Beiträge von tobiasweiss

    So so, wenn ich mir keine Zulassung als Versicherungsberater holen will, kann ich mich also als Versichertenberater ehrenamtlich engagieren. Die Haftung übernimmt dann die Knappschaft, oder?


    Spaß beiseite, ich finde jedes Bildungs- oder Beratungsangebot gut, das keine egoistischen Hintergedanken verfolgt. Und für Schulung der Freiwilligen scheint ja gesorgt zu sein.

    Beim Wechsel zu einem anderen Anbieter wird das aktuelle Guthaben übertragen und als bisherige Beitragssumme vom neuen Anbieter garantiert. Wenn der Vertrag nach Kosten vorher im Plus war, lohnt sich das. Ansonsten nicht, dann hat man die Abschlusskosten verschenkt und nicht mehr in der Garantiesumme.

    Wunderbar, auf diese Rentenfaktoren wollte ich raus. Sie geben an, wie viel Monatsrente Du pro 10.000 EUR angesammeltem Kapital bekommst.


    18,962 EUR pro 10.000 EUR bedeutet, dass das Geld innerhalb von 44 Jahren ausgezahlt wird, wenn man von 0% Verzinsung ausgeht. Du musst also tatsächlich steinalt werden, aber das wollen wir ja alle...

    Der Leerverkäufer spekuliert wohl darauf, dass Nvidia keine neue Marktsegmente erschafft, wenn sich die großen Blockchains von Proof of Work abwenden und daher der Bedarf an Rechenleistung dramatisch sinkt. ;-)

    Aber ich muss mir das halt nochmal erklären lassen, wichtig ist auch, wieviel Geld ich bei Rentenbeginn monatlich daraus bekomme.

    Was ist denn Dein Anlageziel: Eine monatliche Rente ab Alter X? Oder ein Einmalbetrag im Alter Y?


    Und soll es "wahrscheinlich möglichst viel" sein, oder möchtest Du eine bestimmte Summe haben?


    Sorry, ich will nicht nerven. Für mich klingt es einfach noch nicht rund.

    Ich bin erstaunt, wie schnell hier konkrete Empfehlungen ausgesprochen und sogar umgesetzt werden, ohne Maltratos persönliche Situation wirklich erfragt und berücksichtigt zu haben. Der "Versicherungsfuzzy" kannte diese zumindest, auch wenn er dann wohl nicht die Lösungen und Produkte verkaufte, die wir hier allgemein für gut halten.

    In Deutschland besteht die Pflicht auf eine Krankenversicherung. Auf die eine oder andere Art wird diese also vorliegen oder muss kurzfristig organisiert werden. Außerdem kann mit den genannten Werten ein Wertpapierdepot zusammengestellt werden, das 3-4% jöhrlich als Depotrente generieren kann. Die Zusammenstellung und der Entnahmeplan hängen sehr vom persönlichen Risokoprofil ab. Pauschal lässt sich das nicht sagen, ohne die komplette persönliche Situation zu kennen. Hast Du Dich dazu schon mal beraten lassen?

    Eine fundierte Empfehlung kann Dir ein unabhängiger Berater geben, mit dem Du Deine gesamte persönliche Situation besprichst. Hier im Forum dominiert die Meinung, dass solche Verträge wegen der hohen Kosten und mangelnder Flexibilität langfristig weniger bringen als ein freier ETF-Sparplan. Ich teile diese Meinung. Bei einer Komplettbetrachtung kommen aber manchmal trotzdem Gründe heraus, die für eine Versicherungslösung sprechen. Im Zweifel finde ich die 2-3 Stunden bei einem guten Honorarberater gut investiert.


    Du kannst aber natürlich auch hier gerne weiter Fragen stellen, dafür ist das Forum ja da.

    Ich schließe mich der Meinung von Referat Janders an und habe die Basisrente auch mal angeklickt. Was mir negativ auffällt:

    - Unabhängig vom Vertrag: Welches Anlageziel soll der Vertrag erfüllen? Möchtest Du Steuern sparen? Oder möglichst schnell Millionär werden? Oder eine hohe Rente bekommen? Usw.

    - Effektivkosten 3,03 % --> falls der Markt 6% Rendite bringt, bleibt also die Hälfte davon übrig, oder? Nein! Über 47 Jahre werden aus 100 EUR bei 3% p.a. 401 EUR, bei 6% aber 1547 EUR.

    - Rentenfaktor 24,84. Das mühsam ersparte Kapital wird also ab Rentenbeginn unverzinst innerhalb 33,5 Jahren ausgezahlt. Rentenbeginn ab 67 --> Break Even im Alter von 101 Jahren.

    Ich bin selbst noch an einem geschlossenen Private-Equity-Fonds beteiligt, den ich vor 2005 kaufte. Die Erfahrung, lange nicht an mein Geld zu kommen, kenne ich also :-)
    Da ich Flexibilität bei der Geldanlage über alles schätze, gehe ich solche Anlagen normalerweise nicht ein.


    In diesem Fall geht es aber um Krypto-Themen, also einen nicht-effizienten Markt mit vielen Informationen, die die breite Masse noch nicht richtig interpretieren kann. Weitere Details möchte ich dazu nicht sagen, das wäre ein anderer Thread. Die steuerliche Unsicherheit hat mich bisher von einem Investment abgehalten. Der Anbieter sagt, er habe schon einige Investoren aus Deutschland. Denen schicke er am Jahresende das K1-Formular, und ihr Steuerberater mache den Rest.


    Wenn es so einfach ist, dann frage ich mich, wieso alle in Deckung gehen... Und die Überrendite gegenüber der deutschen Steuerfreiheit nach 1 Jahr muss man erst mal erzielen. Aber um die Rentabilität abschätzen zu können, brauche ich steuerliche Klarheit statt Vermutungen.