Beiträge von Lothar-HH

    Da hast du wohl Einiges mißverstanden; bei mir war es völlig unkompliziert.

    So entgehen dir die vielen Vorteile des Smartbroker, wenn du so schnell aufgibst.

    Du schreibst ja von sehr sinnvollen Aufgaben, die der Staat wahrnehmen sollte, und wofür er auch Steuereinnahmen braucht. Das klingt ja vordergründig vernünftig und gut, aber der Staat verschwendet andererseits Jahr für Jahr auch Riesensummen, die man beim Steuerzahlerbund nachlesen kann und auch dafür fordert er leider Steuern ein. Die Steuerlast für die Bürger könnte viel geringer sein, würde der Staat nicht soviel Geld verschwenden; ein Beispiel dafür ist das derzeitige riesige Parlament mit 709 Abgeordneten (dabei sollten es nach Bundesverfassungsgericht maximal bis zu 598 sein!) und ab 2021 mit über 800 Abgeordneten, in dem die etablierten Parteien unverschämte Selbstbedienung betreiben zum Schaden der Steuerzahler. Und damit ihre Pfründe gesichert bleiben, verbietet das Grundgesetz eine Volksabstimmung darüber; also sitzen im Parlament wohl nur sich fürs Volk aufopfernde Abgeordnete, wie es uns die Altparteien weiß machen wollen. In Wahrheit stopfen sie sich nur die eigenen Taschen voll! Diese gierigen Altparteien kann man wohl nur noch durch eine Revolution beseitigen; dann könnte auch in Folge die Steuerlast für die Bürger wieder sinken.

    Ah ok, danke. Diese Datenbank kann ja meiner Meinung nach nicht datenschutzkonform sein, da die Anbieter unsere Daten ja nur für die Abwicklung eines konkreten Vertrags verwenden dürfen.

    Die Datenschurzbehörden haben Einwände erhoben bzw. prüfen weiterhin. Also ist eine geplante Datenbank der Anbieter noch keine reale Gefahr für Wechsler, denn vielleicht wird sie als gesetzwidrig verboten.


    Bisher hatte ich beim Wechseln mit Strom noch keine Schwierigkeiten; mache es seit Jahren schon.

    vorab, ohne Ihren konkreten Anbieter eines „Rundum sorglos Paketes“ zu kennen, würde ich grundsätzlich von solchen Angeboten abraten. Im besten Fall bleibt der Gewinn als Kosten beim Anbieter hängen, im worste case sitzen Sie einem Betrüger auf.


    Wieso etwas weiter oben der Hinweis zur Verbraucherschutzzentrale? Können Sie das konkretisieren?

    Wie Pumphut erwähnte, gaukeln einem solche Anbieter -und dann noch mit der Firmenkonstruktion GmbH&Co KG- oftmals vor, die Anlage sei Gewinn bringend für den Anleger; ist sie letztlich aber nicht und man verliert u. U. sogar noch erheblich Kapital. Die Verbraucherzentrale Hamburg kennt einerseits viele windige Anbieter und rechnet zweitens das Anlagemodell auch kritisch durch und prüft rechtliche Fallstricke. Dafür zahlt man zwar eine Gebühr, die sich jedoch sehr lohnt.
    Ich habe mit solch windige Angeboten früher schon Erfahrungen sammeln können und kenne nun die Fallstricke ganz gut.

    Grundsätzlich verfolgen wir den Plan und großen Wunsch ein Haus zu bauen oder zu kaufen. Ursprünglich schwebte mir Mal ein Einfamilienhaus vor.

    Ein Einfamilienhaus ist ja das Non-plus-ultra; im Hamburger Raum wirklich kaum finanzierbar. Denkt doch hier mal über eine Doppelhaushälfte, ein Reihenhaus oder besser noch ein Endreihenhaus nach. Bei einer ETW ist man leider nicht mehr sein eigener Herr, wenn es um bauliche Entscheidungen in spe geht. Ihr müßt versuchen, bei euren Wohnträumen wenig Grund und Boden zu verbrauchen, denn das ist in Hamburg und Umland bekanntlich sehr teuer. Davon kann ich als Hamburger ein Lied singen; ich habe vor 6 Jahren am Stadtrand innerhalb Hamburgs gebaut.

    Und dann sind da noch die ETFs. Da man sein Geld ja hier aber mindestens 15 Jahre anlegen soll für uns eigentlich auch keine Option..

    Mit den "mindestens 15 Jahren" hier anlegen müssen, bestehen doch Mißverständnisse bei euch. Natürlich könnt ihr durchaus früher aussteigen. Die 15 Jahre sind nur eine Vorsichtszeitspanne, damit man nicht gerade verkaufen muß zu einem bestimmten Zeitpunkt, wenn die Kurse mal eingebrochen sind.
    Derzeit haben wir ja schon sehr hohe Kurse und wer zu diesen kauft, muß durchaus mit auch Kurs-Rücksetzern demnächst mal rechnen und diese dann verkraften können. Deshalb könnte es gefährlich werden, mal nur kurzfristig jetzt investieren zu wollen; längerfristig gleichen sich Kursschwankungen ja aus; deshalb die Nennung von 15 Jahren. Längerfristig war der Kurstrend immer positiv! Aber man hat auch unter 15 Jahren anlegen gute Gewinnchancen, wenn man also kürzer investiert ist; das Risiko ist dann halt höher. Und dann bleibt ja noch die Frage welchen ETF oder welche Streuung in ETFs man bevorzugt: ein Welt-ETF ist risikoärmer als z.B. ein Nasdaq-100-ETF oder ein Information-Technologie-ETF, wobei die letzten beiden in den vergangenen Jahren einen vielfachen Gewinn brachten gegenüber einem Welt-ETF. Alles ist eine Frage, wieviel Risiko man bereit ist einzugehen. Nasdaq-100 und die Inf.-Technologie sind z.B. die starken Gewinnler der Coronakrise, während andere Branchen darunter immer noch leiden.

