Beiträge von Lothar-HH

    Smartbroker hat schon wieder einige Gebühren gesenkt!
    Seit heute kann man dort auch für 0 € pro Order handeln! Günstiger geht`s ja wohl nicht!
    Seht dazu mal auf die Homepage von Smartbroker.

    Hier ein Link zur Anlage KAP-INV, dort auf der Seite oben läßt sich auch die Anleitung zur KAP-INV durch Anklicken öffnen:
    https://www.formulare-bfinv.de…text=3A0D80CF93F41A84A3D7


    Z.B. wären "Fiktive Veräußerungsgewinne zum 31.12.2017" aus einem Aktienfonds, zugeflossen im Steuerjahr 2019, in die Zeile 16 einzutragen. (Genauere Ausfüllhinweise gibt die Anleitung zur Anlage KAP-INV.)

    ich halte deine ausgesprochene Kündigung für ausreichend und das "Vorgemerkt" von 1&1 für eine gesetzwidrige unzulässige Trickerei, mit der sie bei Gericht nicht durchkommen werden. 1&1 versucht damit lediglich eine Rückwerbung, wie du richtig schreibst. Diese Trickserei verstößt sicherlich gegen Verbraucherschutzgesetze.

    Ach ja und so ganz allgemein macht es bei der Frage nach Vorsatz oder Leichtfertigkeit schon einen ganz zentralen Unterschied, ob ich bei einer zum Teil schwer verständlichen Steuerbescheinigung einer deutschen Bank einen sehr speziellen Teilaspekt falsch oder missverstehe, oder ob ich einen zweistelligen Millionenbetrag im Ausland versteckt habe und die relevanten Belege nicht angemessen steuerlich würdige - und zwar in ihrem ganzen Umfang.


    VORSATZ UND IRRTUM BEI DER STEUERHINTERZIEHUNG bedürfen einer Abgrenzung, die nicht ganz leicht ist.
    Deshalb hier mal ein Link dazu für die Interessierten:
    https://law-journal.de/archiv/…-der-steuerhinterziehung/

    Zum Leidwesen der steuerpflichtigen Anleger -aber zu Gunsten der Banken bzgl. ihres Verwaltungsaufwands für die Jahressteuerbescheinigung- hat das BMF den Banken ein vielfältiges Bescheinigungsrecht eingeräumt; dieses wird im Verordnungswege durch "BMF-Schreiben" erlassen und im Bundesanzeiger veröffentlicht.
    Ich gebe für die Interessierten hier mal den Link dazu:
    https://www.bundesfinanzminist…_blob=publicationFile&v=3


    @Kater.Ka
    Zu deiner Aussage: "steht, wurde beim Verkauf bereits steuerlich berücksichtigt." in deinem Erwiderungsbeitrag kann ich daher nur bemerken, dass du offensichtlich eine weitere zulässige Anmerkungsvariante in der Jahressteuerbescheinigung nach dem vorstehenden BMF-Schreiben von Flatex bescheinigt bekamst. Deine bescheinigte Variante ist kundenfreundlicher für den Anleger, weil sie dir eine zusätzliche Erklärung in der Anlage KAP-INV erspart und sich ggf. sogar die Abgabe der Anlage KAP erübrigt, falls sich daraus kein Erstattungsanspruch ergibt.

    Der Verdacht drängt sich auf, aber zu den Tatbestandsvoraussetzungen einer Steuerhinterziehung gehören auch der "Vorsatz", den ich hier nicht pauschal unterstellen würde.

    Uli Hoeness`'ses beste Anwälte bestritten natürlich auch dessen "Vorsatz" bei Nichterklärung seiner Wertpapier-Veräußerungsgewinne, aber trotzdem wurde er wegen Steuerhinterziehung verurteilt, denn es gilt auch der Grundsatz: "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!".

    "Fiktive Veräußerungsgewinne zum 31.12.2017" sind nach § 56 InvStG 2018 von den Depotbanken der Höhe nach zwar zum 31.12.17 zu berechnen und für den Depotkunden auszuweisen, jedoch ist der Steuerbetrag noch nicht am 31.12.17 tatsächlich zu versteuern und abzuführen, sondern erst zum Zeitpunkt der tatsächlichen Veräußerung.


