Beiträge von tobiasweiss

    Die großen Gewinne beim IPO machen eher die Private Equity Unternehmen, die vorher investiert waren und beim IPO verkaufen. Die haben aber auch viele Rohrkrepierer zu finanzieren. Am sichersten verdienen die Banken, die den IPO begleiten. Die spulen ihr Standardprogramm ab und kassieren unabhängig vom späteren Kursverlauf. Privatanleger verdienen kurzfristig nur, wenn das Umfeld gerade euphorisch ist.

    Hallo J0nuk , willkommen hier im Forum!


    Ich habe kein Konto in der Schweiz und sehe keinen Sinn darin, monatlich 30 CHF dafür zu zahlen. Insofern muss ich zurückfragen:

    1) Wieso macht Ihr das? Also welche Ziele habt Ihr bisher damit verfolgt?

    2) Gelten diese Ziele auch künftig noch?

    3) Werden sie nach der Rückkehr noch gelten?


    Wenn Du 2) und 3) mit Nein beantwortest, solltest Du was ändern. ;-)

    Ich bin kein Steuerexperte, aber ich sehe das so:


    Tom bekommt den Steuervorteil von monatlich 147 EUR. Mehr bekommt er nicht, auch nicht virtuell, da das Kindergeld ja direkt zu Emma fließt.


    Emma bekommt das Kindergeld von 219 EUR. Das ist mehr als der Steuervorteil des Kinderfreibetrags. Daher darf sie das Kindergeld behalten und bekommt nicht stattdessen einen Steuervorteil.


    In Summe bekommen die beiden 147+219 EUR = 366 EUR. Das ist Deine Variante (A). Ein gegeneinander Aufrechnen der Freibeträge gibt es nicht, weil die beiden steuerlich getrennt veranlagt sind.

    Ganz offen: Ich halte das Ausfallrisiko für unwahrscheinlich und lebe persönlich damit. Ich habe zwar mehrere Depots, aber mehr zum Ausprobieren, oder weil dort bestimmte Funktionalitäten angeboten wurden.


    Das Argument, dass man in hektischen Börsenzeiten, also wenn die Kurse schnell fallen sollten, mit mehreren Depots besser verkaufen könne, halte ich für Unfug. Systemausfälle kommen bei einzelnen Banken zwar immer mal wieder vor, und leider auch meistens bei fallenden Kursen. Aber was will ich denn in so einem Fall verkaufen? Doch nur etwas, was ich habe. Und wie soll ich das bei Bank B verkaufen, wenn es bei Bank A liegt?

    Mir persönlich geht es ähnlich. Der Microsoft-Klumpen springt einfach ins Auge. Aber microcommerce hat in der Antwort gezeigt, dass er die Vor- und Nachteile der verschiedenen ESG-Möglichkeiten überblickt. Dann spricht nicht mehr viel gegen eine Investoren-Karriere.


    Was würde passieren, wenn Du nun alles investierst, und aus irgendeinem Grund in 8 Jahren das Depot 30% weniger wert sein sollte als heute? Reicht dann das übrige Geld, um die Ausgaben ein paar Jahre zu decken, bis die Aktien hoffentlich wieder gestiegen sind?


    Außerdem fand ich die Hinweise weiter oben zu den Entnahmestrategieen sehr hilfreich.

    Allerdings ist das ganze Thema so vielschichtig, dass je nach Stand der Finanzbildung, den Erfahrungen im Umgang mit dem lieben Geld und der "Risikoneigung" durchaus eine Sitzung bei einem qualifizierten Berater (gegen Honorar) sinnvoll sein kann... sofern das Ziel der Sitzung auf das DIY abzielt. Wenn ich meine Schäfchen noch nicht im Trockenen hätte, würde ich ggfs. mal tobiasweiss ansprechen/anschreiben oder auf seinen Kommentar warten.

    Vielen lieben Dank für den Trigger. Da ist man mal einen Tag offline...

