Beiträge von driverinb

    Hallo,


    ich habe die Möglichkeit mir Überstunden auszahlen zu lassen. Ich habe gehört, dass die Abzüge durch Steuern und Sozialabgaben sehr hoch sind. Aber wie hoch genau? Was Steuern anbelangt doch maximal der Spitzensteuersatz von 42 % und dann halt noch Sozialabgaben anteilig, korrekt?

    Und ich habe etwas von einem Gerichtsurteil gelesen. In einer Quelle stand, dass das Finanzamt das standardmäßig prüft, in einer anderen Quelle, dass da ein Revisionsverfahren noch anhängig ist und das Finanzamt das nicht automatisch prüft. Und mir ist auch nicht ganz klar, ob diese Regelung schon greift, wenn die Überstunden innerhalb von zwei Kalenderjahren angefallen sind.


    Danke.

    Hallo,


    meine Nachbarin hat zum 20.11.2020 ihren Vertrag gekündigt. Nun hat sie erfahren, dass die Arbeitgeberin mit dem Dezembergehalt einen Corona-Bonus von 600 € auszahlt.

    Der Bonus ist für die geleistete Arbeit während der Corona-Pandemie und die war ja nicht nur im Dezember. Mich würde interessieren wie da die Rechtslage ist. Nach meinem Verständnis (basierend auf meiner Google-Recherche) ist ein Anspruch auf einen Bonus (der sich auf eine Leistung auch während des Arbeitsverhältnisses bezieht) auch nach der Kündigung gerechtfertigt. Allerdings weiß ich, dass bei uns (Öffentlicher Dienst) ein Stichtag vermerkt war.


    Hat diesbezüglich jemand Erfahrungen oder Ahnung?


    Danke.

    So, jetzt sind die Fitnessstudios ja wieder dicht. Ich bin mit meinem gym ja sehr unzufrieden, die Trainer dort waren sehr unfreundlich, auch als ich mal meine Karte verloren hatte. Ich hätte den Vertrag dort also sowieso nächstes Jahr gekündigt, aber der Vertrag geht noch ein Jahr. Ich hatte beim ersten Lockdown nicht rechtzeitig die Lastschrift zurückgebucht. Dieses Mal aber schon, für den Monat November. Jetzt hat sich mein Gym bei mir gemeldet und verlangt eine Gebühr von mir, weil ich die Lastschrift zurückgebucht habe. Sie wollen mir nur Gutscheine über meine Vertragslaufzeit hinaus anbieten. Dies ist doch rechtlich nicht statthaft, dachte ich. Jetzt habe ich schon die zweite Mahnung bekommen und überlege, ob ich es wirklich auf eine juristische Auseinandersetzung ankommen lasse...

    Was meint ihr?

    Hallo :)

    also ich denke, dass wenn die Bedingungen zum häuslichen Arbeitszimmer erfüllt sind, es durchaus sein könnte, dass die Kosten anerkannt werden. Es wird ja Anfang nächsten Jahres neue Empfehlungen für die Finanzämter geben, gerade in Bezug auf Corona (Stichwort Homeoffice) könnte ich mir gut vorstellen, dass es da mit etwas Glück ein paar Möglichkeiten mehr gibt, Dinge abzusetzen. Aber verlassen würde ich mich darauf auch nicht. Freu dich doch einfach, wenn dein Versuch von Erfolg gekrönt wird und ansonsten nicht auf das Geld verlassen.

    In jedem Fall drücke ich dir die Daumen.

    Liebe Grüße

    JDS "allerdings optimieren sie ihre Steuerlast..." das ist ja mal sehr euphemistisch ausgedrückt. Hier in Europa Milliarden verdienen und dann so gut wie nichts bezahlen, während Normalbürgerinnen und Normalbürger das zigfache an Steuern zahlen. Und die Unternehmen haben Spezialdeals durch Beraterfirmen mit Finanzämtern, da wird dann großzügig pauschal abgerechnet allenfalls. Ich finde das ist eine riesige Sauerei!

    Kater.Ka aber ich dachte, dadurch dass dann so viel neues Geld ausgeschüttet wird, kommt es zur Inflation, die dann alle Bürgerinnen und Bürger zahlen müssen. Aber gut, selbst wenn es die von dir genannten Sekundäreffekte sind, kommt ja aufs selbe raus. Alle haben dann weniger Geld. Trotzdem beruhigt es mich, dass ich keine BOND-ETF oder so habe und jetzt weiß ich auch was du und winter meinten.

