Beiträge von gelbewand

    Unangetastet ist ein irreführender Begriff, sorry. Mir ist bewusst dass der pro Jahr gilt. Ich habe den Freibetrag derzeit voll bei einer anderen Bank hinterlegt und war mir jetzt nicht sicher, ob und wieviel ich bei der neuen Depot-Bank hinterlegen soll. Aber solange ich nichts verkaufe, muss ich ja anscheinend keinen Freibeitrag hinterlegen.

    Hallo,


    ich habe einmalig Anteile vom MSCI World gekauft und nichts weiter in meinem Depot. Es läuft kein Sparplan und es wird auch nichts ausgeschüttet. Wenn das jetzt Jahr für Jahr so läuft und ich nichts verkaufe, wird trotzdem jedes Jahr mein 801 Euro-Freibeitrag "belastet"?


    Nehmen wir an ich hatte in Jahr 1 für 1000 Euro Anteile gekauft und mein Depot hat zum Jahresende einen Wert von 1100 Euro. Werden dann von den 100 Euro, um die mein Depot gewachsen ist, 70 Euro mit 25 % besteuert und diese 17,50 Euro werden von meinem Freibetrag abgezogen?


    Ich möchte nochmal hervorheben, dass ich die 100 Euro Gewinn nicht realisiert habe. Ich habe keine Anteile verkauft.


    Oder ist das alles gar nicht relevant, solange man das Depot einfach laufen lässt und nichts realisiert?


    Danke...

    Von der Umwandlung von VL halte ich noch weniger als von der Entgeltumwandlung allgemein.


    Die VL sind ohne Umwandlung nach sieben Jahren frei verfügbar.


    Sollten die auch in die Umwandlung fließen, dann würde ich die 28 Euro gedanklich aber nicht als Zuschuss verbuchen, denn die verliert man ja auf der anderen Seite für das "normale" VL-Sparen.

    Ja, die VL sind nach 7 Jahren verfügbar. Aber wenn sie in die bAV fließen, werden sie mit 15 % vom Chef bezuschusst. Teile dieses Betrags werden dann noch von der Versicherung in einen Fonds gesteckt. Diese 15 % + x % Fondsrendite kann ich mit meinen frei verfügbaren VL nach 7 Jahren nicht so leicht erwirtschaften. Glaube ich zumindest ^^

    Die VL sind eine zusätzliche Leistung des AG - also mitnehmen.

    Die zusätzliche Leistung ist steuer- und sv-pflichtig, dementsprechend verringert sich das Netto etwas. Wenn man nun zusätzlich einen Betrag in Höhe der VL umwandelt, ist man steuer- und sv-technisch auf dem gleichen Stand wie zuvor. Allerdings hat man etwas weniger Netto und im Alter eine Betriebsrente, die unter dem Freibetrag bzw. der Freigrenze hinsichtlich Kranken- bzw. Pflegeversicherung liegen wird.

    Sorry, das verstehe ich nicht.

    Die VL nehme ich mit. Die werden umgewandelt und fließen so auch in die bAV.


    Meinst du dass es für mich besser wäre, wenn ich die 28 EUR VL in einen separaten VL-Vertrag laufen lasse und stattdessen 28 EUR von meinem "eigenen" Brutto in die bAV schieße? Aber das ändert doch gar nichts oder?

    ... anzumerken wäre imho noch, dass es sich bei der Kapitalabfindung um eine Summe handeln wird, die der Kaufkraft von kanpp über 20.000 € (heute) entspricht.

    Insofern kann die o.g. bAV nur als klitzekleiner Anteil der Altersversorgung angesehen werden.

    Danke für deinen Input. Ja dass es ein klitzekleiner Anteil ist, ist mir bewusst. Aber die 25 Euro "Eigenleistung" finde ich irgendwie vertretbar für das Ergebnis. Ich frage hier nach, weil ich wissen wollte ob diese Schmälerung meines Bruttos (Entgeltumwandlung) um 75 Euro auf langfristig eher schädlich ist?

    Die VL kann ich auch anders verwenden. Was hätte ich denn für einen Vorteil, wenn ich die 28 Euro "selber" reinsteuere? Ich hätte im jedem Fall weniger Netto?

    Ohje... 30 Jahre werden es sein :thumbsup:


    Für mich hört sich das gut an, bei einem Nettoaufwand von 25 Euro... Es gibt Zinsmodelle für 2 - 6 %... da wäre das ein Kapital von 55.000 - 125.000 EUR

    Hallo,


    ist folgendes bAV-Angebot zu empfehlen?

    Der Monatsbeitrag in die bAV in Höhe von 100 Euro setzt sich so zusammen:

    - Entgeltumwandlung 40 EUR

    - 28 EUR VL (also auch eine Entgeltumwandlung)

    - AG-Zuschuss


    Netto bekomme ich 26 Euro weniger überwiesen.


