Beiträge von erdnuss

    Nach einem Bericht heute in der FAZ: "Steuererhöhung für Fondsparer" geht es sehr wohl um die Frage swap-basiert (synthetisch) oder physisch! Dabei wird bei synthetischen der Index durch Kauf von Derivaten abgebildet und diese gelten eben nach dem neuen Gesetz nicht als Aktienfonds... Deshalb wird darin auch für den Kauf von physichen ETF geraten.

    So wie ich das verstanden habe kommt es nicht mehr auf den nachgebildeten Index an, sondern ob der ETF tatsächlich eine entsprechende Aktienquote vorweisen kann oder nicht.


    Wenn ein synthetischer ETF mindestens 51% seines Vermögens in Aktien anlegt (und dies auch in den Anlagebedingungen verbindlich vorgesehen ist), müsste der synthetische ETF nach dem neuen Gesetz trotzdem ein Aktienfonds sein.


    Einzelne ETF-Anbieter haben sich schon zu dem Thema geäußert, z.B. http://www.lyxoretf.de/de/inst…vestmentsteuerreform-2018.


    Leider macht das die Auswahl von "steuergünstigten" ETFs umständlicher. Ein Problem, was es vorher noch nicht gab...


    viele Grüße
    erdnuss

    Hallo,


    da ich vor ein paar Jahren (leider) auch mit dem Erbrecht zu tun hatte, kann ich vielleicht ein paar Ratschläge beisteuern. Ich versuche es einfach mal. :)


    Es gibt hier gleich mehrere Gründe, sich in dieser Sache von einem Rechtsanwalt beraten zu lassen:
    Einerseits geht es um nennenswerte Summen.
    Andererseits kann der Familienfrieden durch einen Erbstreit beeinträchtigt werden. Selbst wenn es vorher schon Streit gab, Erbstreitigkeiten können alles noch sehr viel schlimmer machen - eine persönliche Erfahrung. Entweder jemand fühlt sich benachteiligt. Oder jemand empört sich über eine -vermeintlich oder tatsächlich- viel zu hohe Forderung oder ein viel zu niedriges Angebot eines Verwandten.
    Und nicht zuletzt kommt es beim Erbrecht auf viele Kleinigkeiten an, die nur mit den vollständigen Unterlagen zu beantworten sind.


    Deswegen empfehle ich eine qualifizierte, individuelle Rechtsberatung bei einem Rechtsanwalt. Falls eine Rechtsschutzversicherung besteht: Manche Versicherungen übernehmen sogar bestimmte Beratungsleistungen nach einem Erbfall, Nachfragen zahlt sich aus. Die eventuellen Briefwechsel und Gerichtsverfahren werden nach meiner Kenntnis leider nicht übernommen. :(


    Der Nachlass ist das hinterlassene Vermögen, einschließlich der Verbindlichkeiten §1922 BGB
    So wie ich die Beschreibung verstehe besteht der eigentliche Nachlass überwiegend aus Verbindlichkeiten.
    - Positiv ist das Bankguthaben von 10.000 Euro
    - Die erwähnte Hypothek von 40.000 Euro ist vermutlich nur die im Grundbuch eingetragene Belastung und nicht die Höhe des ausstehenden Darlehens? In diesem Fall handelt es sich nur eine Absicherung für die Bank. Weil auch kein Immobilienvermögen im Nachlass ist, haftet noch nicht mal ein Gegenstand aus dem Nachlass für die Schulden. Wenn diese Vermutungen richtig sind, gehört diese Summe von 40.000 Euro nicht als Verbindlichkeit zum Nachlass.
    - Zum Nachlass zählt das Darlehen in Höhe von 10.000 Euro sowie die Zinsen zum Zeitpunkt des Erbfalls. Wann eine Kündigung erfolgen könnte ist nach meiner Kenntnis nicht relevant.
    - Wenn mit dem Schenkungsabschlag die Ermäßigung des Pflichtteilsergänzungsanspruchs nach §2325 BGB gemeint ist, gehört dieser Betrag nicht zum Nachlass. Das ist nur der Betrag, der nicht mehr in den Pflichtteilsergänzungsanspruch einfließt.
    - Das Wohnrecht ist vermutlich eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit §1093 BGB und wäre damit nicht vererblich. Wenn diese Vermutung richtig ist, gehört das Wohnrecht nicht zum Nachlass
    - Die Nebenkosten von 4.000 Euro werden aus dem Nachlass bezahlt