    Wir sind also auf die Idee gekommen, dass man sein Geld ja auch anders anlegen könnte. Thema "Altersvorsorge". Wir waren also zu einem Termin bei der Firma VILA Immobilien. Die bieten Kapitalanlagen in ganz Deutschland an. Inkl. Sonderveranstaltung. Sozusagen das Rundum Sorglos Paket.


    Wenn wir da jetzt aber investieren fehlt uns ein Teil unseres EK und wir müssten monatlich noch ca. 300€ zahlen um die Wohnung abzuzahlen. So war die grobe Beispielrechnung. Dafür gehört uns in x Jahren eine Bude, für die wir dann nur noch die reinen Mieteinnahmen hätten..

    Von dieser Kapitalanlage kann ich euch nur sehr abraten; ihr tätet gut daran, euch dazu mal von der Verbraucherzentrale beraten zu lassen!

    Danke für die rasche Antwort.


    Letztlich muss man feststellen, dass die Frage nicht höchstinstanzlich geklärt ist. Seltsam, wenn man bedenkt, dass das Thema im Grunde jeden, Vermieter wie Mieter angeht. Die angeführten Aktenzeichen zeigen, dass verschiedene Standpunkte existieren, und offensichtlich auch umgesetzt werden. Mein StB hat mir beispielsweise mitgeteilt, dass die Erstellung der EStE ohne Vorliegen der Abrechnung "nicht möglich" sei.


    Klar ist, dass die Finanzverwaltung grundsätzlich möglichst zu ungunsten des Stpfl. agiert.

    Da ist dein StB nicht richtig informiert; habe auch schon schlechte Erfahrungen mit StB gemacht, die fachlich nicht gut waren und sich nicht schlau machten, weil sie diese Arbeitszeit einsparen wollten. Mit schneller Erledigung verdienen sie halt mehr, können mehr Mandanten abfertigen in gleicher Zeit, das erhöht den Gewinn. Deshalb mache ich meine Steuersachen seither selber und werde auch schlauer dadurch, weil ich dazu viel lese.

    Hallo beisammen,
    Ich kann das von Maierhuber angrführte BMF Anwendungsschreiben vom 10.1.2014, (Gz. IV C 4 – S 2296- b/07/003:004, DOK 2014/002765 Rdnr. 27,28,44,47 u. 48 – n) trotz intensiver Suche im Netz nicht finden, ist das irgendwie zugänglich? Ich hätte mir das gerne angesehen.
    Ich denke das Problem - Frist für die Erstellung der Abrechnung durch die Hausverwaltung, versus Abgabefrist für die EstE 31.07. früher sogar 31.5. - betrifft sehr viele. Im übrigen sind nicht nur die Vermieter, sondern sauch die Mieter betroffen, die die Kosten nach §35a wegen Fristablauf ggf auch nicht mehr geltend machen können. im Grunde ein Riesenskandal

    @'cobai


    Ergänzung zu meiner zuvor gemachten Antwort Nr. 14:


    Ich habe dazu bei der Immobilienverwaltung Ackermann das erwähnte Aktenzeichen und eine inhaltliche Behandlung des Themas gefunden, dass auch die Fristenregelung mit anspricht und Gerichtsurteile dazu anführt.
    Auch der Finanzverlag Haufe nimmt zu dem Thema Stellung.


    Geh` dazu bitte mal auf die nachfolgenden Links:


    https://iv-a.de/Kundenservice/Informationen
    https://www.haufe.de/steuern/k…brechnung_170_421592.html

    Hallo beisammen,
    Ich kann das von Maierhuber angrführte BMF Anwendungsschreiben vom 10.1.2014, (Gz. IV C 4 – S 2296- b/07/003:004, DOK 2014/002765 Rdnr. 27,28,44,47 u. 48 – n) trotz intensiver Suche im Netz nicht finden, ist das irgendwie zugänglich? Ich hätte mir das gerne angesehen.
    Ich denke das Problem - Frist für die Erstellung der Abrechnung durch die Hausverwaltung, versus Abgabefrist für die EstE 31.07. früher sogar 31.5. - betrifft sehr viele. Im übrigen sind nicht nur die Vermieter, sondern sauch die Mieter betroffen, die die Kosten nach §35a wegen Fristablauf ggf auch nicht mehr geltend machen können. im Grunde ein Riesenskandal

    Die Finanzverwaltung akzeptiert wegen des Problems doch daher die Abrechnung der Hausverwaltung des Vorjahres statt des Steuerjahres; also kein Riesenskandal. Bist halt immer ein Jahr zurück mit den Daten der Hausverwaltung. Das Problem habe ich seit Jahren auch; deshalb lohnt aber nicht die Beantragung einer Fristverlängerung, gerade dann nicht, wenn man eine Steuerrückzahlung erwartet.