Beiträge von Marry

    Hallo Zusammen,


    ich warte immer noch auf meine Zahlung. Mein Anwalt hat kurz vor Weihnachten ein Schreiben von der BDK erhalten, dass sie auf die Verjährung verzichten und noch etwas Zeit für die Prüfung benötigen. Seither haben wir nichts von der Bank gehört. Gestern habe ich dort angerufen und mir wurde mitgeteilt, dass bisher 80-90% der Zuschriften abgearbeitet wurden. Im Mai stehen wohl die nächsten Auszahlungen an. Es bleibt also spannend....

    @paste,


    In meinem Vertrag wird der Betrag als Bearbeitungsgebühr aufgeführt. Das wirft natürlich Rätsel auf. Ich würde zunächst in den Vertragsbedingungen nachlesen. Da müsste ja aufgeführt sein um welche Kosten es sich dort dreht.


    @Octavian,


    genau dieses Schreiben hat mein Anwalt mir auch weitergeleitet. Du darfst dich jetzt auch erstmal zurücklehnen und musst nicht bangen. Wenn das Geld bis Mitte Januar nicht auf dem Kont ist, würde ich nochmal nachfragen. Freu dich erstmal, dass dir zunächst die kurzfristige Entscheidungsfindung klagen oder nicht klagen abgenommen wurde.


    Ich bin gespannt, ob die Bank wirklich die volle Höhe auszahlt...

    Leute ich will nicht nerven, habe aber ein Update....


    Ich habe eben einfach mal bei der BDK angerufen und nachgefragt, warum dort nicht auf mein Anwaltsschreiben reagiert wird. Mir wurde gleich der Wind aus den Segeln genommen und gefragt, wann ich denn ein Ablehnungsschreiben erhalten habe (das war am 25.11.14). In der letzten Woche hat die Geschäftsführung der BDK entschieden, die zulässigen Forderungen auszuzahlen. Die Kunden die das Ablehnungsschreiben erhalten haben werden seit einigen Tagen erneut angeschrieben, dass sich der Fall erneut angesehen wird bzw Verzicht auf Einrede der Verjährung mitgeteilt wird. Man schätzt, dass der Postlauf am kommenden Montag (15.12.14) abgeschlossen sein wird. Sollte ich also bis spätestens Mittwoch kein Schreiben von der Bank haben, kann ich mich gerne nocheinmal schriftlich an die Bank wenden, um die Verjährung zu hemmen. Ich fragte gleich, ob es dazu eine offizielle schriftliche Stellungnahme der Geschäftsführung gibt, die evtl. online gestellt wird - daran wird wohl derzeit gearbeitet.


    Ich rufe gleich erstmal meinen Anwalt an und hoffe, dass er dieses Schreiben bereits erhalten hat. Wenn nicht, lasse ich mich hierzu noch einmal beraten. Ich kann euch nur vorschlagen, dass ihr euch sicherheitshalber noch einmal per E-Mail oder telefonisch an die Bank wendet. Ich hoffe, dass dies keine Hinhaltetechnik ist und drücke uns allen die Daumen...

    @Octavian


    das hört sich ja erstmal recht teurer an. Hat dein Anwalt hier bis zur 2. Instanz gerechnet? Bei mir geht es um 269,70 BG+156,15 Zinsen. Mein Anwalt hat ca 470 Euro für die Klage kalkuliert. Ich habe das ganze mal beim Online Prozesskostenrechner gegengecheckt und komme dort auch für außergerichtliche Vertretung + gerichtliche Vertretung auf 469,09 €. In diesem Betrag sind auch die gegnerischen Anwaltskosten inklusive. Wenn ich hier jetzt noch die 2. Instanz dazurechne komme ich auf 956,57 Euro. Gibt es einen bestimmten Grund, dass dein Anwalt gleich für die 2. Instanz kalkuliert? Hat er vielleicht Erfahrung mit speziell dieser Bank und rechnet jetzt schon damit, in die 2. Instanz gehen zu müssen? Und wenn ja, kann ein Gericht eine Klage wegen Unwirtschaftlichkeit ablehnen? Fragen, Fragen, Fragen....je länger ich mich hiermit beschäftige, umso mehr Frage tun sich auf....


    Ich habe heute zudem noch die 3. und letzte Absage meiner 3 Rechtsschutzversicherer erhalten und muss mir nun, ebenso wie du, genau überlegen, ob ich nun auf Risiko gehe und Klage oder mit gesenktem Kopf aus der Nummer verschwinde und mich weiter ärgere...


    Heute nachmittag möchte mein Anwalt eine Entscheidung von mir. Wenn ich doch nur eine Glaskugel hätte....

    Hi Roemchen,


    soweit ich weiß läuft das so, dass du zu einem Anwalt gehst und er dann eine Deckungszusage bei deiner Versicherung einholt. Du solltest dich nur beeilen, wegen der drohenden Verjährung. Ich schätze, so kurz vor Weihnachten sind die Anwälte randvoll mit diesen Fällen. Aus diesem Grund (und weil das bei mir mit den Versicherungen ein bißchen tricky ist) versuche ich nun selbst mein Glück mit der Deckungszusage.


