Beiträge von tobiasweiss

    JDS, danke für die Empfehlung.


    dachdecker, da kamen ja schon viele gute Vorschlage. Ich mache in so einem Fall ein Risikoprofil und eine komplette Vermögensaufstellung inkl. Einkommensströmen, Rentenansprüchen, Erbschaften u.ä. Damit besprechen wir dann mehrere Szenarien, wie sich die Zukunft entwickeln könnte. Je nach Gesamtsituation kannst Du Dich dann für risikoloses Parken, volles Invest, eine Zwischenform oder etwas ganz anderes entscheiden.

    Da dürften keine expliziten Kosten dazukommen. Der Market Maker verdient vermutlich "nur" über die Spreads, also die Differenz von Kauf- und Verkaufkursen. Über dieses Modell kann es vorkommen, dass Du zu leicht höheren Kursen kaufst als an einer Börse.

    Wenn in der Jahresmitteilung der Stichtag (Bewertungstag) auch der 01.01.2021 ist, muss der gleiche Betrag rauskommen. Es sei denn, sie haben sich verrechnet und das nun korrigiert, aber das kann ich mir kaum vorstellen.


    Kein Wunder, dass immer mehr Gesellschaften keine neuen Verträge mehr anbieten: Es ist ihnen selbst zu kompliziert geworden. ;-)

    Hmmm... bezüglich der teuren Experten...

    Gute, geeignete Berater sind solche, die ihre Kompetenzen mit greifbaren Ergebnissen belegen können. Solche Leute befasen sich allerdings mit dem Verwalten ihrer eigenen Vermögenswerte und sind nicht darauf angewiesen, Unbedarfte gegen "teuer Geld" zu beraten. Heißt im Umkehrschluss... du findest keine geeigneten, guten Berater.

    Da möchte ich doch freundlich und leidenschaftlich widersprechen. Es gibt in Deutschland 228 Honorar-Finanzanlagenberater*innen. Die meisten haben sich dafür aus Überzeugung entschieden, weil sie Menschen bei der Anlageentscheidung helfen wollen, ohne dabei in Interessenskonflikte durch Provisionen der Produktanbieter zu kommen, wie sie sie bei den 38.568 Finanzanlagenvermittler*innen sehen. Und diese Honorarberater*innen sind oft erfahren und finanziell unabhängig, beraten also wirklich aus Überzeugung.


    Bei einer solchen Beratung kommt evtl. ein ähnliches Ergebnis heraus wie hier im Thread, mit dem Unterschied einer größeren Vertraulichkeit und konsequenten Betrachtung der gesamten persönlichen Situation. Außerdem haften die Beratenden. Dafür sind hier im Forum mehr Leute beteiligt, was zusätzliche Sichtweisen einbringen kann.

    Eine getätigte Überweisung zu stornieren ist unmöglich, dass Einzige, was du machen kannst, ist einen Nachforschungsauftrag zu stellen (dieser kostet meist etwas), dann fragt deine Bank bei der anderen nach, diese meldet sich dann bei dem Kontoinhaber jedoch ist dies kein Garant dafür, das du das Geld wiedersiehst.

    Kleine Ergänzung: Bei den meisten Banken kann man einer online aufgegebenen Überweisung noch hinterher telefonieren. Wenn es schnell geht, lässt sich der Vorgang manuell aufhalten. Erst wenn das Geld aus der Bank raus ist , gibt es kein einfaches Zurück.

    Hast ja Recht... Ich hatte darauf angespielt, dass die britische Finanzaufsicht jüngst Binance verbat, weiterhin Finanzdienstleistungen in UK anzubieten. Auch für deutsche Anleger*innen ist eine Depoteröffnung dort mit weniger Aufwand verbunden als bei einer deutschen Bank. Würde mich also nicht wundern, wenn wir da nachzögen. Und dann kommen manche ins Schwitzen, die ihre Kryptos einfach in der dort integrierten Wallet liegen lassen, statt sich um eine eigene zu kümmern.


    Und um den Bogen zu kriegen: Krypto wird von den ideologischen Anhängern ja als Alternative zum Kopfkissen gesehen, weil dort die Geld druckenden "Staatsbanken" keinen Zugriff hätten.

    Die Leibrente ab 85 ist m.W. gesetzlich vorgeschrieben. Deine Monatsrente ist aber eigentlich eine Kleinstbetragsrente, bei der Du die Wahl hättest, Dir den Betrag komplett auszahlen zu lassen und damit den Vertrag aufzulösen. Wurde das bei Rentenbeginn besprochen, und hast Du Dich bewusst dagegen entschieden?

    Ich würde das Brot nicht essen, aber bei 3 Euro kaufen und bei 7 verkaufen. Und wenn das ein paar Mal gut geht, stört es mich nicht mehr, wenn es irgendwann vielleicht mal schimmlig wird. Ist nur eine Frage des konsequenten Risikomanagements.

    Da fehlt Finanztip!

    Dann hoffen wir mal, dass die Stiftung Warentest die Fahne für freie ETF-Sparpläne hochhält und verhindert, dass die Rentenübersicht als manipulativer Vertriebskanal für schlechte Versicherungsprodukte missbraucht wird.

    Ggf. lohnt sich auch der Gang zu einem Rentenberater auf Honorarbasis. Der kostet zwar etwas, bringt aber Fachwissen und eine Übersicht in die eigene Situation, was viel Zeit spart und Unsicherheiten beseitigt.

    1,5% Sparplankosten wären mir heutzutage zu viel. Diesen ETF bieten viele Banken kostenlos an.


    Ein Depotwechsel ist kostenlos und funktioniert so, wie Du es beschrieben hast. Du kannst ihn online bei der abgebenden oder empfangenden Bank beantragen. Bruchstücke kannst Du laut Comdirect-Forum vorab über Tradegate verkaufen.


    Wegen 15 Uhr und dem Limit: Die US-Börsen öffnen um 15:30 unserer Zeit, dann ist mehr los. Bei einem solchen Standard-ETF gibt es aber auch vorher genügend Liquidität und keine schlechteren Spreads. Je nach Marktstimmung kann es um 15:30 ein paar Punkte rauf oder runter gehen, also nicht immer zu Deinem Vorteil. Mit dem Limit stellst Du sicher, dass kein Mondpreis verlangt wird. Wenn Du es zu eng setzt, wird Dein Kauf evtl. nicht ausgeführt und die Kurse laufen Dir nach oben davon. Ich selbst würde diese Summe in mind. 3 Teilbeträgen investieren.