Beiträge von markus-42

    Hallo,


    in einer Nachricht teilt die DKB ihren Kunden zahlreiche Verschlechterungen der Konditionen an.

    (u.a. Negativzinsen bei >100k €, Wegfall der (Mini)Zinsen des Kreditkartenkontos)


    Etwas unscheinbarer ist auch die Information, dass die "Sicherheitsgarantie" ab dem 01.04.2021 weg fällt. Das begründet die Bank mit den neuen Vorgaben zur Legitimierung von Kreditkartenzahlungen.


    Zitat

    Aufgrund einer EU-Richtlinie wird die Anmeldung in Ihrem Banking bereits seit einiger Zeit doppelt abgesichert. Spätestens seit Januar 2021 werden nun auch Ihre Kreditkartenzahlungen im Internet zusätzlich geschützt und müssen durch Sie erneut bestätigt werden.
    Unsere neuesten Sicherheitstechnologien in Verbindung mit der Umsetzung der EU-Richtlinie und Ihre Wachsamkeit garantieren so für das Banking eine hohe Sicherheit. Unsere bisherige DKB-Sicherheitsgarantie kündigen wir daher zum 1. April 2021. Selbstverständlich behalten Sie weiterhin einen gesetzlichen Erstattungsanspruch bei nicht autorisierten Zahlungsvorgängen.

    Alle Features, Tipps und Informationen zum Thema Sicherheit haben wir für Sie unter dkb.de/sicherheit zusammengestellt.


    Der gesamte Passus wird mit der Änderung gestrichen:

    Zitat

    Die DKB AG garantiert hiermit zugunsten des Teilnehmers, der ein Verbraucher ist, die Übernahme des vollen Schadens aus vor der Verdachts- oder Sperranzeige erfolgten, nicht autorisierten Zahlungsvorgängen, wenn der Teilnehmer die Pflichten nach Nummer 9.1 eingehalten, nicht in betrügerischer Absicht gehandelt und den Schaden nicht durch vorsätzliche Sorgfaltspflichtverletzung verursacht hat. Im Fall der Verwendung eines Authentifizierungsinstruments mit darauf befindlichem Signaturschlüssel gilt die Garantie nur, wenn der Teilnehmer ein von der DKB AG zur Verfügung gestelltes Authentifizierungsinstrument in der jeweils aktuellen Version benutzt hat.


    Die Garantie war für den Kunden komfortabel, grds. Stand die Bank in der Pflicht, alle betrügerisch verursachten Kosten zu übernehmen, sofern man nicht grob fahrlässig gehandelt hat.


    Die Last wird jetzt dem Kunden aufgedrückt.


    Gibt es bei anderen Banken das gleiche Bestreben?

    Kann jemand mit Rechtsverstand beurteilen, ob das praktisch relevant ist?

    Wie sieht es bspw. aus, wenn mit geklauter Karte bezahlt wird, bevor ich den Zugriff sperren kann?


    Gruß,

    Markus

    Sollest du rückwirkend wieder hochgestuft werden, wird dieser Verlauf wieder an die nächste Versicherung weitergegeben usw., unabhängig davon, wo du gerade versichert bist. So war das zumindest bei mir, die abgebende Versicherung gibt die neue Einstufung immer weiter.

    Hallo, gut zu wissen, dass so etwas funktionieren kann.


    Ich habe aber trotzdem starke Zweifel, dass

    a) die alte Versicherung, mir als ehemaligen Kunden rückwirkend Beiträge erstattet und die Änderung der SF Klasse weiter melden.

    b) neue Versicherungen die Änderung der SF erfährt und berücksichtigt.

    Meine Sorge ist, dass das alles andere als reibungslos funktionieren würde und ich viel Papier schwarz machen muss, um diese Ansprüche durchzusetzen.

    Da erscheint es mir als kleineres Übel, den Vorgang mit nur einer Versicherung durchzukauen.


    Ich nehme aus euren Antworten erstmal mit, dass die Versicherung ordnungsgemäß gehandelt hat und ich tatsächlich die Verjährungsfrist von drei Jahren abwarten muss, auch ohne dass eine Leistung beim Unfallgegner beglichen wurde.

    Ersteinmal danke für die Antworten.


    Der Unfallgegner hat bislang nicht formal auf Ansprüche verzichtet. Er hat, nachdem sein Anwalt sich einmalig bei der Versicherung gemeldet hatte um sich als Rechtsvertreter vorzustellen, schlicht keine weiteren Schritte unternommen. Ich möchte daher auch "keine schlafenden Hunde wecken".


    Als besonders ärgerlich sehe ich die Problematik, dass ich mich defacto diese 3 Jahre an meine momentane Versicherung binden muss, also nicht zu einer günstigeren V. wechseln kann. Ich habe ansonsten die Befürchtung, dass ich die rückwirkende Rückstufung und Erstattung bei einem V. Wechsel ggü einer neuen Versicherung kaum durchgeboxt bekommen werde, egal wie

    die damalige Versicherung dann entscheidet.

    Hallo,

    ich habe vor 1,5 Jahren einen geringfügigen Bagatelle-Schaden verursacht und dies meiner Kfz Haftflichtversicherung gemeldet.


    Um meine SF Klasse zu erhalten, habe ich meiner Versicherung (wgv) mitgeteilt, dass ich den Schaden zurückkaufen möchte.


    Da das Fahrzeug des Unfallgegners tatsächlich nur minimale Schäden aufwies und bereits altersbedingt zahlreiche andere Defekte hatte, hat der Unfallgegner bislang darauf verzichtet, irgendwelche Kosten geltend zu machen.


    Aufgrund der Schadensmeldung wurde ich dennoch hochgestuft, inkl. deutlich höherer Gebühren.

    Ein rückwirkendes Herunterstufen ist nach Aussage meiner Versicherung erst möglich, wenn der Unfallgegner nach 3 Jahren seinen Schaden nicht gemeldet hat. Einen Schaden zurückkaufen, der nicht gemeldet wurde, ist natürlich auch nicht möglich.



    Hat jemand schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht, und ist irgendwie daraus gekommen?


    Danke,

    Marc