    Was mir spontan (und außerhalb der Fragestellung) auffällt: Warum sollte die Alleinerbin S das Erbe antreten? Dem Bankguthaben von 10.000 Euro stehen ca. 14.000 Euro Schulden und Kosten gegenüber, wenn ich die Angaben zur Hypothek missverstanden habe sind es sogar über 54.000 Euro Schulden.
    Ist vielleicht noch etwas Wertvolles im Nachlass enthalten? Wertvolle Möbel, Münzen, Briefmarken oder ähnliches? Gibt es ein Verzeichnis, in dem die Vermögensgegenstände aufgelistet sind?


    Allgemein gesagt wird durch den Pflichtteilsergänzungsanspruch der Pflichtteilsberechtigte so gestellt, als wäre die Schenkung nicht erfolgt, abzüglich des jährlichen 10%-igen Abschlags nach der Leistung des Gegenstands. Der Pflichtteil berechnet sich dann auf Basis des Nachlasswertes plus dem Wert des verschenkten Gegenstands zum Zeitpunkt des Erbfalls (abzüglich jährlichem Abschlag). Wenn ein geringerer Wert des Gegenstands zum Zeitpunkt der Schenkung nachgewiesen wird, wird nur der geringere Wert angesetzt (wiederum abzüglich des jährlichen Abschlags). Der Pflichtteil beträgt die Hälfte des Erbteils bei gesetzlicher Erbfolge. Wenn es nur drei gleichermaßen erbberechtigte Kinder gibt, so beträgt der Pflichtteil ein Sechstel. Soweit die Theorie, die sich total simpel anhört.
    So ganz einfach ist der Anspruch leider nicht zu berechnen. Z.B. wann der Gegenstand geleistet wurde hängt von den genauen Vereinbarungen der Schenkung ab und muss individuell beurteilt werden. Wurde die Immobilie ohne jede Einschränkung und vorbehaltslos übertragen? Wie hoch ist die Schenkung noch, wenn man den Wert eventueller Vorbehalte oder Einschränkungen berücksichtigt? Ich komme auf diese Fragen wegen des erwähnten Wohnrechts, dass sich vielleicht auf die geschenkte Immobilie bezieht.
    Es ist auch möglich, dass in der Schenkungsvereinbarung weitere Bestimmungen enthalten sind, die für den Pflichtteilsergänzungsanspruch relevant sein könnten. Vielleicht sind sogar weitere Gegenleistungen vereinbart, aber nicht wertmäßig beziffert, wie z.B. die Pflege im Falle der Pflegebedürftigkeit?


    Da Opa W Witwer war könnte es z.B. auch eine Rolle spielen, ob die Immobilie im (Teil-)Eigentum seiner Frau gestanden hat und wann seine Frau verstorben ist. Denn Pflichteilsansprüche sind vererblich, können aber verjähren.


    Dies alles könnte z.B. bei der Beratung mit einem Rechtsanwalt geklärt werden. Den Schenkungsvertrag muss B nach meiner Kenntnis auf Aufforderung vorlegen. Da es sich um eine Immobilie handelt, dürfte die Schenkung sogar notariell beurkundet worden sein.


    Zuletzt möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass ich hier nur beispielhafte Ratschläge aufgrund meiner persönlichen Erfahrung geben möchte und eine individuelle, qualifizierte Rechtsberatung durch einen Rechtsanwalt empfehle.


    Und ich hoffe, dass eine Einigung im gegenseitigen Einverständnis möglich ist. :)


    viele Grüße
    erdnuss

    Das verstehe ich nicht. Es müssen mMn nur die Jahressteuerbescheinigungen eingegeben werden, den Pauschbetrag rechnet das FA dann ein, Der mögliche Haken ist, dass nicht jede Bank diese Bescheinigung ausstellt, sondern diese beantragt werden muss.

