Beiträge von Maristo

    Danke für die Kommentare. Für andere Forennutzer teile ich wie es ausgegangen ist.


    Das Geld war für fast zwei Wochen nicht für mich verfügbar und der Termin beim Notar mit dem Verkäufer des Hauses musste verschoben werden.


    Letztendlich wurde das Geld von meiner Bank, bei der ich mein Girokonto führte, zurückgewiesen und meinem Tagesgeldkonto wieder gutgeschrieben. Daraufhin habe ich den Betrag auf mehrere Überweisungen aufgeteilt, alle Beträge wurden entweder am selben Tag oder spätestens am nächsten Morgen gutgeschrieben. Ist mir schleierhaft wie das Geldwäsche oder Terrorfinanzierung unterbinden soll.


    Transaktion auf kriminelle Aktivitäten zu untersuchen unterstütze ich, aber es muss geregelt sein wie lange sich die Bank dafür Zeit nehmen darf. Bei einer Bank die schlecht organisiert ist und am Personal spart kann es sonst Monate dauern.


    Die Bank habe ich gewechselt obwohl ich ansonsten sehr zufrieden war. Die Kunden-Kommunikation ist einfach zu schlecht. Unter der Telefonnummer aus der E-Mail-Signatur bekommt man nur eine Bandansage, dass die meisten Kunden Support via Chat bevorzugen. Im Chat hat man es erstmal mit einem Bot zutun, erst wenn er die Frage nach mehrmaliger Eingabe nicht versteht oder man /human eingibt kümmert sich eine natürlich Person um das Anliegen. Die scheinen allerdings sich mit mehreren Problemen simultan zu beschäftigen, selbst auf einfachste Anfragen dauern die Antworten sehr lange. Einzige Auskunft die man im Chat erhalten konnte, dass man bald per Telefon oder Email kontaktiert wird. Dies ging täglich fast zwei Wochen so. Weil man so machtlos ist ist es unglaublich frustrierend.


    Falls jemand weiß, ob Banken sich alle Zeit der Welt nehmen dürfen um Transaktion auf Geldwäsche zu untersuchen, freue ich mich über eine Antwort. Ebenso wenn jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

    Hallo Comdandante,


    danke für deinen Beitrag. Der Freibetrag für eine Schenkung liegt bei €400,000, davon ist die Überweisung weit entfernt. Meine Bank hat angegeben, dass es sich um den Verdacht der Geldwäsche handelt. Steuerhinterziehung wurde nicht erwähnt.


    Wie du bereits schriebst, es führt wohl kein Weg daran vorbei Rechtsbeistand einzuholen.

    Hallo,


    meine Mutter hat mir einen größeren Geldbetrag überwiesen um mich bei der Finanzierung eines Eigenheimes zu unterstützen. Das Geld hat sie via ihr Girokonto von ihrem Sparkonto auf mein Girokonto bei einer Online-Bank transferiert. Daraufhin kontaktierte mich meine Bank per Email um nach einer Rechnung oder einer Vertragskopie zu fragen. Da es keine Rechnung oder einen Vertag gibt habe ich den Hintergrund dem Bankangestellten geschildert. Erst danach erfuhr ich, dass sie kontrollieren müssen ob es sich um Geldwäsche handelt.


    Mittlerweile ist seit der Überweisung über eine Woche vergangen und meine Bank reagiert seit mehreren Tagen nicht mehr auf meine Emails. Der Telefonsupport kann mir nur sagen, dass es in Bearbeitung ist und sie mich nicht an die zuständige Person durchstellen können.


    Den Verdacht der Geldwäsche finde ich ziemlich lächerlich, da klar nachvollziehbar ist vorher das Geld kommt. Kann eine Bank für solch einen langen Zeitraum das Geld einfach einbehalten? Wer kommt für etwaige Zinsen auf?


    Vielen Dank für Ratschläge!