Beiträge von Kleinanleger

    Moin,
    eine Verständnisfrage: Wie genau verdient der SWAP-Partner bei einem synthetischen Indexfonds Geld?
    Ich nehme an, dass der Fonds eine Gebühr zahlt, die in den Verwaltungskosten enthalten ist. Zugleich können (sollten) die Indexentwicklung bzw. auch eine negative Entwicklung des Basisportfolios und die damit verbundenen Zahlungen des Kontrahenten an den Fonds diese Gebühren doch auch deutlich übertreffen.
    Daraus ergibt sich doch ein Risiko für die Banken, die ja in der Regel für die von ihren Tochtergesellschaften verwalteten Fonds als SWAP-Kontrahent dienen.
    Und wenn Risiko (was ich bislang ja für unwahrscheinlich halte): Wird das über regelmäßige Anpassungen des Basisportfolios bzw. der hinterlegten Sicherheiten im Zaum gehalten?
    Oder habe ich hier ein grundsätzliches Verständnisproblem???
    Vielen dank vorab!

    Da das verlinkte Portal von Affiliate-Links strotzt und ansonsten unglaubwürdig ist habe ich mir erlaubt den Beitrag zu melden.

    PS.: Das mit dem Melden wegen Affiliate-Links ist mir egal. Dass Ihnen was unglaubwürdig erscheint, lese ich aber jetzt erst. Hier bitte gern sagen, was/wie. Da wären meine Mitstreiter und ich dankbar...

    Da das verlinkte Portal von Affiliate-Links strotzt und ansonsten unglaubwürdig ist habe ich mir erlaubt den Beitrag zu melden.

    Puh, gut, dass jemand aufpasst :)


    Repräsentativ kann es wohl nie sein, wichtig ist halt, dass sich hier tatsächlich Anleger bemühen, ihre Erfahrungen zu schildern. Wenn die Beiträge hingegen von den Machern der Plattformen (mit oder ohne Zutun der Bewertungsplattform) regelmäßig eingesteuert werden oder wie bei Kritische-Anleger.de Beiträge vor Veröffentlichung redaktionell "überprüft" werden und insb. kritische Beiträge so hartnäckig und mehrfach hinterfragt werden, bis auch der letzte Kritiker die Lust verliert, seinen Beitrag noch zur Veröffentlichung zu bringen, dann ist das nicht nur nicht mehr repräsentativ, sondern manipulativ. Das Ergebnis liegt auf der Hand. Wenn dann alle Plattformen mit 4,5 (oder mehr) von maximal fünf Sternen bewertet werden, was bringt das dann noch?

    Kritische-Anleger habe ich nie selbst genutzt...sieht mir auf den ersten Blick plausibel aus.
    Grundsätzlich ist der Punkt aber natürlich richtig. Wir wollen da keinerlei Beschränkungen vorgeben, natürlich aber Missbrauch in beide Richtungen einschränken, was letztlich aber nicht zu 100% möglich ist.
    Negative Bewqertungen sind durchaus willkommen. Ich selbst bin, wie oben angedeutet, nicht mal überzeugt, dass Geschäftsmodell und Angebot im gegenwärtigen Stand für eine größere Zielgruppe überzeugen (im Vergleich zu Aternativen).

    Moin,
    wirklich seltsam, dass Finanztip noch nichts zum Thema veröffentlicht hat! Aber wahrscheinlich ist das, wenn auch medial recht viel passiert, in der Sache zu nischig, was wiederum auch am zitierten Risiko liegt. Dennoch zu den Punkten.
    @Kater.Ka:


    "Wie immer sollte man sich die Frage stellen warum diese Anbieter angesichts der Niedrigzinssituation das Geld nicht von einem großen Investor holen. Offensichtlich ist denen das Risiko zu hoch. Und dann soll es für Kleinanleger geeignet sein?"
    1) Die Immobilienprojekt werden ja in der Regel zum größten Teil fremdfinanziert, wobei die Nachrangdarlehen aus dem Crowdfunding helfen, die Eigenkapitalquote gegenüber den Darlehengebern zu erhöhen.
    2) Ich glaube, letzteres ist weniger ein Thema für große Investoren. Die kaufen ggf. selbst Immobilien bzw. legen Immobilienfonds auf, um nachhaltige Erlösströme und künftige Wertentwicklung mitzunehmen. Und die Pointe der Crowdfundingplattformen ist gerade, dass sie Zugang zu dem in Summe riesigen Vermögen der deutschen Sparer bieten. Sind als Verhandlungspartner für den Projektentwickler wahrscheinlich auch geschmeidiger.


    @derjungesparer und sein Einwand der mangelnden Diversifikation: Für Diversifikation im eigenen Portfolio muss man selbst sorgen. Klar ist: In Crowdfunding nicht das letzte Geld stecken! Und auch nicht alles bis auf den Notgroschen! Das ist durchaus mit Risiko behaftet und es gab, wie Kater.Ka richtig sagt, auch schon einen Zahlungsausfall in der Branche (jedoch nicht bei Exporo). Da kann man bei Interesse im Rahmen eine größeren Vermögens sicherlich mal mit einem kleinen Teil probieren. Die Beschränkungen durch das Kleinanlegerschutzgesetz kommen nicht von ungefähr, wenngleich natürlich einige Bestimmungen fragwürdig sind.


    Ich persönlich finde ETFs, die größere Aktineindizes nachbilden, interessanter. Über längeren Zeitraum ähnlcihe REnditen, weniger Risiko und weniger Aufwand! Vielleicht war das auch mit der mangelnden Diversifikation gemeint.


    Gleichwohl kann ich den Charme von solchen Immobilieninvestments nachempfinden. Und die Crowdfundingbranche interessiert mich insbes. in ihrer weiteren Entwicklung. Darum haben wir mit uns mit ein paar Bekannten angeschickt, ein möglichst neutrales Bewertungsportal zu gestalten, um Nutzern die Möglichkeit zu geben, ihre Erfahrungen zu teilen. Ein paar Exporobewertungen gab es bereits, wenngleich das sicher noch nicht repräsentativ ist.
    Gibt aber auch schon bei kritische-anleger.de einiges, sehe ich gerade.


    @DennisNN1980 wiwin wird auch in Kürze folgen...dann gibt es bei uns die Möglichkeit ;-) Die Einwände von Ökonom sind aber durchaus relevant.