    Leider weiß ich nicht mehr, für welche Bank ich einen Freistellungsauftrag über die 30 Euro erteilt habe - wenn ich überhaupt einen Freistellungsauftrag über diese 30 Euro erteilt habe.
    Ich habe also gar nicht gewusst, welche Bescheinigung gefehlt hat. Wenn eine Bescheinigung gefehlt hat. :)


    Als ich die Steuererklärung gemacht habe, waren alle Bescheinigungen von den Banken da, die ich auf meiner Liste hatte. Es ist mir bis heute ein Rätsel, wie die Differenz überhaupt zustande gekommen ist. "Eigentlich" hätte das nicht passieren können, weil ich meine Freistellungsaufträge ganz genau notiert habe. Dachte ich zumindest.


    Danach wollte ich einfach nur unnötigen Aufwand vermeiden, für die Zukunft.
    Ich erteile jetzt maximal zwei Banken einen Freistellungsauftrag. Das reicht vollkommen aus. :)


    Ich hätte bestimmt irgendwie herausbekommen können, wo die 30 Euro Freibetrag abgeblieben sind und wie viel davon bereits verbraucht waren. Der weitere Zeitaufwand stand für mich aber nicht mehr im Verhältnis zu einem maximalen "Gewinn" von 8 Euro.


    Meine Patchwork-Variante war einfach zu kompliziert.
    Einfacher ist besser. Auch beim Sparer-Freibetrag.

    Hi,


    die Patchwork-Variante habe ich mal versucht und dabei etwas den Überblick verloren. Dadurch war bei knapp 30 Euro Freibetragsvolumen nicht mehr nachvollziebar, ob der Freibetrag verbraucht war oder nicht.


    Den Freibetrag konnte ich auch nicht ohne weiteres bei der Steuererklärung geltend machen, weil eben jeder Nachweis fehlte. Ich glaube, die 30 Euro Freibetrag habe ich versehentlich gar keiner Bank erteilt. :) Aber ich war mir nicht zu 100% sicher... wegen 8 Euro Steuern habe ich das nicht weiter verfolgt, wollte aber auch nicht den gleichen Fehler nochmal machen.


    Jetzt splitte ich den Freibetrag über zwei Banken (einmal Tagesgeld, einmal Depot). Das funktioniert gut und ich behalte den Überblick. Natürlich sind das Peanuts, aber so kann der Zinseszins-Effekt sowohl beim Depot (über die automatische Neuanlage der Ausschüttungen) als auch beim Tagesgeld unbesteuert wirken. ;)


    Viele Grüße
    erdnuss

    [...]Was sagt die DKB dazu: ihre Karten scheinen defekt zu sein. Sie können sich neue Karten zuschicken lassen (10€ pro Karte).


    [...]

    Wenn die Abhebungen von Anfang an nicht funktioniert haben spricht einiges dafür, dass die Karte von Anfang an defekt war. Und dann müsste der Umtausch eigentlich kostenfrei sein, weil der Defekt nicht durch den Kunden verursacht wurde: http://www.finanztip.de/girokonto/bankgebuehren/


    Funktioniert denn das bargeldlose Bezahlen mit der Kreditkarte? Wenn das auch nicht funktioniert, dann deutet das auch auf eine defekte Karte hin.
    Bankautomaten können eine Karte oft noch lesen, wenn ein einfaches Lesegerät im Handel die Karte ablehnt, das habe ich selber mal erlebt. Ich kann mir auch vorstellen, dass Bankautomaten unterschiedlich gut in der Annahme von (leicht) defekten Karten sind.


    viele Grüße
    erdnuss


    Was würde eigentlich passieren, wenn ich mein Comdirect Depot einem Fondsvermittler übertrage? Zb beim Kauf eines DBX1MW zahle ich bei Comdirect wie bei Fondsdiscount weiterhin 1,5%. Bei AVL sieht es für mich nach 0% aus. Kann das jemand bestätigen?

    Das hat auf ETFs keine Auswirkung, weil es sich nicht um einen Ausgabeaufschlag handelt (darauf darf ein Vermittler oft verzichten).


    PS: Habe diese Frage mal einem Fondsvermittler gestellt, sie wurde sinngemäß so beantwortet - habe es aber nie selber getestet, also einfach einen Sparplan erstellt und geschaut ob eine Gebühr berechnet wird.


