Beiträge von DSWNWST


    Mai 2004 ist bereits heute verjährt.




    "Dat Unternehmen Bank stellt sich auch darauf ein, säumigen Kunden die Hose herunter zu ziehen und den Allerwertesten zu versohlen. Oder nicht?" Selbstverständlich, hat aber keinen Einfluss auf meine Argumente.


    "- wir müssen zahlen" Stellt keiner in Rede.
    "- wir werden zahlen mit Zinsen " Auch das nicht.
    "- wir verzichten auf die " Einrede der Verjährung ( eventuell einschränkend, sofern die Forderung mit der BGH - Rechtsprechung konform geht


    - wir werden uns bemühen, die Fälle zügig zu bearbeiten und bitten von daher um Geduld."
    Wird beides getan.


    Es geht mir nur darum, dass es doch logisch ist, dass ein solches Ereignis nicht lautlos von statten gehen kann. Trotz aller Unregelmäßigkeiten. Und man somit dafür Verständnis haben muss. Aber ich ertrinke hier an unsachlichen, lebensfremden Kommentaren. Und muss 50 Seiten lesen, um einen sachdienlichen Hinweis zu bekommen.

    @DSWNWST


    Es geht auch nicht um Bankenbashing, AAABER...
    die Vorzeichen sind seit Mai gesetzt, Firmen können, wenn Sie wollen, angemessen darauf reagieren und wenn man bemerkt, daß die Flut von Rückforderungen ( nicht Anträgen, dann wäre es ja so, als ob noch verhandelt werden könnte ) immer größer wird und die Rechtslage klar defieniert ist, dann würde ich die Rückforderungen nur noch " durchwinken ", wie es anscheinend Targo und Santander jetzt tun, na ja, besser spät als nie.



    "die Vorzeichen sind seit Mai gesetzt" Nicht ganz. Von 10 Jahren Verjährung sind wohl selbst die optimistischsten Optimisten nicht von ausgegangen. Gepaart damit, dass das 2011 OLG Urteil den Begin der dreijährigen Verjährung darstellt. Auch das war nur schwer vorhersehbar. Ein vergleichbares Urteil gab es bisher noch nicht, man möge mir aber verzeihen, wenn ich mich darin täusche.
    "nicht Anträgen, dann wäre es ja so, als ob noch verhandelt werden " Keine Ahnung, warum eine Antrag zwangsweise verhandelt werden kann, aber das sei mal dahin gestellt.
    "und die Rechtslage klar defieniert ist," Das ist auch nicht des Pudels Kern Darin gehen alle konform.
    "Rückforderungen nur noch " durchwinken ", Das werden sie nicht tun. Und selbst wenn, wäre es auch nicht lautlos zu absolvieren.

    Nun ja, mir fehlen auch noch eine BG + Zinsen aus einer bereits gezahlten. Aber da die Santander sowohl mit der Zahlung der einen BG als auch der Zinszahlung aus der kleineren die Forderung grundsätzlich anerkannt hat, sehe ich dem weiteren Verlauf gelassen entgegen.
    Ich sage mir auch folgendes: Die Santander hat rund 6,4 Mio Kunden und ca. 3.800 Mitarbeiter in Deutschland. Wenn geschätzt nur 1 Mio Kunden die Datenflut los getreten haben, kommen auf einen MA ca. 263 Vorgänge. Wie ich finde eine Menge. Und warum soll ausgerechnet ich so privilegiert sein, dass sie mich als erste unter den 1 Mio. aus der Lostrommel ziehen?
    Ich denke mir, dass sich alle Banken kein worst case szenario erstellt haben und von der Flut der Rückzahlungsanträge überrollt worden sind. Das muss man keineswegs gut heißen, ändert aber nichts. Und wie schon gesagt, bis zum BGH-Urteil im Okt. wusste ich überhaupt nicht, dass ich zum Ende des Jahres noch mit diesem Geld rechnen kann, deshalb freue ich mich umso mehr, dass es so ist. Mich zu fragen, warum die anderen und nicht ich schon das Geld auf dem Konto haben, würde die Situation auch nicht ändern. Ich bin nur eine unter gaaaaaaanz Vielen :)


    LG Lisabella



    Sehr vernünftig!


