Beiträge von erdnuss

    Minerva verdient nur Geld an dir, wenn eine Ersparnis möglich ist.

    Vollkommen richtig.

    Bei dieser Konstellation hätte ich mehr Angst, dass es denen um eine möglichst hohe Entlastung geht, damit deren Vergütung höher ist, als der wirklich wichtige Leistungsvergleich.

    Das kann man natürlich so sehen. Weil Minerva vereinbarungsgemäß zuerst das Ergebnis vorlegen muss (ggf. eine Empfehlung ausspricht) und mir dann die Entscheidung überlässt, war das Risiko für mich überschaubar.

    Um mich von meiner Versicherung beraten zu lassen war ich wahrscheinlich zu mißtrauisch. ;)

    Einen Tarifwechsel kann man auch gut selbst machen. Es gibt dazu sogar Musterbriefe.

    Man kann es selber machen. Wegen der möglichen Folgen eines Wechsels habe ich den Weg gewählt, Minerva zu beauftragen und deren Ergebnis in meine Überlegung einzubeziehen. Das sollte mir die Sicherheit geben, da ich kein Experte in Sachen private Krankenversicherung bin.


    Ich persönlich würde wieder so vorgehen.

    Das Prinzip ist aber ansonsten überall, das , was der eine absetzt, dem anderen zu versteuern, auch wenn es nicht zum selben Steuersatz führt.(?)

    Wenn Du Dich auf die Einkommensteuer beziehst: Dort gilt dieses Prinzip gar nicht. Es ist beispielsweise egal, wo ich meine Arbeitsmittel gekauft habe. Vielleicht kaufe ich einen gebrauchten PC von einer Privatperson, die den Verkauf normalerweise nicht versteuern muss. Oder ich kaufe von jemandem, der nur im Ausland ansässig ist und in Deutschland nicht einkommensteuerpflichtig ist. Trotzdem kann ich den (nachweislich/glaubhaft) gezahlten Betrag absetzen, ohne dass ich mich um eine Versteuerung auf der "Gegenseite" kümmern muss (ich glaube, es muss über den Nachweis hinaus im Bedarfsfall §160 AO und ggf. §14b UStG berücksichtigt werden, was eher ein Ausnahmefall ist). Bei Spenden an gemeinützige Vereine kann ich sogar einen Betrag absetzen, der auf der Empfängerseite steuerfrei sein müsste - die Steuerfreiheit ist Voraussetzung für den Abzug. Ähnlich sieht es bei der Kirchensteuer aus, die man abziehen kann, ohne dass die Kirche diesen Betrag versteuern muss. Es gibt sicherlich noch viele andere Beispiele.


    Die Einkommensteuer hat andere Prinzipien: https://de.wikipedia.org/wiki/…_(Deutschland)#Prinzipien


    Allerdings erklärt es auch, warum sich alle Studentinnen immer um die GastroJob geprügelt haben: Sie bekamen offiziell nur 8,- Mark die Stunde, hatten aber nochmal das Doppelte dessen Trinkgeld.

    Das war und ist kein Geheimnis - offensichtlich.


    Am Besten war es - wie ich später mal erfuhr - für meinen Schulkollegen: Der gab wärend seines gesamten Studiums Anfang der 1990er private Tennisstunden für 40,- auf die Kralle. Das sind nach heutiger Kaufkraft rund 40,- Euro! Alles komplett steuerfrei!

    So wie sich das für mich anhört: Er hat keine Steuern gezahlt, das hat er offentlichtlich so behauptet. Ob er tatsächlich keine gezahlt hat, weiß man nicht. Ob er wirklich hätte Steuern zahlen müssen, "kommt drauf an", wie so oft im Steuerrecht. Und dass für eine Stunde (angeblich) immer 40 DM gezahlt wurden, dürfte, wenn es zutrifft, ausnahmsweise nicht am deutschen Steuerrecht liegen. ;)


    BTW: 40 DM in 1990 = 40 € Kaufkraft in 2021?

    Ich habe vor ein paar Jahren Minerva mit der Prüfung meines Krankenkassentarifs beauftragt. Hierzu habe ich, nach der ersten Kontaktaufnahme, nur eine Kopie des Versicherungsscheins übersendet. Nach kurzer Zeit habe ich das Ergebnis der Prüfung bekommen. Weil keine Einsparungspotenziale gefunden wurden, ich bin Jahreszahler und habe damit zufällig jede Möglichkeit zur Einsparung schon genutzt, kann ich über die weiteren Schritte leider nichts sagen.

    Wenn es ein Verfahren beim BFH vorliegt (also keine Nichtzulassungsbeschwerde), kann man mit Hinweis auf das Verfahren beantragen, dass der Steuerbescheid diesbezüglich vorläufig erlassen wird. Dann kann der Steuerbescheid geändert werden, wenn der BFH die Kosten anerkennt.


    Da sich der BFH mit der Frage beschäftigt wird die Frage, ob man die Kosten trotzdem ansetzen kann noch nicht eindeutig beantwortet sein.