    Viele Grüße
    erdnuss

    Hallo,


    ich glaube, diese Diskussion gibt einige Informationen her und auch die unterschiedlichen Sichtweisen zu diesem Thema:
    http://www.finanztip.de/commun…iester-rentenversicherung


    Die reinen Abschlusskosten scheinen bei der DWS Riester Rente Premium leider nicht alles zu sein, denn auch Beitragserhöhungen scheinen Kosten nach sich zu ziehen. Die AVL rabbattiert aber auch die Riester Rente Premium, eventuell hilft das schon weiter.


    Viele Grüße
    erdnuss

    Hi,


    wie versprochen habe ich mir die Auswertungsfunktionen bei Moneymeets angesehen. An Moneymeets angeschlossen ist mein Depot bei der ComDirect.


    Es gibt viele Übersichten, deswegen liefere ich mal eine -leider etwas stupide geratene- Auflistung als Überblick. Wenn jemand zu einer Übersicht etwas genaueres wissen möchte oder etwas (unabsichtlich) unverständlich oder zu allgemein geraten ist, bitte einfach fragen.


    - Übersicht über die Wertentwicklung aller angeschlossenen Depots. Hier lässt sich bei der Ansicht "Zeitgewichtete Rendite" auch ein Index einblenden, bei der Wertentwicklung oder "GuV" ist dies nicht möglich. Ich konnte damit sehen, dass mein Depot sich über einen kurzen Zeitraum etwas besser als der MSCI World entwickelt hat, aber etwas schlechter als der DAX. Wegen des kurzen Zeitraums mache ich mir deswegen aber keine Gedanken.
    - Anteil der angeschlossenen Depots in Prozent am Gesamtwert aller Depots und Auflistung aller verwahrten Produkte. Bei mir ist das einfach der Wert des ComDirect-Depots sowie die darin verwahrten Fonds. Diese Übersicht ist möglicherweise interessanter, wenn mehr als nur ein Depot angeschlossen ist...
    - Verteilung des Gesamtswerts in Prozent zwischen Depots und Konten, also welchen Anteil die einzelnen Konten haben. Bei der ComDirect werden Depot und Girokonto zu einem Konto zusammengefasst. Für meine Situation (nur ein angeschlossenes Depot ohne andere Produkte wie Tagesgeld usw.) ist die Übersicht vermutlich gar nicht gedacht. :)
    - Verteilung auf Produktarten. Bei mir wird der Anteil der Aktienfonds, Rentenfonds sowie der Cash-Bestand in Prozent am Gesamtwert angezeigt.
    - Verteilung auf einzelne Produkte, also der Anteil der jeweiligen Fonds in Prozent am Gesamtwert. Wenn der gleiche Fonds in mehreren Depots enthalten wäre, dann würde der Wert vermutlich zusammengefasst.
    - Verteilung auf Produktgeber, also z.B. Lyxor bei den Lyxor ETF.
    - Eine Übersicht nach "Risikoklassen". Dabei handelt es sich um ein Kuchendiagramm, das den Depotbestand nach SRRI- oder FWW-Risikoklassen anzeigt. Dieses Kuchendiagramm sollte eigentlich mit meinem hinterlegten Risikoprofil vergleichend dargestellt werden. Aber weil für mich kein Risikoprofil hinterlegt ist, wird kein Vergleich angezeigt.
    - Die Verteilung des Depotwerts auf einzelne Währungen. In meinem Depot ist der Spitzenreiter der Euro. Zu jeder Währung kann man sich anzeigen lassen, welche Position mit welchem Wert eingeflossen ist. So könnte man bei Bedarf die Verteilung beeinflussen, das kann interessant sein. Leider ist ein sehr hoher Wert (über 70 %) bei mir unter "Sonstige" zu finden. Schade, dass keine besseren Daten vorliegen. Das vermindert die Aussagekraft der Übersicht für mein Depot.
    - Eine Verteilung auf die Branchen. Also so was wie "nicht-zyklische Konsumgüter" oder "Immobilien". Hier kann man sich wiederum die einzelnen Positionen mit dem Wertanteil anzeigen lassen. Der Anteil von "Sonstiges" liegt für mein Depot etwas über 30%.
    - Die "Topholdings" im Depot. In meinem Depot ist nach dieser Übersicht mit einem Anteil von 0,9 Prozent das Unternehmen Apple enthalten. Hier kann ich wiederum die Fonds ansehen mit dem entsprechenden Wert, der in Apple investiert ist. Der "Sonstige"-Mülleimer ist mit über 90% aber so hoch, dass ich der Übersicht für mein Depot keinen großen Wert beimessen möchte. Der ComStage MSCI World ist z.B. zu 100% unter "Sonstige" zu finden. Schade, dass hier (erneut) keine besseren Daten vorliegen.
    - Eine Verteilung nach Anlageklassen, die der Übersicht nach Produktarten ähnelt. Hier werden aber die Aktien- und Renten-Anteile dargestellt, was interessant sein kann wenn Mischfonds im Depot sind. Die Sonstige-Position ist bei mir mit unter 0,1% angenehm klein.
    - Die Verteilung nach Ländern. Der "Sonstige"-Mülleimer liegt bei mir bei etwas über 20%. Hier kann man sich wieder anschauen, welche Produkte mit welchem Wert wo eingeflossen sind, und ggf. entsprechend handeln.