    Eigentlich wollte ich mich hier nicht mehr äußern. Denn ich sehe es genauso und habe volles Verständnis für die Unregelmäßigkeiten bei der Abwicklung der Flut von Anträgen. Man muss dafür Verständnis haben. Doch leider ist dies hier, ich hatte auf ein sachliches Forum gehofft, nicht gegeben.


    Die Banken haben sich garantiert auf eine exorbitante Anzahl an Anträgen, so sicherlich auch bereits seit Mai geschehen, eingestellt. Aber das überaus verbraucherfreundliche Urteil war nunmal das schlimmste, was aus Bankensicht passieren konnte. Neben der Anzahl der Anträge, sind die unglücklichen zeitliche Bedingungen, nicht minder verantwortlich für das Chaos. Darauf kann man sich als Unternehmen, wie hier fast ausschließlich gefordert, nicht einstellen, unmöglich.

    Ups, ich wusste nicht, dass ich eine solche Entrüstung auslöse :-).
    Dabei hatte ich lediglich gehofft, zur Objektivität und zu Verständnis beitragen zu können.
    Ist mir aber nicht gelungen :-).


    +++Mit mehr Verständnis wäre unsere Welt eine Bessere.+++


    Davon abgesehen wünsche ich jedem, dass er sein Recht bekommt. Auch welchem Weg ist jedem freigestellt, er sollte nur fair sein und im Verhältnis stehen.

    Da Du ja keine Ruhe lässt und die Kanonen gerne präsentiert bekommst :-)


    Gegen mich wurde mal die Zvangsvollstreckung eingeleitet.... da hat das Gericht natürlich, weil vollkommen willkürlich und unbegründet die rote Karte gezeigt... im Grundbuch stand dann später -trotz dass erst einmal die ZV eingetragen wurde- NIX mehr davon drin.... jeder, der sich im Grundbuch(recht) auskennt, weiß, dass so eine Maßnahme nicht möglich ist.... ich stelle mal die Frage in den Raum, wer da wohl einen Umschlag bekommen haben mag.....


    Wie gesagt, dies ist kein Darlehensvertrag. Und wie Du doch selber schreibt, war diese Maßnahme nicht rechtens. Und ich glaube auch nicht, dass hier ein 14 Tage Verzug ausschlaggebend war.

    Na dann grätsche ich doch mal als leitender Mitarbeiter mit Zahlenbezug in einem großen deutschen Konzern ein und sage: ich weiß sehr genau was mithilfe von strategischen Entscheidungen, Datenbanksystemen und vorausschauendem Denken möglich ist. Und ich gehe hier zu hundert Prozent mit Picteur: ein Plan B ist für jede Firma überlebenswichtig. Ich hätte spätestens im Mai, eher noch schon 2012 damit angefangen die Verträge zu verscannen, Programmierer zu beauftragen, Rückstellungen z.B. für Freelancer zu bilden, Mitarbeiter zu schulen und mir Gedanken über kompetente Hotlines zu machen. Nur so als erste Ideen - ich arbeite nicht für eine Bank. Die Fachleute dort hätten sicher noch ideenreicher sein können. Nur: das alles ist nicht oder nicht ausreichend passiert. Und da frage ich mich - jetzt wieder als Verbraucher - warum nicht.


    Zugegeben, teilweise ist Hysterie unter den Kunden ausgebrochen. Aber auch das ist absolut menschlich: die meisten hier haben nicht mal eben vierstellige Summen irgendwo geparkt. Das Geld wird gebraucht, der Anspruch ist berechtigt, und es ist kurz vor Weihnachten.



    Wie gesagt, es wird keine Bank geben, die sich nicht, und sicherlich auch so, wie Du oben beschrieben hast, vorbereitet hat. Aber man kann nicht alle Szenarien zu 100% deckeln.


