Beiträge von Keishadow

    Grundstück + Haus gehören ja mir und meiner Frau 50:50. Betrieb 100% mir. Könnte man z.B: wenn das Haus gebaut ist zum Notar gehen und dort dann im Grundbuch reinschreiben lassen dass die Einliegerwohnung zu 100% meiner Frau gehört und der Rest vom Haus + Grundstück uns beiden zu 50:50? Dann wären Besitzer und Mieter ja nicht mehr die gleiche Person. Aber ich sehe schon um den Ganz zum Steuerberater komme ich sowieso nicht drum herum. Sonst mache ich was falsch oder kriege noch Ärger. Soll schon alles Ordentlich sein...

    PS. Zusatzfrage.. Wenn ich nun für 100.000 die Einliegerwohnung gebaut habe und nach 30 Jahre geht die ins Privatvermögen über und es wird tatsächlich ebenfalls ein Verkehrswert von 100.000 festgestellt so dass dann für die 60.000 steuern gezahlt werden müssen. Dann werden die 60% die bisher abgesetzt wurde ja komplett rückgängig gemacht. Wenn man also weiss dass man hier wohl nach 30 Jahren in Rente geht könnte es vielleicht Sinn machen auf das Abschreiben zu verzichten? Dann wäre die Einliegerwohnung nach 30 Jahren immer noch mit 100.000 in der Bilanz und beim übergehen ins Privatvermögen wartet dann keine böse Überraschung? Oder darf man das nicht und muss immer eine Abschreibung durchführen?

    Ich habe vor im nächsten Jahr ein Haus zu bauen und für meine selbstständige Tätigkeit soll im Keller eine Einliegerwohnung rein die dann rein beruflich genutzt werden soll.
    Meine Frage ist wie das steuerlich dann richtig funktioniert und ob es nur eine oder mehreren Möglichkeiten gibt?
    Ich weiss, ich sollte und werden auf jede Fall einen Steuerberater zu rate ziehen sobald es soweit ist, sprich im nächsten Jahr. Vorab wüsste ich aber schon gerne in welche Richtung es geht um eine grobe Übersicht zu bekommen. Daher einige Fragen...
    Muss die Einliegerwohnung zu 100% in das Betriebsvermögen übergehen oder kann die auch im Privatvermögen bleiben?
    Wenn Betriebsvermögen dann baut man ja ohne UST nehmen ich an? Also beim Bauen darauf achten dass man die Rechnungen richtig aufteilt bzw. individuelle Rechnungen für Einliegerwohnung und Rest damit man die UST richtig abziehen kann?
    Abgesetzt/Abgeschrieben werden dann die Kosten der Einliegerwohnung auf 50 Jahre also 2% pro Jahr der Kosten der Einliegerwohnung. Zusätzlich noch die Zinsen für die Einliegerwohnung. Natürlich kommen Strom, Handwerker arbeiten etc. noch dazu über die Jahre, Fokus meiner Frage soll die Abschreibung und die Zinsen sein.
    Jetzt die große Frage... Was passiert nach sagen wir 30 Jahren wenn ich in Rente gehe? Angenommen die Einliegerwohnung hat 100.000 gekostet. Nach 30 Jahren steht diese mit 40.000 in der Bilanz. Kann ich dann die Wohnung ins Privatvermögen übernehmen und muss dann für diese 40.000 Steuern bezahlen und auch UST an das Finanzamt zahlen? Oder rechnet man wie viel die Einliegerwohnung dann Wert ist und angenommen die wäre durch Inflation, Standort etc. immer noch 100.000 wert. Bei einem echten verkauf für 100.000 müsste ich ja für die 60.000 gewinn steuern zahlen, richtig (100k - buchwert 40k)? Oder gilt diese Rechnung auch für die Privatentnahme wenn man in Rente geht? Oder ist die Rechnung viel komplizierter wenn noch Finanzierung etc. mit ins Spiel kommt?
    Wie gesagt suche ich nur grobe vorab Informationen. Nächstes Jahr lasse ich nen Steuerberater dran. Aber vorab schon Informationen sammeln ist nie verkehrt :-)