    Den Depotbanken ist durch die Finanzverwaltung ein Wahlrecht eingeräumt worden: sie können den "fiktiven Veräußerungsgewinn zum 31.12.2017" zum Zeitpunkt der tatsächlichen Veräußerung (z.B.17.05.2019) zusammen mit den Veräußerungsgewinne ab dem 1.1.2018 zusätzlich versteuern und die Steuersummen und Solisummen zusammen abführen ODER die Depotbank führt nur die Abgeltungssteuer auf den Gewinn ab 1.1.2018 ab und nennt "nur nachrichtlich" den "fiktiven Veräußerungsgewinn" in der Verkaufsabrechnung, ohne die hierauf fällige Abgeltungssteuer auch tatsächlich abgeführt zu haben. Im letzteren Falle führt die Depotbank in der Jahressteuerbescheinigung des tatsächlichen Verkaufsjahres angehängt als "NUR NACHRICHTLICH" die noch bisher unversteuert gebliebenen "fiktiven Veräußerungsgewinne" auf, die nach § 56 InvStG vom Steuerpflichtigen über seine Steuererklärung noch zu erklären und zu versteuern sind.
    Diese "fiktiven Veräußerungsgewinne zum 31.12.2017" sind über die neu geschaffene KAP-INV zusätzlich zu erklären. Die normale KAP reicht also nicht aus!


    Z.B. Flatex und Ebase haben 2019 von dem o. g. Wahlrecht in der Weise Gebrauch gemacht, dass sie auf Verkäufe in 2019 von Wertpapieren (z.B. ETFs), die vor dem 31.12.2017 erworben wurden, auf den Anteil der "fiktiven Veräußerungsgewinne zum 31.12.2017" keine Abgeltungssteuer abführten, sondern stattdessen diese Steuerpflicht dem Depotinhaber auferlegten und diesen Sachverhalt in der Jahressteuerbescheinigung für 2019 im Anhang unter "NUR NACHRICHTLICH" auswiesen. (Analog gilt das Gesagte natürlich auch für das Steuerjahr 2018 und die Folgejahre.)


    "Nur Nachrichtlich" klingt für den Laien zwar harmlos, aber juristisch ist die Nichterklärung dieser Beträge in der Steuererklärung eindeutig Steuerhinterziehung!
    (Dem Finanzamt sind auch diese "nur nachrichtlich" gekennzeichneten Beträge über die Datenmeldepflicht der Banken an die Finanzverwaltung bekannt.)
    Wer auch in Zukunft noch ruhig schlafen möchte, sollte daher die bisher unversteuert gebliebenen "fiktiven Veräußerungsgewinne zum 31.12.2017" in die KAP-INV eintragen, auch wenn die Steuernachzahlung schmerzlich ausfallen kann.

    p.s Mal was anderes, wie bekomme ich den Beitrag, auf den ich antworte in meinen Beitrag hinein? Wenn ich auf Antworten drücke passiert das nicht.

    du mußt zuerst das " Zitierzeichen-Symbol (sieht aus wie 66) anklicken und danach erst das Antworten-Symbol.
    Du erhält dann den angeklickten Gesamtbeitrag als Zitat, kannst dann einfach darin rumlöschen, was du nicht für zitierwichtig hälst.

    Heute meinen ersten Trade bei Smartbroker gemacht. Leider noch keine Abrechnung bekommen und auch keine Benachrichtigung, dass der Trade vollzogen wurde.
    Das war bei Flatex besser, sofort kam die Vollzugsmeldung und Minuten nach dem Kauf/Verkauf kam die Abrechnung mit allen Details inkl. Steuerberechnung.


    Schade, dass Flatex die Depotgebühren eingeführt haben. Die Abwicklung und die Webseite waren sehr professionell.
    Smartbroker/ DAB wirkt dagegen etwas verstaubt. War halt zu geizig ca. Eur 13/Monat Gebühren zu zahlen......

    Die offizielle Abrechnung ist erst am nächsten Tag gegen 9 Uhr in der Postbox.


    Aber ob und wann Kauf oder Verkauf ausgeführt wurde, wird sofort angezeigt mit Uhrzeitangabe und auch Darstellung einer ähnlichen Abrechnung; bei Verkauf aber ohne Steuerberechnung. Man braucht nur etwas Übung im Finden; es müssen Rollfelder-Symbole dazu angeklickt werden. Ich habe die Angaben das 1. Mal auch nur durch Probieren gefunden; im Wiederholungsfall wird es leichter die Daten zu finden. Inzwischen finde ich das Verfahren okay; bei Flatex war es aber schneller und besser; aber Depotgebühren -hätte hohe zahlen müssen- würde ich für den Vorteil nicht zahlen wollen!


    Kannst ggf. mal den Service anrufen und fragen, wo du die Daten früher sehen kannst; ich kann es hier schlecht beschreiben.

