.000 Euro ca. 25-30 Jahre anlegen (auch unter Berücksichtigung des Sparerfreibetrages von 801 Euro) und welche Aufteilung der ETF's in Prozent würdet ihr wählen?


    Oder wäre eine Nettopolice bei so einem hohen Einmalbetrag unter dem Strich (also nach Steuern) besser?


    Danke für eure Meinungen!

    Hallo Altsachse,


    mit dem All World habe ich nur einen Schwellenländeranteil von 10 %. Das ist mir viel zu wenig. Small Caps hätte ich dann gar nicht. Small Caps sind eigentlich auf lange Sicht der Renditemotor. Nur ein ETF bei so einem hohen Einmalbetrag ist ja auch viel zu langweilig. Mit meiner gewählten Aufteilung wäre ich zu 99 % auf der Welt investiert, daher meine Aufteilung.

    Hallo. Ich komme nochmal zurück auf meine Einmalanlage. Ich stehe jetzt kurz davor den Betrag von ca. 250.000 Euro anzulegen. Ich bin mir jedoch immer noch nicht sicher, ob ich eine Nettopolice oder ein Depot bei einem Broker nehmen soll. Ich bin mir nur dahingehend sicher, dass ich ein 3er ETF-Weltportfolio nach BIP mit Small Caps nehmen möchte (MSCI World, MSCI Emerging Markets und MSCI World Small Cap in der Aufteilung 50-35-15). Wenn ich jetzt aber den Einmalbetrag in ein Depot anlegen würde und dies weiter mit einem Sparplan mit monatlich 300 Euro bespare, habe ich das Problem beim jährlichen Rebalancing, dass aufgrund des hohen Einmalbetrages das Rebalancing nicht mit den monatlichen 300 Euro hinbekomme und sozusagen immer "frisches" Geld für das Rebalancing benötige, da ich sonst immer Verkäufe und Käufe tätigen muss und dann höchstwahrscheinlich der Sparerfreibetrag von 801 Euro nicht ausreicht und ich dann Abgeltungssteuer zahlen muss. Ohnehin würde ja schon jährlich der Sparerfreibetrag mit der Vorabpauschale belastet.
    Mit der Nettopolice hätte ich ja kein Problem. Hier würde das Rebalancing jährlich automatisch von der Versicherung getätigt und ich muss mich um nichts kümmern. Die Effektivkosten waren bei der mylife incl. Fondskosten bei ca. 0,44%. Da es jedoch keinen ETF bei der Versicherung auf den World Small Cap gibt, müsste ich auf einen Indexfonds ausweichen. Die Fonds wären:


    Vanguard FTSE All-World ETF
    IE00B3RBWM25, TER: 0,22 %, ausschüttend


    Vanguard FTSE Emerging Markets UCITS ETF IE00B3VVMM84, TER: 0,22%, ausschüttend


    Vanguard Global Small-Cap Index Fund EUR IIE00B42W3S00, TER: 0,29%


    Wie seht ihr das bzw. wie würdet ihr das Geld anlegen und welche Aufteilung würdet ihr wählen?


    Danke schonmal für eure Meinungen!

    Du hast mich wirklich falsch verstanden! Ich möchte nicht das Risiko reduzieren, sondern 100 % Risiko = höchstes Renditepotential gehen! Und wenn ich die Welt zu 99 % mit meinen 3er ETF-Portfolio abgedeckt habe, habe ich zwar ein hohes Verlustrisiko, da ich 100 % Aktienfonds im Depot habe, was mir bewusst ist, habe aber auch ein sehr hohes Renditepotential auf 30 Jahre gesehen.


    Ich habe gelesen, dass man einen Einmalbetrag bis in einem halben Jahr komplett investiert haben sollte. Die Faustregel sind so 3 - 6 Monate. Wenn ich mit einen Sparplan hantieren würde, wie du sagst, der eh von der Höhe begrenzt ist, würde ich ja Jahre benötigen, um voll investiert zu sein, da kann mir unter Umständen eine hohe Rendite bei so einen hohen Einmalbetrag entgehen. Nur zur Info: Der MSCI World hat im Jahr 2019 bisher einen Wertzuwachs von fast 24 %! Das könnte mir durch die Lappen gehen, wenn ich Pech habe, wenn ich Jahre lang brauche, um voll investiert zu sein. Durch die Mithinzunahme der World Small Caps verspreche ich mir noch einen zusätzlichen Renditemotor".

