Beiträge von Alexandair

    Lieber Saidi, liebe Anika,


    vielen Dank für diesen neuen Podcast. Eine weitere interessante Ergänzung zu eurem bisherigen Angebot - auch wenn ich mich im Finanz(-tip)-Universum mittlerweile schon sehr gut auskenne. Besonders gut gefällt mir das Konzept, diesen Podcast als "Kurs" im Schritt-für-Schritt System hören zu können. Das ist für mich der Mehrwert an eurem Podcast gegenüber bereits bestehenden Podcast-Angeboten im Finanzbereich: Nicht nur Bildung sondern auch "Mach mit!" und "Ich zeige dir wie!" :-)


    Ich bin mittlerweile sehr gut aufgestellt und habe, auch Dank Finanztip, viele Aspekte meiner Finanzen nun sehr gut im Griff. Das Aufräumen in alten Verträgen und im Depot beschäftigt mich aber nach wie vor. Leider erkenne ich mich in "Markus" aus der ersten Podcast-Folge (nach Abschluss meiner Universitätslaufbahn) wieder, auch wenn es bei mir nicht so dramatisch ausgeartet ist wie in diesem Beispiel. Ein Kombi-BU-Rentenprodukt habe ich leider dennoch im Portfolio (Aufgeschobene Rentenversicherung ohne Kapitalwahlrecht FREELAX Basic der Standard Life, angedreht von der angedeuteten Finanzberatung Finanzprodukteverkäufern mit 3 Buchstaben) und um dieses will ich mich nun "kümmern".


    Viele Podcasts, Artikel usw. helfen bei Sparplänen, ETF, Aktien, Strategien usw. Ich würde mir aber wünschen, dass ich auch mit diesen teuren Fehlentscheidungen wie die o.g. Lebensversicherung nicht im Stich gelassen werde. Natürlich ist der Umgang mit diesen Verträgen sehr individuell und Abschluss- und Vertriebskosten sind bereits in den Sand gesetzt worden. Aber um dem schlechten Geld nicht Monat um Monat weiter gutes Geld hinterherzuwerfen würde ich mir von euch eine generelle Vorgehensweise wünschen, wie ich diesen persönlichen Vertrag für mich individuell bewerten kann und auf dieser Grundlage zu einer selbstbestimmten Entscheidung gelange, ob ich den Vertrag weiterführe, stilllege, kündige, veräußere - oder welche anderen Möglichkeiten es noch geben mag.


    Vielen Dank für eure tolle Arbeit und macht weiter so. Viel Erfolg auch für diesen neuen Podcast - ich werde fleißig mithören.


    Viele Grüße
    Alexandair

    Liebe Community,
    wie sicher viele andere auch bin ich mutmaßlich vom Datendiebstahl bei Mastercard / Priceless Specials betroffen und im Internet finde ich neben meinem vollständigen Namen, mein Geburtsdatum, Adresse, E-Mail-Adresse und korrekte Kreditkartendaten (ohne CVC und Gültigkeitsdatum) veröffentlicht. Im Zuge dessen wurden auch meine Banken bereits aktiv und haben mir meine Karten gesperrt und werden sie ersetzen, eine weitere Kreditkarte muss ich noch manuell sperren und ersetzen lassen. Leider bin ich zur Zeit unterwegs und auf meine Zahlungsmittel angewiesen, was mir zusätzlich Unannehmlichkeiten bereitet. Vermutlich kommt in nächster Zeit auch eine erhöhte Menge Spammails, Phishing-Versuche und Weiteres auf mich zu.


    Nach Lesen des gestrigen Artikels in Finanztip habe ich mich weiter über den Datendiebstahl informiert und stieß auch bereits auf erste Prozessfinanzierer, die hier ein Geschäft wittern. Mit dem Verstoß gegen die DSGVO winken angeblich hohe Strafzahlungen. Davon abgesehen wie seriös diese Angebote sind würde mich aber interessieren, wie die Aussichten auf "Wiedergutmachung" für die betroffenen Kunden durch Mastercard stehen. Mir geht es nicht darum, großes Geld zu machen, aber eine Entschädigung (in welcher Form auch immer) für den entstandenen Schaden (Daten öffentlich im Netz mit einhergehenden Missbrauch, Austausch der Zahlungsmittel, Verzicht auf Zahlungsmittel unterwegs, etc.) finde ich angemessen. Gibt es eine Grundlage dafür? Und was kann man tun, um ggf. den Missbrauch der eigenen Daten trotz Veröffentlichung einzuschränken?


    Danke für Tipps und Antworten!