Beiträge von Emil96

    Ich bin auch gerade am Überlegen einen der Aktions-ETF der DKB zu kaufen und dabei über die hohen "Fremdwährungskosten" gestolpert, für die ich nirgendwo eine Erklärung finde und die, wenn sie berechnet werden, das DKB-Aktionsangebot ad absurdum führen, da der Handel dann vergleichbare Kosten zu anderen Handelsplätzen oder anderen Brokern hat. Hat hier noch jemand nähere Informationen?

    Nochmal eine (doofe) Nachfrage: grundsätzlich ist es also schon sinnvoll jedes Jahr Gewinne bis zur Höhe des Freibetrages durch Verkäufe "einzustreichen" und ggf. zu reinvestieren, um die Freibeträge nicht verfallen zu lassen oder spricht irgendwas dagegen, außer das man sich eben die Mühe machen muss?

    Danke für die schnelle Antwort. Steuerjahr ist abhängig vom Tag des Verkaufs, nehme ich an? Also wenn ich am 30.12.2021 verkaufe, zählt das komplett für den Freibetrag 2021 und bei eventuellen Kapitalerträgen oberhalb des Freibetrages kommt das in die Anlage KAP für die ESt 2021?


    Edit: Oder gibt es da Probleme mit den Buchungszeiträumen der Anbieter?

    Hallo,


    ich habe eine kurze Frage zur Besteuerung von ETFs. Ich habe im Depot eigentlich ausschließlich thesaurierende ETF. Die Besteuerung erfolgt ja über die Vorabpauschale und ist über den Freibetrag abgedeckt. Wenn ich aber irgendwann verkaufe, muss ich ja den Gewinn versteuern. Also angenommen ich habe X Anteile eines ETF und entschließe mich nach 15 Jahren zum Verkauf und der Gewinn beträgt über den Zeitraum 2000 €, wird dann pro Jahr ~133 € versteuert, womit es ja noch in den Freibetrag fiele oder muss ich in dem Jahr des Verkaufes die vollen 2000 Euro versteuern und hätte nur den Freibetrag dieses einen Jahres zur Verfügung?


    Vielen Dank und liebe Grüße!

    Hallo liebe Community!


    Ich bin seit ~ 1 Jahr mit einem Junior-Depot (für den Sohn) bei der Comdirect. Comdirect hat ja mal wieder die Aktions-ETFs durchgemischt. Der bisherige Sparplan ist nun aus den Angeboten gefallen und kostet jetzt 1,5% je Sparplanausführung. Finanztip rät, den ETF einfach zu behalten aber nicht mehr zu besparen und sich aus den Empfehlungen einen neuen Sparplan zu suchen. Aber laufe ich dann nicht Gefahr, dass ich jedes Jahr einen "neuen" Sparplan abschließe und sich diese im Depot ansammeln. Und wenn ich die ETFs verkaufe, werden ja auch für jeden einzelnen ETF die Gebühren fällig. Wenn ich hingegen den aktuellen ETF weiter bespare (50€mtl., gelegentliche Einmalzahlungen ~1000 Euro) fallen dort Gebühren an. Welches Modell (A: regelmäßiges Wechseln der Aktions-ETFs und Gebühren bei Auflösung, B: einem ETF treu bleiben unter Inkaufnahme der laufenden Kosten) "am Ende" mehr kostet, wird man vermutlich nur mit Sicherheit sagen können, wenn man weiß, wieviel Guthaben jeweils "am Ende" angespart wurde und wie die Konditionen zu dem Zeitpunkt sind, oder?


    Wie würdet ihr vorgehen? Es gäbe natürlich noch Modell C, den auslaufenden Aktions-ETF jetzt verkaufen und mit dem Geld als Einmalanlage in einen der neuen Aktions-ETF zu investieren. So bliebe es auch übersichtlich im Depot.


    Bin gespannt auf eure Meinungen!


    Liebe Grüße!

    Guten Tag,
    ich schließe mich mal hier mit einer Frage an. In der Depotübersicht erscheint ja immer der aktuelle Kurs, der Kurs zum Zeitpunkt des Kaufs und dann eine Berechnung der Kursentwicklung seit Kauf. Wie wird diese Berechnung vorgenommen, bei Sparplänen oder wenn ich zum Beispiel zu einem späteren Zeitpunkt zu einem anderen Kurs Anteile nachkaufe? Ermittelt die Software meines Depotanbieters automatisch einen Mittelwert aus allen Kaufkursen sodass die dargestellte Entwicklung ein reales Bild abgibt oder ist das in irgendeiner Form verzehrt, da nur der letzte Kaufkurs berücksichtigt wird o.ä.


    Vielen Dank!

    Hallo in die Community,


    ich bin neu hier und schließe mich hier mal mit meiner Frage an anstatt ein neues Thema zu eröffnen.


    Bei Berufseinstieg vor einigen Jahren wurde mir die bAV mit Entgeltumwandlung schmackhaft gemacht. Es handelt sich um eine betriebliche Direktversicherung mit 50 Euro monatlicher Prämie. Mir wurde vorgerechnet, dass durch den Steuervorteil und die Ersparnis der Sozialversicherung ich nur einen monatlichen Aufwand von 20 Euro zu tragen hätte. Inzwischen komme ich durch Gehaltssteigerungen und Zuschläge regelmäßig über die Beitragsbemessungsgrenze von 4425 Euro, was ja die Ersparnis bei der Sozialversicherung schmälert.


    Konkret sieht es so aus, dass ich monatlich 13,30€ zusätzlich auf der Lohnabrechnung stehen habe. Davon sind 6,65€ Arbeitgeberzuschuss zur bAV und 6,65€ Umwandlung von vermögenswirksamen Leistungen. Mir werden dann wieder 50€ abgezogen. Ich habe also 36,70€ zu tragen, abzüglich dessen, was ich durch Minderung der Lohnsteuer und Einsparung bei den Sozialabgaben spare. So habe ich mir das erklärt. Ist das soweit korrekt?


    Meine Fragen nun:
    Lohnt sich das für mich noch?
    Im Ratgeber zu bAV (https://www.finanztip.de/betriebliche-altersvorsorge/) und zur Entgeltumwandlung (https://www.finanztip.de/betri…entgeltumwandlung/#c69501) heißt es ja, dass ich durch den fehlenden Spareffekt bei den Sozialbeiträgen, eher nicht von dem Modell profitiere. Andererseits habe ich aber durch die 6,65€ Zuschuss vom Arbeitgeber und die 6,65€ Umwandlung von VL Zuschüsse von >26%, was da ganze doch wieder lukrativer machen sollte. Oder zählt die Umwandlung der VL nicht als Zuschuss sondern nur die 6,65€ vom Arbeitgeber?



    Die Laufzeit beträgt aktuell noch etwa 33 Jahre. Als lebenslange Garantierente wird bei Fälligkeit aktuell 65,65€ angegeben (bei entsprechender Entwicklung mit Überschussbeteiligung 107€). Die Rente wäre also zumindest nicht so hoch, dass ich mit übermäßigen Abzügen im Alter zu rechnen hätte.



    Ich hoffe ich habe den Sachverhalt einigermaßen verständlich dargestellt und bin gespannt auf die Antworten.


    Liebe Grüße!
    Emil