    PS Kurz zu "Das Geld wird gebraucht" na dann gut, dass Hr Wiemers nicht anders entschieden hat. Wo käme sonst nun das gebrauchte Geld her? (ein nicht ernst gemeinter Kommentar).


    Wie ich schon schrieb, es gab die 50:50 Chance und darauf hätte man sich vorbereiten können. Man hätte bereits seit Monaten Aufstellungen über die zu erwartenden Rückzahlungsansprüche machen können und und und... Das ist Jammern auf hohem Niveau.



    Viele mögliche Urteile waren denkbar. "Man hätte bereits seit Monaten Aufstellungen über die zu erwartenden Rückzahlungsansprüche machen können" Meinst Du denn ernsthaft, Banken hätten sich nicht vorbereitet? Wenn ich weiß, dass ein Sturm aufzieht, dann kann ich mich darauf vorbereiten. Aber eínen Schaden werde ich trotz Vorbereitung haben. Und wenn dann der Sturm auch noch x-fach höher ist, als vorausgesagt, dann...

    @DSWNWST


    Ich benenne Dir gern "Ross und Reiter": Eine Bank steht in meinem Grundbuch. Bin ich mit nur einer Rate im Verzug und bediene sie nicht innerhalb kurzer Zeit, hab ich ein großes Problem! Das weiß wohl jeder, der einen Immo-Kredit hat!
    Wer fragt dann nach perönlichen Gegebenheiten? Bestimmt keine Bank...



    Ich sehe die Kanone noch nicht. Was ist das Problem, wenn Du eine Rate 14 Tage später zahlst, bekommst Du ein RA-Schreiben? Mahnbescheid? Pfändung? Haus weg? Oder wirst Du im 1. Schritt angerufen oder angeschrieben die Raten (plus Verzugszinsen oder Gebühr oder so) schnellst möglich einzuzahlen. Mal ganz davon abgesehen, dass es kein Darlehensvertrag ist, der hier zur Diskussion steht.

    Auf eine solche Situation kann sich ein Unternehmen nicht im Sinne Eurer Erwartungen vorbereiten. Dies ist nicht möglich! Und jeder, der mal eine leitende oder verantwortungsvolle Position in einem großen Unternehmen inne hatte, weiß das.


    Und man darf auch nicht außer acht lassen, dass die verschiedensten Urteile denkbar waren. Dass es aber zum MegaGAU kommt, hatten nur wenige für möglich gehalten.


    die musterbriefe wurden doch ausgefüllt.. banken liessen fristen verstreichen, teils ohne reaktion, teil mit semizufriedenstellenden reaktionen, oder aber zur gänze nicht akzeptablen reaktionen.. ein nicht unerheblicher teil der kunden, wurde vorgeführt, wenn nicht sogar vereumelt :whistling: ettliche haben zeitlich um mehr klarheit gebeten.. kaum oder gar nichts erfolgte bis vor kurzem..



    Absolut richtig, aber nichtsdestotrotz geraten hier die meisten in Panik und müssten Mahnbescheide, RA, Ombu, Verbaucherzentrale und was weiß ich noch in Anspruch nehmen. Wenn das Musterschreiben verschickt wurde, ist nur noch abwarten angesagt. Möglicherweise sogar bis ins nächste Jahr. Bis die letzte BGs abgearbeitet sind, wird es sicherlich Frühjahr sein. Und auch nochmal: Wenn Unregelmäßigkeiten aufkommen, können immernich irgendwelche Instanzen aufgesucht werden.


    es kann nun nicht dem kunden angekreidet werden, dass er seine rechte auch über den jahreswechsel hinaus schützen möchte- UND MUSS.. die banken, hätten es ALLE anders haben KÖNNEN.. es gab hierfür glänzende vorreiter..


    Es wird doch keinem angekreidet. Jeder soll zu seinem Recht kommen. Ich kann nur den ein oder anderen Weg nicht nachvollziehen, den hier einige gehen. Darum schrieb ich auch: "Darum sag ich ja, Musterschreiben ausdrucken, ausfüllen, wegschicken und abwarten. " Damit ist alles erledigt. Und man sollte auch Verständnis dafür haben, dass ein Konzern nicht wie aus der Hüfte geschossen irgendwelche Stellungnahmen abgibt. In sochlen Fälle ist Ruhe und Besonnenheit gefragt.