    Ich kann inhaltlich aber gar nichts hinzufügen, Ihr habt ja schon alles geschrieben :-)


    Am von Dir, microcommerce, eingangs genannten ETF fällt mir spontan der große Microsoft-Klumpen auf: Die Firma macht >10% des ETF aus, als zweiter Wert folgt Nvidia mit 2,5%:

    https://www.fondsweb.com/de/ve…IE00B57X3V84,IE00B4L5Y983


    Da gibt es m.E. bessere nachhaltige ETF, auch die beiden anderen Finanztip-Empfehlungen:

    https://www.finanztip.de/index…/nachhaltige-geldanlagen/


    Welcher es werden soll, hängt dann von Deinen persönlichen Vorlieben ab: Teilst Du persönlich die Einschätzung, dass Microsoft und Nvidia nachhaltig sind? Siehst Du das auch bei Tesla und Nestle so? Sind Apple, Facebook und Amazon wirklich so viel schlimmer? Willst Du eine einfache weltweite Streuung mit etwas gutem Gewissen, eine etwas schärfere Auswahl oder sogar einen aktiv gemanagten Fonds mit harten Kriterien? Vielleicht eine Kombination?


    Ansonsten zur Frage, wie viel Deines Vermögens in Aktien gehen sollte: Dazu bedarf es einer Aufstellung Deiner sicheren Einkommensströme und der voraussichtlichen Ausgaben. Welche Sonderereignisse könnten eintreten? Welchen Plan B und C gibt es bei Bedarf?


    Willst Du in 8 Jahren sicher ein kleines Vermögen oder vielleicht ein großes Vermögen? ;-)

    Hallo Andruschka, willkommen hier im Forum!


    Welche Gebühren man nun zahlt, ist m.W. nicht entscheidend. Das Urteil sagt nur aus, dass die Banken nicht bei laufenden Verträgen Gebühren erhöhen dürfen, ohne dass die Kunden explizit zustimmen. Stillschweigen gilt nicht mehr als Zustimmung. Wenn Du bei Vertragsbeginn nichts zahlen musstest, jetzt aber schon, dann ist das m.E. nicht mehr zulässig.

    Hast Du das eigentlich mit entworfen? ;)


    Wenn es so kommt: Ganz egoistisch betrachtet freue ich mich über 50 EUR gesunkene Beitragsbemessungsgrenze GRV. Meine eingesparten 4,65 EUR pro Monat werde ich gut investieren. Das dadurch größer werdende Loch in der GRV werden bestimmt andere stopfen... ;(

    Den Privatanlegern rechnen wir gebetsmühlenartig vor, dass sie für die Altersvorsorge einfach mal anfangen müssen, um vom Zinseszinseffekt zu profitieren. "Ein Sparplan über 1.000 EUR monatlich kann in 40 Jahren eine Zusatzrente von 10.000 EUR bringen."


    Wenn wir eh bald 100 Mrd. jährlich zuschießen, dann kann man sich doch wohl endlich dazu durchringen, dieselbe Summe (oder wenigstens einen Teil davon) zusätzlich als Aktienrente anzusparen. Ja, für 30-40 Jahre ist das eine Doppelbelastung. Nix zu tun, ist aber keine Lösung.

    Hallo Sissy, willkommen hier im Forum!


    Wenn man die beiden Fondsklassen vergleicht:

    https://www.fondsweb.com/de/ve…IE00BJ0KDQ92,IE00BK1PV551


    ... sieht es so aus, als ob beide gemeinsam verwaltet werden und wirklich nur die Ertragsverwendung unterschiedlich ist. In einfacher Näherung (auch nach Blick in die KID, aber ohne den Jahresbericht zu lesen) würde ich also sagen: Ja, Du kannst davon ausgehen, dass die Dividenden, die Dein Fonds von den Aktien erhalten hat, genauso hoch ist wie in der anderen Fondsklasse.


    Darf ich fragen, wieso Dich die Info interessiert? Überlegst Du vielleicht einen Fondswechsel?

    Hallo Sebastian, willkommen hier im Forum!


    Mit Scalable habe ich keine Erfahrung. Bei Smartbroker ist die ausführende Bank ja die DAB in München. Die meisten Vorgänge werden zwar automatisiert weitergeleitet, aber manuelle Eingriffe sind jederzeit möglich. Die Kunst ist nur, beim richtigen Menschen zu landen, und nicht den Eingriff als weiteres Support-Ticket dem alten hinterherzuschicken. Ich würde das also telefonisch machen.