    Die eingezahlten Beiträge werden mir zum Rentenbeginn garantiert. Tendenz jedoch höher, da ein Teil der Summe von der Versicherungsgesellschaft in einen Fond gesteckt wird. Ich kann wählen, ob ich dann eine monatliche Rente haben möchte, oder auf einen Schlag alles.


    Wie hören sich diese Eckdaten für euch an? Für mich als Laien hört sich das vielversprechend an.


    Danke für Euer Feedback :-)


    Edit: Ich habe vergessen zu schreiben, was "unter Garantie" rauskommt: mtl. 110 EUR oder 42.000 EUR in einer Summe.

    Hallo Gelbewand,


    Du hast einen Denkfehler. Auf dein Kapital zahlst du Null Steuern. Nur auf Gewinne zahlst du Steuern. Das heißt, wenn du nach 12 Monaten 26000 hast, zahlst du null. Wenn du 27000 hättest, würdest du auf 70% von 1000 Euro 30% Steuern zahlen.

    Achso! Würde das bedeuten, dass ich meine 20.000 Einzahlung (sofern der Kurswert nicht sinkt) grundsätzlich steuerfrei rausbekomme? Wenn der Kurs bei 25.000 steht, bekomme ich 20.000 "netto" raus und nur die 5000 sind für die Besteuerung relevant?


    Wenn das so ist, ist das einzige Argument, dass gegen eine 20.000 Euro-Startspritze (vs. sicheres verbleiben der 20.000 auf dem Tagesgeldkonto), dass der Kurs zum Zeitpunkt des Verkaufs negativ sein könnte?

    Hallo,

    ich möchte gerne einen ETF-Sparplan für den MSCI ACWI starten. Allerdings bin ich mir sehr unsicher, womit ich starte. Ich wohne derzeit zur Miete und liebäugele schon lange mit einer Immobilie. Leider hat sich noch nichts ergeben und die Preise verleiten zu dem Gedanken, dass das in absehbarer Zeit nichts wird.


    Wenn ich jetzt nicht von einem Haus träumen würde, würde ich mit einer Einmalzahlung von 20.000 Euro starten und monatlich weitere 500 Euro über den Sparplan reinbuttern.


    Nehmen wir mal an, 12 Monate später finde ich eine Immobilie und ich benötige Eigenkapital. Die Zinsen mal weggelassen, hätte ich 26.000 Euro im Depot. Wenn ich das alles verkaufe, sind 30 % (7800 Euro) zunächst steuerfrei. Und von den übrigen 70 % (18200 Euro) werden beim Verkauf automatisch 25 % Abgeltungssteuer abgezogen, sodass ich von von meinen 26.000 Euro nur ca. 21.500 Euro rausbekomme? Ist das so korrekt?


    Das wäre ja ziemlich mies, dass ich bei einer kurzfristigen Entnahme so einen großen Teil verbrenne. Gibt es eine andere Strategie in so einem Fall? Ist bei einem eventuellen Immobilienkauf eher davon abzuraten, überhaupt eine Einmalzahlung am Anfang leisten?


    Vielen Dank.

    Guten Tag,


    ich bin unter 30 und habe ein Jahresbrutto von ca. 29.000 Euro. Vor einigen Jahren habe ich eine dynamische Altersvorsorge mit Berufsunfähigkeitsversicherung bei der R+V abgeschlossen. Gezahlt wurde per Entgeltumwandlung, der Arbeitgeber war auch beteiligt. Der Vertrag lief gut drei Jahre. Dann habe ich ihn aufgrund Jobwechsel beitragsfrei gestellt. Der Arbeitgeber hat mir die Beiträge in voller Höhe freigegeben. Beitragsmäßig habe ich dort um die 9000 Euro reingebuttert. Das ganze ruht schon drei Jahre und ich befasse mich jetzt wieder mit dem Thema Altersvorsorge. Ehrlich gesagt ist mir dieser Vertrag unsympathisch. Durch die Dynamiken und Überschussbeteiligung hab ich das Gefühl, dass ich gar nicht weiß was genau da alles zu mir zurückkommt wenn ich in Rente gehe. Das ist mir alles so undurchsichtig. Auch weiß ich gar nicht ob dieses Modell "Zahlung ab 65" derzeit zu mir passt. Ich möchte mal ein Haus bauen/kaufen. Vielleicht brauche ich vorher mehr Geld?


    Ich finde das Thema ETFs ("Säule 0") derzeit interessanter und möchte gerne dort etwas reinstecken. Oder ich lass es bleiben und lege mir ein Rentensparbuch an, was ich bis 65 selbstständig regelmäßig fülle. Das kommt mir alles angenehmer vor, als diese unkontrollierbare R+V Atersvorsorge? Was meint ihr, macht es Sinn diesen alten Vertrag aufzulösen oder ist das eine gute Sache? Könnt ihr als Außenstehende abschätzen, wieviel ich im Falle einer Kündigung (möglich ist es laut Versicherungsschein) zurückerhalten würde? Kann ich von der Hälfte meiner Beiträge (9000,-) ausgehen?


    Danke. Einen Schönen Sonntag!