    Die (beispielsweise) in der Gastronomie üblichen Trinkgelder sind meiner Meinung nach steuerfrei:

    [...]

    51.Trinkgelder, die anlässlich einer Arbeitsleistung dem Arbeitnehmer von Dritten freiwillig und ohne dass ein Rechtsanspruch auf sie besteht, zusätzlich zu dem Betrag gegeben werden, der für diese Arbeitsleistung zu zahlen ist;

    [...]

    aber die Zuständigkeit der Einlagensicherung scheint sich nicht nur aus dem Kriterium "Tochtergesellschaft einer Bank im EU-Ausland" zu ergeben.

    Nach meinem Kenntnisstand (natürlich ohne Gewähr):

    Die Bank muss einem Einlagensicherungssystem in dem Staat beitreten, in dem die Bank die Zulassung erhalten hat ("Herkunftsmitgliedstaat"). Die Erstattung erfolgt dann in der Währung, die in diesem Staat gesetzlich vorgegeben und in der Richtlinie 2014/49/EU erlaubt ist.

    Ein deutsches Einlagensicherungssystem wird z.B. immer in Euro entschädigen, auch wenn das Konto einer anderen Währung geführt wird.

    Moin,

    ausschlaggebend wird vermutlich die Antwort auf folgende Frage sein:

    Bekommt man über Weltsparen ein Konto bei einer Niederlassung innerhalb oder außerhalb Schwedens?


    Der von riksgalden.se zitierte Satz setzt ja voraus, dass man Kunde einer ausländischen Niederlassung ist.


    Ich habe eben mal bei Weltsparen nachgesehen (bin selber kein Kunde). Dort wird im Produktinformationsblatt bei verschiedenen Angeboten schwedischer Banken eine schwedische Adresse genannt. Folglich wird man, meiner Meinung nach, Kunde einer Niederlassung in Schweden werden und eine eventuelle Erstattung wird in SEK ausgezahlt bekommen.

    Weltsparen ist nach eigener Aussage auch nur ein Vermittler für u.a. "Tagesgelder und Festgelder aus ganz Europa" und spielt für die Erstattungswährung keine Rolle.


    Just my two cent. :)


    PS: Auf dem Informationsbogen für Einleger wird die jeweilige Erstattungswährung genannt.

    Bei der Schenkung sollte man auch an die Pflichtteilsergänzungsansprüche der Pflichtteilsberechtigten denken. Z.B. falls die Eltern verheiratet sind und/oder einer oder beide Elternteile weitere Kinder haben.

    In diesem Zusammenhang kann auch das Wohnrecht relevant sein, da es den Beginn der Frist für die Berücksichtigung der Schenkung hemmen kann.


    Je nach Wert und Eigentumsverhältnissen des Einfamilienhaus kann Schenkungsteuer fällig werden, der Freibetrag beträgt nach meiner Kenntnis 400.000 Euro.


    Ist es möglich, ohne das alle Beteiligten Probleme bekommen, wenn die Tochter die anfallenden Kosten zunächst bezahlt und sich dann von ihren Eltern per Überweisung wieder bezahlen lässt. Gäbe es da ein steuerliches bzw. juristisches Problem?

    Wenn das Kind die Lasten tragen muss, die Eltern aber die Kosten erstatten, erschließt sich mir der Sinn der Vereinbarung nicht. Was soll damit erreicht werden?

    Moin,


    ich persönlich würde dem Ruhen zustimmen. Zeitgleich mit der nächsten (oder übernächsten) Steuererklärung kann man ja nachfragen, und/oder selber ab und zu bei https://www.bstbl.de/ nachgucken. Bis zur Veröffentlichung kann natürlich etwas Zeit vergehen...

    Die Zustimmung zum Ruhen kann man nach meiner Kenntnis jederzeit widerrufen, so dass ich mich da recht sicher fühlen würde.


    Einen mir bekannten Nachteil gibt es:

    Das Finanzamt kann auch jederzeit mitteilen, dass das Verfahren fortgesetzt wird.


    Viele Grüße

    erdnuss

    Das Haus, das ich gemeinsam mit meiner Freundin bauen möchte, gehört uns dann gemeinsam

    Das geht leider so nicht, weil das Gebäude ein wesentlicher Bestandteil des Grundstücks sind:

    https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__94.html

    D.h. das Gebäude gehört im Regelfall dem Grundstückseigentümer.

    Was meint ihr?

    Unverändert: Bei den Summen sollte eine individuelle Beratung erfolgen. Im Forum lässt sich das Problem nicht lösen.

    Moin,

    iIn der FAQ zur Steuersparerklärung gibt es dazu einen Eintrag:

    https://www.steuertipps.de/sup…fig-gestellte-fragen/shop

    Zitat

    Darf ich meine Software weiterverkaufen?

    Ja, wenn Sie die Software nicht mehr zu eigenen Zwecken nutzen.[...]

    (Bitte den kompletten Text in der verlinkten FAQ lesen.)