    Die Übersichten lassen sich filtern. Ich kann z.B. bestimmte Produkte herausfiltern um die Verteilung ohne dieses Produkt anzusehen.


    Es werden auch Übersichten bezogen auf die Transaktionen angeboten. Wenn sich jemand dafür interessiert, schaue ich das mir gerne später an. Auf den ersten Blick ähneln diese Übersichten den schon erwähnten Übersichten zum Depot.


    Möglicherweise als "Quasi-Spiel-Depot" kann man in einem gesonderten Bereich auch Produkte manuell aufnehmen, die gar nicht im Depot enthalten sind.


    In dem Bereich der Übersichten wird auf eine "Vermögen"-App hingewiesen. Diese habe ich mir aber nicht angesehen. Vielleicht sind damit ähnliche Auswertungen möglich, ohne Moneymeets. Die App dürfte zwar keinen Vermittler ersetzen, der auf Ausgabeaufschläge für Fonds weitgehend verzichtet. Aber wenn man sowieso nur auf ETF setzt, könnte die App eine Alternative sein.


    Zur Aktivitätsprämie kann ich noch nichts sagen, dazu bin ich noch nicht lange genug dabei.


    Viele Grüße
    erdnuss

    Hi @Joe_
    bei den Virenscannern hat sich sicherlich etwas getan, aber perfekte Software ist gewiss immer noch sehr selten...


    Was ich mit diesem Beispiel nur ausdrücken wollte ist, dass mehr Software nicht zwangsläufig mehr Sicherheit bedeutet. Und natürlich dass man keine veralteten Virenscanner oder andere veraltete Software einsetzen sollte. :)
    Schon mit aktueller Software ist man häufig erheblich sicherer unterwegs.


    Die Frage "bin ich mit dieser Software sicher(er)?" ist nach meiner Meinung sehr schwer zu beantworten. Dazu gibt es vermutlich gar keine pauschale Antwort, weil zu viele alternative Szenarien bedacht werden müssten.


    Eine Sicherheitsgarantie habe ich auf der Webseite nicht gesehen, also eine Garantie im Sinne einer Haftung für trotzdem entstandene Schäden beim Online-Banking. Sollte es eine Garantie geben, wären die Bedingungen der Garantie sehr interessant.


    Aus diesen Gründen hatte ich mich so geäußert, dass ich Starmoney nicht alleine wegen des Sicherheitsversprechens verwenden würde.


    Ich wollte damit nur meine Meinung äußern und keinesfalls allgemein von der Software abraten. :)


    Begründung eines Kollegen.
    Über dem Browser würde er sich zu unsicher fühlen, da man ja sehr lange online auf der Bankseite ist.
    Über Starmoney kann man alles vorher offline erledigen und ist nur ganz kurz online um seine Überweisung per Knopfdruck zu senden.

