Beiträge von jobserv46

    Hallo Anika und hallo an die gesamte Community,



    ich kann alle oben geschilderten Fälle im vollen Umfang und im Einzelnen bestätigen.



    instan media service erhielt meine fristgerechte schriftliche Kündigung für ein FOCUS-Vorzugsabo gekoppelt mit der Kündigung des Lastschriftverfahrens 7 Monate vor dem Vertragsende mit der Bitte, die Kündigung schriftlich zu bestätigen. Da die Firma keine besondere Form der Briefzustellung, z. B. per Einschreiben verlangt, übersandte ich die Kündigung als Standardbrief.



    Eine Bestätigung kam nie an, stattdessen wurde nach dem Vertragsende der volle Abopreis für 12 weitere Monate abgebucht. Ich habe der Lastschrift umgehend widersprochen und die Rückbuchung über die Bank veranlasst. Ich übersandte gleichzeitig instan media service einen schriftlichen Widerspruch mit einer Kopie des Kündigungsschreibens. Als Antwort kam die Anmerkung, "dass leider eine Kopie für den Nachweis nicht ausreicht und da keine Kündigung vorliegt, Sie in der Nachweispflicht stehen". Die Firma lässt die Abofalle zuschnappen.



    Indes wurde das FOCUS-Magazin weiter geliefert. Nach 2-3 Wochen kam die 1. Mahnung, nach weiteren 4 Wochen eine 2. Mahnung mit den entsprechenden Mahngebühren. Eine Antwort auf einen weiteren Einspruch per Einschreiben meinerseits ging hier nicht ein.



    Nach 8-9 Wochen wurde die FOCUS-Lieferung ohne jede Mitteilung eingestellt. Nach weiteren 3-4 Wochen erreichte mich die letzte außergerichtliche Mahnung einer Heidelberger Inkasso-Kanzlei mit hohen Bezugs- und Mahngebühren sowie einer saftigen Telekommunikationspauschale.



    Eine besondere Gerissenheit besteht außerdem darin, dass instan media service lediglich die nach dem Vertragsende unerwünscht zugestellten FOCUS-Ausgaben in Rechnung gestellt werden, und nicht die Abokosten für ein ganzes weiteres Jahr, auf die die Firma bis dahin bestand. Ein durchsichtiger Versuch, wenigstens einen Teil der unberechtigten Forderung doch noch zu kassieren. Fortsetzung folgt vermutlich noch...



    Alle potenziellen Interessierten eines Abos bei instan media service sollten genau überlegen, ob sie mit offenen Augen in diese perfide Falle tappen wollen. Darüber hinaus möge die kompetente und stets glaubwürdige Geschäftsleitung von FINANZTIP und der bundesweit anerkannte Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen überlegen, ob sie noch immer der Lockvogel für die Abzockfirma instan media service bleiben wollen. Das wäre ein krasser Widerspruch zur eigenen Bekenntnis der Verbrauchernähe.

    Seit über 6 Monaten zahlt die Firma Drillisch eine zustehende Gutschrift, die gerichtlich erstritten wurde, erst nach mehrmaligen Mahnungen meinerseits nur scheibchenweise aus. Der Anbieter, der sich im Übrigen durch hervorragende Tarifangebote und Serviceleistungen auszeichnet, verhält sich im Streitfall jedoch wie ein unehrlicher Kaufmann. Er geht davon aus, dass die an ihn gestellten berechtigen Forderungen vom Kunden entweder vergessen oder entnervt fallen gelassen werden. Kundenfeindlichkeit könnte man es benennen.

    Schlechte Erfahrung mit Drillisch



    Trotz des europaweiten Wegfalls der Roaming-Gebühren erhöhte der Anbieter ab Mai 2017 widerrechtlich den Grundpreis seines winSIM-Tarifs. Das Oberlandesgericht Frankfurt/Main kassierte die Erhöhung. Drillisch teilte im November 2017 auf Erstattungsnachfrage mit:



    „Wir haben bei winSIM aus guten und nachvollziehbaren Gründen eine Preisanpassung durchgeführt, die uns aber in zweiter Instanz gerichtlich untersagt wurde. Da sich die Drillisch Online AG grundsätzlich nach Recht und Gesetz verhält, zahlen Sie rückwirkend zum 1. Mai 2017 wieder den bisherigen monatlichen Grundpreis. Eine Gutschrift über 15,00 EUR (inkl. MwSt.) für die vergangenen Monate haben wir bereits für Sie erstellt. Dieser Betrag wird mit Ihrer nächsten Rechnung verrechnet.“



    Trotz dreifacher schriftlicher Aufforderungen, den Betrag endlich zu erstatten, hat Drillisch dreimal mit der gleichlautenden Antwort reagiert, jedoch bis dato nicht erstattet. Der Anbieter wendet offenkundig eine Verschleppungs- und Zermübungs-strategie mit dem Ziel an, die berechtigten Forderungen des Vertragspartners ins Leere laufen zu lassen.