    Das entspricht auch den gesetzlichen Vorgaben, im Grundsatz ist der Weiterverkauf von Software mit Lizenz meines Wissens erlaubt:

    https://de.wikipedia.org/wiki/…rsch%C3%B6pfungsgrundsatz

    Moin,


    da ein Hauskredit erwähnt ist vermute ich, dass die beiden Erbschaften vor und während der Ehe nicht lastenfrei waren? Die Schulden müssen ja auch berücksichtigt werden:

    https://www.scheidung.de/wie-w…dvermoegen-ermittelt.html


    Besonderheiten bei Erbschaften und Schenkungen während der Ehe sind hier kurz erklärt:

    https://www.scheidung.de/erbsc…im-zugewinnausgleich.html


    Relevant für die Berechnung ist auch noch, wie die Erbengemeinschaft aufgelöst wurde. z.B. Schenkung, Ausgleichszahlung oder durch den zweiten Erbfall.

    joerg_sl

    Der Hinweis ist schon ziemlich versteckt:

    https://www.elster.de/eportal/helpGlobal?themaGlobal=help%5Fest%5Fufa%5F10%5F2020#c9814

    Ganz weit unten im Abschnitt Allgemein heißt es:

    Zitat

    Liegt das Besteuerungsrecht für aus dem Ausland bezogene Renten ausschließlich im ausländischen (Quellen-) Staat sind lediglich Angaben in den Zeilen 36 bis 40 der Anlage AUS erforderlich

    Ich hätte es aber ohne Deinen Hinweis bestimmt nicht gemerkt und die Anlage R-AUS ausgefüllt. =O


    Zu Steuerdingen darf die Rentenversicherung gar nichts sagen, zumindest nicht beraten.

    Die sind eine Körperschaft öffentlichen Rechts, meine ich:

    https://www.gesetze-im-internet.de/stberg/__4.html

    Nr. 4 sollte daher passen?

    Moin,

    ich habe mir mal unverbindlich, als interessierter Laie, den §32 angesehen. Wenn man sich den Satz nur mit Nr. 3 zusammen bastelt, lautet er wie folgt:

    Zitat

    Hat ein zeitweise oder während des gesamten Veranlagungszeitraums unbeschränkt Steuerpflichtiger oder ein beschränkt Steuerpflichtiger, auf den § 50 Absatz 2 Satz 2 Nummer 4 Anwendung findet,[...]

    3.Einkünfte, die nach einem Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung steuerfrei sind,[...]

    bezogen, so ist auf das nach § 32a Absatz 1 zu versteuernde Einkommen ein besonderer Steuersatz anzuwenden.

    (Der "besondere Steuersatz" ist der Progressionsvorbehalt)

    Ich persönlich lese das so, dass die durch ein Doppelbesteuerungsabkommen (einkommen-)steuerfrei gestellten Einkünfte beim Progressionsvorbehalt berücksichtigt werden. Hier bezieht sich die Steuerfreiheit ja darauf, dass die Einkünfte in Deutschland einkommensteuerfrei sind:

    https://www.finanztip.de/steue…ng/progressionsvorbehalt/

    Zitat

    [...]Dem Progressionsvorbehalt unterliegen aber auch Auslandseinkünfte, die gemäß Doppelbesteuerungsabkommen hierzulande steuerfrei sind[...]

    Eine ausführlichere Darstellung findest Du hier:

    https://www.steuernetz.de/lexi…auslaendischer-einkuenfte


    Im Doppelbesteuerungsabkommen mit Luxemburg ist in Artikel 22 Buchstabe d der Progressionsvorbehalt sogar verankert:

    https://www.bundesfinanzminist…_blob=publicationFile&v=3

    Allerdings trägt das Abkommen ein Datum aus 2012, es scheint aber ab 1.1.2014 zu gelten. Ein anderes habe ich spontan nicht gefunden, ggf. meinst Du das verlinkte Abkommen?


    Steuern und ausländische Einkünfte können kompliziert sein, es kann auch Gestaltungsmöglichkeiten geben. Daher reichen die verlinkten Webseiten vielleicht für einen ersten Überblick.

    Für eine konkrete und verbindliche Auskunft bitte einen Experten (Steuerberater o.ä.) aufsuchen.

    Moin,

    vorweg gesagt, hier schreiben interessierte Laien - für eine Steuerberatung bitte einen Experten (z.B. Steuerberater, Lohnsteuerhilfeverein) hinzuziehen, der in steuerlichen Angelegenheiten beraten darf.


    Bei Finanztip gibt es einen lesenswerten Artikel:

    https://www.finanztip.de/steuererklaerung/


    Der Artikel erklärt u.a., ob und wann man verpflichtet ist, eine Steuererklärung abzugeben. Und in welchen Fällen sich eine freiwillige Steuererklärung finanziell lohnen kann.

    Wenn die Einzelheiten in dem Finanztip-Artikel nicht klar sind, können wir versuchen diese Frage hier zu klären.