    Alleine durch die Zeit die man auf der Bankseite verbringt wird die Sicherheit nach meiner Meinung nicht wesentlich beeinträchtigt, sofern andere Programme geschlossen sind und man sich parallel keine andere Webseite anschaut.
    PS: Mein Rechner ist immer online, wenn er eingeschaltet ist (Flatrate).


    Viele Grüße
    erdnuss


    [...]Bietet So eine Software zusätzliche Sicherheit beim Online-Banking?[...]

    Da @Joe_ nach Meinungen fragt: Ich glaube an keine relevante Erhöhung der Sicherheit. Durch eine komplexe Software können sogar neue Sicherheitslücken entstehen, was sogar bei Virenscannern schon vorgekommen ist:
    https://www.heise.de/security/…rheitsluecke-2277782.html


    Meiner Meinung nach sollte man keine Software erwerben, nur wegen der tlw. gar nicht einzuhaltenden und ggf. sogar unverbindlichen Sicherheitsversprechen.


    Viele Grüße
    erdnuss


    Natürlich sind die ausgewiesenen kalkulierten Kosten schon relevant, weil das ja ggf. mögliche Überschüsse beeinflusst!


    Genau darauf wollte ich hinaus. Die Überschüsse werden durch die Kosten geschmälert. Und weil ein "Riester" normalerweise recht lange läuft, werden mit recht hoher Wahrscheinlichkeit auch Überschüsse erwirtschaftet werden. Vermutlich können die Kosten in voller Höhe erwirtschaftet werden - warum sollte ich also nicht auf die Kosten achten? Ersparte Kosten sind in diesem Fall mein Gewinn. Natürlich müssen alle Kosten über die gesamte Laufzeit beachtet werden, wie von @Lange Oog erwähnt. Also nicht nur die Kosten in der Ansparphase, sondern auch später bei der Verrentung des Kapitals. Aber bei den zeitlich später auftretenden Kosten muss ein Zinsvorteil gegen gerechnet werden. Das macht es leider nicht einfacher beim Vergleichen. :(



    Es ist halt relevant, dass man sich schon einmal die mühe macht, jemanden auszusuchen, der einen in Fragen von Versicherungen und Finanzanlagen berät und die Produkte vermittelt.

    Ich möchte zu dieser Aussage "unabhängig" und "kundenorientiert" hinzufügen. Weil einen Verkäufer finde ich ganz schnell und an jeder Ecke.
    Ich bin in vielen Bereichen deswegen lieber "Selbstversorger".


    Viele Grüße
    erdnuss

    Hallo,
    ich habe auch einen fondsgebundenen Riester abgeschlossen. Nach ein paar Jahren habe ich genauer nachgerechnet und war nicht zufrieden mit den prognostizierten Ergebnissen.


    Den fondsgebundenen Riester habe ich deswegen ruhend gestellt.
    Von der Versicherungsgesellschaft bekam ich Informationen darüber, wie hoch voraussichtliche Rente sein wird, sollte der Vertrag weiter ruhend gestellt bleiben. Mir wurde auch der aktuelle Rückkaufwert genannt.


    Außerdem wurde mir mitgeteilt, dass ich den Vertrag nur innerhalb von sechs Monaten zu den alten Konditionen weiterführen kann, danach gälten für eine Fortführung andere Konditionen - interessant, das wusste ich noch nicht. Aber OK.


    Ich werde bei der Versicherung noch erfragen, welche Kosten bei einer Übertragung des Guthabens in einen anderen Rieservertrag abgezogen werden und wie hoch das übertragbare Guthaben voraussichtlich sein wird.


    Damit sollte ich hoffentlich einschätzen können, ob ich den Vertrag besser weiter ruhend stelle oder das Guthaben in einen anderen Vertrag übertrage.
    Es wird spannend, ob die Berechnungen der von mir ausgewählten Anbieter vergleichbar sind... Bestimmt stecken die Unterschiede im Detail.


    Viele Grüße
    erdnuss

    Hi,


    die Einkommensteuerpflicht betrifft sehr viele:
    https://de.wikipedia.org/wiki/…te_Einkommensteuerpflicht


    Aber nicht jeder ist verpflichtet eine Einkommensteuererklärung abzugeben, wie @chris2702 schon geschrieben hat.