    @Kater.Ka du scheinst alles besser zu wissen. Was hast du denn für Fonds in deinem Depot? Meine Fonds korrelieren gut. Also soll ich deiner Meinung nach auch nur einen MSCI World bei einem Einmalbetrag von 200.000 Euro auswählen? Das ist nicht dein Ernst oder? Komisch das Weltportfolio nach Kommer hat viel mehr als 3 Fonds... und ist so beliebt! Also weiss ich nicht, was du an meinen 3 Fonds auszusetzen hast? EM ist überhaupt nicht übergewichtet! Normalerweise ist der Anteil am BIP der Schwellenländer aktuell bei 40 %! Die 30 % EM ist überaltet!

    Ja das ist so eine Sache wie man so hohe Einmalbeträge investieren soll. Du hast schon recht, wenn man 30 % des Betrages zurückbehält und auf einen Crash wartet und er kommt nicht, dann verschenkt man womöglich eine hohe Rendite. Aber normalerweise müsste ja schon in naher Zukunft zumindest eine Korrektur nach unten an den Börsen kommen, da momentan fast wieder Höchststände zu verzeichnen sind und es eigentlich nicht noch weiter nach oben gehen kann.


    Der Tip von Finanztip, dass ein MSCI World im Depot reicht, kann ich nicht teilen. Man deckt nur zu 85 % der Welt ab und das ist mir zu wenig. Ich möchte ja auf 100 % Risiko und damit möglichst alles abdecken. Mein Vorhaben ist:
    50 % MSCI World
    35 % MSCI Emerging Markets IMI
    15 % MSCI World Small Cap


    Bei 200.000 Euro nur 1 ETF wäre schon sehr mager und man kann nicht wirklich von einem Weltportfolio sprechen! Man kann sich von FT schon Anregungen holen, aber alles wissen die auch nicht bzw. sollte man nicht alles 1:1 übernehmen.

    Wenn ich jetzt doch die Depotlösung bevorzuge mit dem Einmalbetrag von 200.000 Euro:
    1.) In welchen ETF' s würdet Ihr investieren?
    2.) Welche prozentuale Aufteilung der Fonds würdet ihr wählen (bei einem Anlagehorizont von 25-30 J.)?
    4.) In welchen Teilbeträgen der Höhe nach würdet ihr investieren und in welchen Abständen? Meine Überlegung ist 70 % vom Einmalbetrag jedes Monat (also mtl. ca. 23.000 Euro) innerhalb eines halben Jahres anzulegen und die restlichen 30 % (62.000 Euro) auf das Tagesgeldkonto zu parken und warten bis der nächste Crash kommt und dann die restlichen 30 % voll zu investieren, wenn die Kurse nach dem Crash wieder nach oben gehen. Mein Risikoprofil beträgt 100%, also ich würde nur in Aktienfonds investieren wollen.


    Danke für eure Meinungen!

    Das mit der TFS muss nachgewiesen werden bzw. es ist in der Anlagepolitik verankert. Das habe ich auf die Schnelle in den Dokumenten der Amundi nicht gefunden. Schreib denen eine Mail nach Luxemburg, ob die das in den Anlagebingungen haben bzw. bescheinigen. Ich hatte bei meinen aktiven Fonds jede Menge Bedingungsänderungen bekommen, dass deren Anlagepolitik sich eben an die 51%-Grenze hält. s. Z.B. hier im Kleingedruckten auf Seite 4 https://www.deutsche-bank.de/c…OGAW_Kombiniert_final.pdf


    Weiter hinten steht auch dass die länderübergreifende Verschmelzung steuerpflichtig ist. Damit müsste die Steuer bis 18.04.18 eigentlich erledigt sein.

    Ich habe meine Unterlagen bezüglich des Fonds durchgeschaut. Im Januar 2019 wurde eine Vorabpauschale festgesetzt und da wurde die 30 % Teilfreistellung berücksichtigt, also muss ich beim Verkauf doch nur 70% vom Gewinn versteuern!

    Also könnte man sagen, wenn die Fonds in der Fondspolice sicher sind, kann man den günstigsten Nettoversicherer nämlich die mylife mit 0,45 % Effektivkosten nehmen oder? Ich habe eh nicht vor eine Verrentung meines Kapitals vorzunehmen. Ich würde mir lieber jedes Jahr einen bestimmten Betrag x auszahlen lassen.

    Das könnte gut sein, dass das der Einstandskurs ist zu dem Zeitpunkt vom Übertrag vom September 2019. Ich schau nochmal morgen nach. Ich werde mich dann an die Bank wenden und fragen, was die für Einstandskurse hinterlegt haben.


    Wieso hab ich da keine Teilfreistellung von 30 % bei dem Fonds? Hab gedacht, wenn im Depot mehr als 51 % Aktienanteil ist hat man die 30 % TFS und ich hab nur Aktienfonds. Es ist doch egal ob es ein Thesaurierer oder Ausschütter ist oder nicht?