    Ich habe einfach einen Anwalt aus meinem Ort ausgewählt und war froh, dass ich so kurzfristig noch einen Termin bekommen habe. Nun will er morgen von mir wissen, ob er den MB beantragen soll oder nicht. Jetzt drückt mir natürlich ein bißchen der Schuh, da ja noch keine RSV hinter mir steht. Vielleicht bin ich ja so mutig und ziehe das ohne RSV auf eigene Kosten durch. Es klingt mir einfach zu vielversprechend um jetzt einen Rückzieher zu machen.

    Hallo Roemchen,


    da ich mich ebenso für dumm verkauft und an der Nase herumgeführt fühle, bin ich sofort mit dem Ablehnungsschreiben zum Anwalt gegangen, welcher seine Gebühren direkt der BDK in Rechnung gestellt hat. Die Frist ist leider abgelaufen und die BDK hat auf das Anwaltsschreiben nicht reagiert. Der nächste Schritt ist nun der MB, da dieser aber scheinbar ebenso von der Bank ignoriert bzw. diesem scheinbar widersprochen wird, würde als folgender Schritt noch die Klage kommen. Im Falle eines Gewinns meinerseits müsste die BDK für die Kosten aufkommen.


    Bei mir ist nur leider nicht ganz klar welche RSV (ich hatte über die Jahre 3 verschiedene Versicherungen) mir eine Deckungszusage gibt. Dazu habe ich ein Thema unter Versicherungen eröffnet und hoffe auf Hilfe:


    Rechtsschutzversicherung Wechsel - welche Versicherung kommt für Altschaden auf? - Versicherung & Vorsorge - Finanztip-Community


    In deinem Fall, sofern dir die RSV eine Deckungszusage gibt, würde ich sagen: Feuer frei! Du hast nichts zu verlieren.

    Hallo Zusammen,


    ich hoffe, hier kann mir jemand weiterhelfen. Folgendes Ereignis habe ich in Sachen Rechtsschutzversicherung vorzutragen:


    In der Zeit von 2004 bis heute war/bin ich bei drei verschiedenen Rechtsschutzversicherungen versichert (gewesen). RSV A von 2004 bis 06/2005, RSV B von 06/2005 bis 06/2014 und RSV C von 06/2014 bis heute. Nun habe ich versucht per Musterschreiben Kreditbearbeitungsgebühren von einer Bank zurück zu bekommen. Der Kreditvertrag wurde im Januar 2005 geschlossen. Meine Forderung wurde seitens der Bank abgelehnt, sodass ich einen Anwalt aufsuchte. Da diese Bank trotz Anwaltsschreiben stillschweigen bewahrt würde ich gerne weitere rechtliche Schritte einleiten und dafür meine RSV in Anspruch nehmen.


    Gestern rief ich meine derzeitige RSV (C) an und bat um Deckungszusage. Diese lehnte die Deckungszusage ab, da der Kreditvertrag im Januar 2005 abgeschlossen wurde. Ich soll mich bitte mit meiner Vorversicherung (welche im Jahre 2005 galt) in Verbindung setzen. Heute führte ich ein Gespräch mit meiner RSV (A) aus 2005, wobei man mir mitteilte, dass laut Vertragsbedingungen nur eine Nachversicherungszeit von 3 Jahren gewährt wird. Ich machte die Versicherung jedoch darauf aufmerksam, dass der BGH ja erst in diesem Jahr entschieden hat, dass die Bearbeitungsgebühren der Banken unzulässig seien und ich somit keine Möglichkeit hatte den Schaden innerhalb der Nachversicherungszeit zu melden. Die wirklich sehr nette Mitarbeiterin der Versicherung machte sich intern noch einmal schlau und rief mich noch einmal zurück. Sie teilte mir mit, dass ich mich doch noch einmal mit meiner derzeitigen Versicherung in Verbindung setzen solle, da es hier scheinbar wirklich einen Sonderfall gibt. Laut GDV muss die derzeitige Versicherung zunächst meinen Schaden aufnehmen und sich dann mit meinen Vorversicherungen einig werden, wer welche Kosten übernimmt.


    Hat hiermit schon jemand Erfahrung? Stimmt das so?


    Vielen Dank vorab und viele Grüße
    Marry

    Hallo Zusammen,


    ich habe auch den seltsamen (Serien-)Ablehnungsbrief von der Bank dt. Kfz-gewerbe erhalten und habe mich damit gleich an einen RA gewandt. Dieser hat am selben Tag (03.12.14) noch ein Schreiben an die Bank gefaxt, dass die Bank mit Frist bis zum 08.12.14 die BG+5% Zinsen an mich sowie die Anwaltskosten an die Kanzlei zu zahlen. Gestriges Telefonat mit meinem Anwalt ergab: Die Bank hat nicht auf das Anwaltsschreiben reagiert... Sollte morgen keine Reaktion folgen, wird der Mahnbescheid beantragt.


    Nachdem ich nun eure Infos zum MB und dem darauffolgenden Widerspruch von der Bank lese, geht mir fast der Mut aus. Hat sich mittlerweile etwas bei euch ergeben?


    Viele Grüße
    Marry