    Ich habe beispielsweise als Minderjähriger (lang, lang, lang ist's her....) keine Einkommensteuererklärung abgegeben, mangels Einkünften. Das war zu dieser Zeit auch vollkommen legal. Ich war trotzdem unbeschränkt einkommensteuerpflichtig aufgrund meines Wohnsitzes in DE.


    Und vielleicht hätte ich lieber Einkommensteuer gezahlt und entsprechend hohe Einkünfte gehabt, aber das ist ein anderes Thema... *g* ;)


    Wenn der Mensch aus dem Beispiel von @Joe_ z.B. irgendwelche Einkünfte in ansehnlicher Höhe bezogen hat, für die keine Lohnsteuer oder Abgeltungsteuer abgeführt wurde (selbständige oder gewerbliche Tätigkeit zum Beispiel) oder die von @chris2702 beschriebenen Steuerklassenkombinationen vorgelegen haben, würde ich persönlich einen Besuch beim Steuerberater in Erwägung ziehen. Nach der Höhe der Gebühren kann man ja vorher fragen. :)



    Viele Grüße
    erdnuss

    Hi,
    ich bin mit meinem ComDirect-Depot seit kurzem bei MoneyMeets.


    Wenn noch kein Fondsvermittler für das Depot eingetragen ist, dann ändern sich die Konditionen für das Depot.
    Welche Konditionen dann gelten ist auf der MoneyMeets-Webseite genauer dokumentiert. Diese Konditionen scheinen praktisch identisch mit den Konditionen vieler anderer Fondsvermittler zu sein, also weder schlechter noch besser.


    Vor MoneyMeets hatte ich einen anderen Vermittler für das Konto bei ComDirect, der auf Ausgabeaufschläge für viele aktiv gemanagte Fonds verzichtet hat. MoneyMeets verzichtet auch auf die Ausgabeaufschläge, also hat sich da für mich also nichts geändert. Für die Aktivitätsprämie (=teilweise Erstattung der Bestandsprovision bei einigen aktiv gemanagten Fonds) bin ich noch nicht lange genug dabei. Nach ersten Berechnungen scheint man davon aber auch nicht reich zu werden, da kauf ich doch weiter ETFs... ;)


    Für ETFs ändert sich gar nichts. Schade eigentlich.


    Ebenso dürfte sich für andere Papiere im Depot nichts ändern, aber die habe ich in meinem ComDirect-Depot nicht.


    Die Analysefunktionen habe ich mir nur kurz angesehen. Analysen sind nur ausgehend von dem Zeitpunkt möglich, ab dem MoneyMeets für das Depot als Vermittler eingetragen ist. Bei mir also nur ein ganz kurzer Zeitraum, und deswegen kann ich damit noch nichts anfangen. Mich hat aber sehr gewundert, dass bei der Analyse auch das Girokonto und das Plus-Konto einbezogen werden. (Das Plus-Konto ist das Tagesgeldkonto bei ComDirect, aktuell mit grandiosen 0,01% Zinsen für Beträge bis 10.000 Euro. :) )


    Wenn etwas Zeit vergangen ist, dann werde ich mir die Auswertungen noch mal ansehen und kann dann vielleicht auch etwas zur Aktivitätsprämie sagen.


    Viele Grüße
    erdnuss



    PS: Mit MoneyMeets hat man über das Internet und außerhalb der Webseite der Bank einen (mindestens) lesenden Zugriff auf Depot und Konto. Darin kann ein Risiko liegen.

    Hi,


    wie die Kirchensteuer in diesem Fall ungefähr berechnet wird, kann man hier grob nachlesen (ab "Bei der glaubensverschiedenen Ehe[...]"):
    https://www.haufe.de/finance/f…sk_PI11525_HI1635694.html


    Etwas ausführlicher und mit Beispielen hier:
    http://www.steuernetz.de/aav_s….xhtml?currentModule=home
    http://www.steuernetz.de/aav_s….xhtml?currentModule=home
    Und ganz genau erfährt man es von einem Rechtsanwalt oder Steuerberater. :)


    Bei Finanztip kann man nachlesen, wie/wo die Kirchensteuer abgesetzt werden kann:
    http://www.finanztip.de/sonderausgaben/#c11024



    Viele Grüße
    erdnuss