Beiträge von tobiasweiss

    REITS sind grundsätzlich ein gutes Instrument, um breit gestreut in Immobilien zu investieren. Als Beimischung kann das also sinnvoll sein. Allerdings haben gerade die jüngsten Corona-Entwicklungen gezeigt, dass die Vermietung von Immobilien keine krisensichere Anlage ist. Wenn mehr Leute von Zuhause aus arbeiten, brauchen die Firmen weniger Büroflächen. Je nachdem, in welche Immobilien die REITS also investieren, haben manche deutliche Verluste zu verzeichnen.

    Ich persönlich habe keine REITS, mir reicht die Streuung über Tausende Firmen (von denen manche auch mit Immobilien Geld verdienen).

    Das habe ich nicht verstanden. Auf Basis des Namens hätte ich jetzt erwartet, dass ich dort die Kurse der Zukunft lesen kann. Ich finde aber nur welche aus der Vergangenheit.


    Edit: Ich ziehe den Kommentar zurück. Da stehen ja tatsächlich künftige Kurse. Na dann kann ja nix mehr schief gehen :-)

    Wenn man zum 4. Mal ein Depot eröffnet, das ganze Kleingedruckte nicht mehr vollständig liest und dank Video-Identifizierung nicht zur Postfiliale gehen muss, geht es tatsächlich unter 3h :-)

    In diesem Fall betragen die Kosten bei eBase wohl die o.g. 0,2% bei jedem Kauf plus die Depotkosten je nach pers. Depotmodell. Beides könntest Du sparen, wenn Du zu einem Broker gehst, der kostenlose Sparpläne und kostenlose Depotführung anbietet.


    Diese Kostenersparnis musst Du dann gegenrechnen mit dem Aufwand, den es Dir wert ist. Eine Depoteröffnung würde Dich einmalig ca. 3h Zeit kosten. Und danach hättest Du 1 Bank mehr, bei der Du Dich immer mal wieder einloggen musst, ggf. Freistellungsaufträge aufteilst, Jahresabrechnungen prüfst, ...


    Du siehst, eine klare Empfehlung hab ich nicht, es ist Geschmackssache.

    Hallo MrRooster , willkommen hier im Forum!

    Bei einem Sparplan ist die Berechnungs des Zinses nicht trivial, weil sich die eingezahlten Beiträge ja dauernd ändern. Die 12% sollen normalerweise ausdrücken, dass sich das jeweils investierte Geld im Schnitt so entwickelt hat. Stichwort "interner Zinsfuß".

    Wenn ich die o.g. Werte in einen Sparplanrechner eingebe, z.B. hier:

    https://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php

    ... dann kommt das ungefähr hin. Entweder ist der Zeitraum etwas anders, oder die Rendite ist unterhalb 12%.

    Der Nullpunkt hängt immer davon ab, was Du gerade betrachtest. Mas ist relativ. Manchmal willst Du sehen, wie sich das Ding in 3 Monaten entwickelt hat, mal interessiert dich 1 Jahr usw.


    Am interessantesten für Dich selbst ist Dein eigener Kaufkurs als Startpunkt.

    Hallo Franz J. , willkommen hier im Forum!


    Auf das Thema hat niemand geantwortet, sorry, das ist normalerweise nicht unsere Art. Falls es noch relevant ist: Die Rechtsanwälte handeln ja im Auftrag der Eheleute, d.h. zu der Situation kann es nach meinem Verständnis nicht kommen. Ich hoffe, es hat sich gut entwickelt.

    Ich finde 300 € Verlust sehr günstig. Wenn Du Dir das durchgerechnet hast und keine "sichere" Anlage bei kleiner Rendite brauchst, spricht wohl nichts dagegen.


    Das größte Argument für diese bAV wäre der Steuervorteil, falls Dein heutiger Steuersatz deutlich größer sein sollte als später in der Rente (und sich die Gesetze bis dahin nicht ändern).

    Hallo Guck , willkommen hier im Forum!

    Das Thema ist nicht mein Spezialgebiet, aber mein Halbwissen dazu:

    Da die Beiträge in der Einzahlphase steuerfrei waren, ist die spätere Rente und auch Einmalzahlungen mit dem persönlichen Steuersatz zu besteuern. Beiträge zur KV+PV fallen auch an, als Pflichtmitglied in der KVdR nur oberhalb des Freibetrags von knapp 160 EUR monatlich, als freiwillig gesetzlich Versicherter ohne Freibetrag. In der der privaten KV hat es keine Auswirkung.


    Strittig scheint zu sein, unter welchen Bedingungen bei der Einmalzahlung die Fünftel-Regelung anwendbar ist (d.h. die Steuerlast niedriger wird). Da spucken die Suchmaschinen Gerichtsurteile aus, deren Details ich nicht gelesen habe.

    Hallo grummel , willkommen hier im Forum! Die o.g. Beiträge mögen vielleicht überspitzt formuliert sein, treffen aber voll ins Schwarze. Konntest Du was damit anfangen? Frag ruhig nach.

    Ich finde die Bafög-Gesetzgebung hier leider auch Vorsorge-feindlich. Ich empfehle die ETF-Depots auf den Namen der Kinder lieber Eltern, deren Einkommen oberhalb der Bafög-Grenzen liegt.


    Der beste Ausweg scheint mir zu sein, rechtzeitig vor Bafög das Geld zu "verprassen", also etwas dafür zu kaufen, das nicht wie eine Vermögensanlage aussieht.

    Am 11.09. wurde zum Beispiel der ETF011 von Comstage (Nasdaq-100 ausschüttend) mit einem neu aufgelegten ETF von Lyxor verschmolzen (WKN: LYX05V). Das ist nun die ausschüttende Variante des vorher schon existierenden LYX00F. Im Zuge dieser Aktion senkte Lyxor die TER beider ETF ab. Vorher waren es bei Comstage 0,25% und bei Lyxor 0,30%. Ab jetzt haben beide 0,22%. Die Replikationsmethode ist Lyxor-typisch vollsynthetisch.


    Der Umtausch war kosten- und steuerneutral. Also bisher nicht zum Nachteil der Anleger.

    Wieso reizt Dich die Todesfallabsicherung bei a) ? Du schreibst dazu:

    "Auszahlung Einzahlbetrag plus aufgelaufene Verzinsung im Todesfall"

    Das wäre ja bei Toms ETF-Entnahmedepot ebenso.


    Wenn Dir die Versicherung eine Beitragsgarantie gibt, wäre das ein Mehrwert ggü. dem ETF-Depot. Wenn sie das macht, investiert sie aber nur einen kleinen Teil in Aktien, d.h. sie bringt "sicher" eine kleine Rendite.

    Wenn die Versicherung keine Beitragsgarantie gibt und Du das gleiche Verlustrisiko wie bei direkter ETF-Anlage hast, dann produziert die Versicherung nur (unnötige?) Zusatzkosten, die die Rendite drücken.

    Oder gibt es da noch einen Mehrwert, den ich übersehe?

    Hallo Chipsi , willkommen hier im Forum!

    Meine erste Antwort ist: Halte Dich an Deine Strategie, die Du vor dem Kauf erstellt hast.


    Generell kann man Deine Frage nicht beantworten. Das hängt tatsächlich davon ab, mit welchen Zielen Du die Dinger gekauft hast und wo sie jetzt stehen. Magst Du noch mehr zu den Hintergründen schreiben: Wieso fragst Du, was überlegst Du, was ist anders als gedacht?