    "Ich finde es nicht in Ordnung anzuprangern, dass die Leute einen RA konsultieren." Jeder soll das tun, was er für richtig hält. Ich halte es für total überzogen und auch nicht dienlich, wie einige Beiträge es hier auch gezeigt haben.


    "Nicht die Bank-MAs sind mit der Situation überfordert, sondern vor allem wir " Darum sag ich ja, Musterschreiben ausdrucken, ausfüllen, wegschicken und abwarten. Ich denke das überfordert niemanden. Und bitte jetzte nicht wieder "aber die Verjährung".... Auch unabhängige Dritte raten hierzu.


    "Auch wenn die Bank-MAs gerade in den Briefen mit den Erstattungsansprüchen absaufen, erwarte ich eine ordnungsgemäße Abarbeitung" Ok, Du hast noch nicht in einem großen Konzern gearbeitet. Dann wirst Du Dir nicht ansatzweise vorstellen können, was im Moment bei Banken, aber auch Ombu oder los ist. Es gibt Gegenbeheiten, die sind nicht in einer von Dir gesetzten Frist zu erledigen. Da gibt es nichts zu diskutieren. Das ist so! Und das sich Fehler einschleichen ist doch mehr als verständlich bei einer solchen Massenabfertigung. Würde jeder Ruhe bewahre, würde die ganze Sache wesentlich lautloser abgewickelt werden können.


    "das gleiche unprofessionelle Abwickeln dieser Angelegenheit, Bankenübergreifend. Was leitest Du daran ab? Ich leite daran ab, dass es einfach nicht zu bewätigen ist im Moment.

    Wenn das tatsächlich so ist, das die Targobank von sich aus noch eine Bg aus meinen dortigen Unterlagen bezahlt hat, wäre das allerdings wirklich mal kundenfreundlich. Das hat bis jetzt glaub ich noch keine Bank gemacht.Ich glaube hier war schon jemand im Forum der /die auch mehr bekommen hat.Und ich arbeite ganz sicher nicht bei der Targo nebenbei bemerkt, haha.Allerdings finanziere ich mit meinem überteuerten Mörderkredit den Laden da.....
    Also Hoffnung und Daumen drücken für alle noch wartenden!!!!!


    "Allerdings finanziere ich mit meinem überteuerten Mörderkredit den Laden da"
    Warum schließt man einen solchen Vertrag ab?



    Sorry, wir sind nicht auf der gleichen Wellenlänge.


    Nenn doch bitte mal eine Kanone, beiRoss und Reiter.


    "wären die Fristen der anderen hier nicht fruchtlos verstrichen (...) müssen sie entweder länger arbeiten oder mehr Personal beschäftigen" So ignorant und weltfremd? Ist das dienlich? Man stelle sich vor, es gehen binnen weniger Wochen Anträge von Kunden der letzten 10 Jahre, 10 Jahre, 10 Jahre ein. Wie kann man sich da erdreisten solche Aussagen zu treffen? Wie kann man von jemandem etwas UNMÖGLICHES, ich wiederhole, etwas UNMÖGLICHES fordern? Und nochmal, eine Frist MUSS laut Gesetzgber angemessen sein! Und woher nimmst Du die Erkenntnis, dass kein Personal eingestellt wurde oder Mehrarbeit geleistet wird?


    "im Zweifel setzt eine zu kurze Frist eine "angemessene" Frist in Gang.... und in Anbetracht des Umstands, dass mit Ablauf diesen Jahres eine Großzahl der hier betroffenen Ansprüche schlichtweg verjähren wird," Das Thema ist doch wohl durch. Wenn Du noch in diesem Jahr Dich meldest, fällt keine Verjährung an. Dieses klare Statment hat doch mittlerweile jede Bank abgegeben. Und nochmal: Naturgegebenheiten können nicht durch Fristen beeinflusst werden.