    JDS was ist denn an deinem Verhalten atypisch zu den Empfehlung von FT? FT emphielt doch auch einen Puffer, so wie du einen hast und etwas Tafelgold und ansonsten den Großteil ins Depot, wird doch auch unterstützt. Oder meinst du, dass du nicht in ETF investierst?

    Keine Sorge, soviel Ironie verstehe ich schon noch ;-)

    Beruhigt mich auf jeden Fall, deine Einschätzung. Wobei ich immer noch finde, dass diese Summen die jetzt investiert werden sollen (weit mehr als nach der Finanzkrise) ganz andere Dimensionen sind, als früher. Aber ich bin halt auch noch jünger und habe deswegen noch nicht so den praktischen Abgleich zu anderen Zeiten.

    Kater.Ka ok danke. Ja, ich habe auch immer mehr Puffer an Liquiditätsreserve, als meist empfohlen wird, weil ich mich damit wohler fühle. Und psychologisch wäre es für mich glaube ich schlimmer, ETF-Anteile mit Verlust zu verkaufen, als die Inflation bei meinem Tagesgeld oder Festgeld (weil ich die nicht so direkt wahrnehme). Ich hoffe einfach, dass ich bis es wirklich schlimm wird schon etwas in Sachwerte wie eine Immobilie oder so investieren konnte. Und ansonsten diversifiziere ich wie bisher: ein Teil Festgeld/Tagesgeld, eine Teil in ETF und den Rest in Leben.

    Pumphut nur noch 10 % bleiben dann vor Spareinlagen übrig, das wäre ziemlich bitter. Dafür dann gespart zu haben, da würden sich manche Freunde von mir, die ihr Geld immer nur raus gehauen haben freuen.

    Danke auf jeden Fall für dein Feedback!

    PS. Aber wenn man dann sagen wir mal 10 000 von 100 000 € hat und viele haben gar nichts, dann könnte man damit doch wieder gut z. B. in eine Immobilie investieren, die günstig auf den Markt kommt, oder in ETF. So als kleine Hoffnung.

    Kater.Ka danke, durch dich bin ich wieder mal etwas klüger. Verstehe ich das richtig, mit ETF würde man dann besser fahren als mit Festgeld? Ich würde ja gerne in eine Immobilie investieren, aber aktuell sind die Preise noch zu hoch bzw. ich konnte noch nicht so viel ansparen und überlege wie risikoreich es ist, dass dann das angesparte Geld durch die Inflation aufgefressen wird. Aber es beruhigt mich schon mal, dass du mittelfristig auch noch keinen großen Kollaps siehst.

    Hallo,


    wegen Corona (aber auch für die Herausforderungen des Klimawandels etc.) werden ja gigantische Summen an Schulden aufgenommen. Ich dachte, dass so viel neues Geld zu einer höheren Inflationsrate führen würde. Bisher ist dies aber noch nicht wirklich der Fall. Außerdem kann ich mir kaum vorstellen, wie Ländern wie Italien oder Griechenland die Schulden je begleichen sollen. Wobei ich jetzt auch gehört habe, dass das Vermögen pro Person z. B. in Italien sogar höher ist, als in Deutschland (unter anderem weil es dort in der Bevölkerung mehr Immobilienbesitz gibt als in Deutschland). Und das viel Vermögen von Deutschland aufgrund seines starken Exports nur in "Büchern" besteht, da Deutschland hier durch Target-2 zwar billionenschwere Forderungen hat, aber im Zweifel darauf sitzen bleibt. Das wird alles sehr kontrovers diskutiert. Und ich bin da auch noch sehr unschlüssig. Aber mich würden mal eure Meinungen und Einschätzung dazu interessieren. Wie seht ihr das? Was sind eure Konsequenzen?

    Jens Mayer mal davon abgesehen, dass in diesem Forum auch persönliche Meinungen erwünscht sind. Jeder der Ahnung hat, wird dir bestätigen, dass Emotionen bei "Finanzgeschäften" eine entscheidende Rolle spielen. Wenn viele Menschen aus Gründen des "Weltschmerzes" , z. B. ihr Geld abziehen würden, da würde keine Einlagensicherung mehr funktionieren. Gefühle und Befindlichkeiten der Menschen sind also elementar von Bedeutung, siehe Börse, siehe Werbung, siehe Verkaufsstrategien der großen Unternehmen...

    Nordnordlicht danke! Auch wenn ich sorgenvoll in die Zukunft blicke, niemals hoffnungslos und aufgeben ist keine Option. Ich wollte damit nur sagen, dass ich mich mehr auf Bereiche fokussiere, wo ich positive Entwicklungen sehe (Familie, Freunde, Ehrenamt, Sport...).

    Dir auch alles Gute und einen schönen Wochenstart!