Beiträge von lkoullen

    Liebes FT-Team,


    als kürzlich jedes Unternehmen mit ihren Opt-Ins zur DGSVO um die Ecke kam, stellte sich mir die Frage, ob eine BU zur Auskunft verpflichten werden kann, welche Auskünfte ggf. nach Antragsstellung bei Ärzten eingeholt wurden?


    Nehmen wir den Fall an, der Antragsteller einer BU hat alle Gesundheitsfragen gewissenhaft beantwortet. Aufgrund der Antworten wird die Versicherung aktiv und erfragt sich notwendige Informationen beim Arzt des Antragstellers. Dieser oder die Versicherung versäumen es sorgfältig zu arbeiten und übersehen eine Erkrankung des Antragstellers.Jedoch zahlt der Versicherungsnehmer einen Riskozuschlag, der aufgrund der Versäumnisse des Arztes oder der Versicherung zu gering berechnet ist.


    Sollte es zum Versicherungsfall kommen, wäre hier ein Rechtsstreit wahrscheinlich. Über eine Auskunft der Versicherung, welche Erkrankungen im Risikoaufschlag berücksichtigt sind könnte der Versicherte Versäumnisse erkennen oder sollte es ggf. noch nicht zum Versicherungsfall gekommen sein, könnte noch gemeinsam mit der Versicherung korrektiv nachgebessert werden.


    Also kurze Frage: macht es für Versicherte Sinn, die Gesundheitsinformationen bei der Versicherung anzufragen bevor das Kind ggf. in den Brunnen fällt?


    Viele Grüße
    lkoullen