    Doch was bedeuten diese Änderungen für die Bankkunden?

    • Für Kunden der Commerzbank: Gerade für ältere Menschen, die auf eine nahe gelegene Filiale angewiesen sind, könnte die Entscheidung der Commerzbank, Filialen zu schließen, große Folgen haben und den Wechsel zu einem anderen Institut notwendig machen. Ob sich mit der Verschmelzung von comdirect und der Commerzbank die Gebühren erneut erhöhen, bleibt abzuwarten.

    Habe ein kostenloses Girokonto bei der Commerzbank und bin damit sehr zufrieden. Nutze den Kontoauszugdrucker in den Filialen, das spart mir Papier und Tinte zuhause.

    Es gibt zusätzlich die neue Anlage KAP-INV seit 2018, dort sind die Erträge nach § 56 InvStG zu erklären. Die KAP reicht für Erträge, die vor dem 31.12.2017 erzielt wurden und bisher unversteuert geblieben sind (fiktive Veräußerungsgewinne zum 31.12.17) nicht aus.

    Ich persönlich gehe davon aus, dass es in den nächsten drei Monaten tendenziell noch relativ stark abwärts gehen wird. Im Prinzip bei allen relevanten Indizes in Europa und den USA. Das ist jetzt aber nur meine subjektive Meinung. Nichtsdestotrotz lass ich mich später gern auf diesen Post festnageln ;-)

    Ich glaube auch, dass es nach dem Zwischenanstieg nochmals durchaus kräftiger bergab gehen wird; die Wirtschaftszahlen entwickeln sich doch schlechter, als es bisher errechnet wurde.
    Habe daher jetzt mal wieder Werte verkauft, die ich nach dem 1. Crash gekauft hatte und konnte immerhin in 24 Tagen 16% Gewinn einstreichen.
    Da hatte es sich gelohnt, mit günstigem Wertpapierkredit des Smartbrokers zu 2,25 % p.a. kaufen zu können.

    bei mir kommen die mTANs sofort wie üblich; also keine Probleme!

    Die Einstandswerte sind noch nicht aktualisiert. Das wird wohl noch ein paar Tage dauern. Man kann ja die Einstandsdaten auch manuell ändern lassen... Hat das von Euch schon mal wer gemacht? Wie muss man da vorgehen.? Reicht man da eine Liste mit jedem einzelnen Kauf und eventuellen Nachkäufen ein oder einfach nur den Durchschnittseinstandspreis der einzelnen Positionen.
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    Ich hatte die automatische Einbuchung der Einstandskurse bei Smartbroker abgewartet; das vollzog sich in zwei Tranchen innnerhalb 4-5 Tagen und machte mir somit keine zusätzliche Arbeit. Daher würde ich nicht versuchen, dies manuell bewerkstelligen zu lassen.

    Deine Kritik ist überspitzt und sachlich auch nicht korrekt, abgesehen von der langen Wartezeit der Depoteröffnung. Es war doch von vornherein bekannt, dass Smartbroker nur Finanzvermittler ist und DAB die selbstständige Wertpapierplattform ist.


    Ich bin sehr zufrieden mit Smartbroker und sie bieten auch einen prima individuellen Service mit einen festen Berater, den ich bisher bei anderen Anbietern nicht vorfand.

    Hallo zusammen,


    nach den positiven Berichten in den letzten Beiträgen, hoffe ich auch bald meinen Depotübertrag von flatex zu Smartbroker abschließen zu können. Zeitlich hab ich am 03.03.2020 den Depotübertrags-Autrag eingereicht. Die Bestätigung des Eingangs erfolgte durch flatex am 30.03.2020. Wenn ich die vorherigen Beiträge von euch lese, könnte es nächste Woche dann endlich soweit sein ;)

    Mit Glück klappt es schon dann; vielleicht braucht es auch bis zu 10 Wochen insgesamt.

    Aktienquote =100 - Lebensalter ist eine Formel aus "Kaiserszeiten", als es noch für Rentenpapiere eine gute Rendite gab.
    In jetzigen Zeiten sollte die Aktienquote wesentlich höher sein; selbst für alte Leute könnte sie gegen 100% gehen, wenn man nebenher noch einen "Notgroschen" behält.

    Ohne Bankbürgschaft trägst du das Risiko allein, dass der Küchenlieferant insolvent wird und deine Anzahlungen weg sind. Wenn er dir keine Bürgschaft geben will, was er nicht muss, so würde ich mit ihm keine Geschäfte machen. Es gibt auch seriöse Firmen, die die Anzahlungen absichern mittels Bankbürgschaft!