Beiträge von DSWNWST

    Targobank hat gezahlt!!! Yeah!
    Gestern abend hab ich mein Geld von der Targo bekommen. Ich hab gedacht ich flipp aus, es ist ca. 1000 Euro mehr als gefordert!!! Ich denke die haben noch eine Bg dazu gelegt, die ich nicht mehr aufm Zettel hatte. Ich muss noch auf den Brief warten....verrückt


    Darf ich fragen, ob Du einen RA konsultiert hattest?

    Um mich nicht misszuverstehen: natürlich wurde seinerseits das Geld "gerne" angenommen... A B E R: das machen die Banken nicht, weil sie sich als "Robin Hood" fühlen, sondern: weil sie schlichtweg damit ihr Geld verdienen, was vollkommen legitim ist... insoweit ist es in gewisser Weise ja so etwas wie eine "win-win"-Situation, wenn man das so sagen will....
    und "ungerechtfertigt" wird hier ja niemand angeprangert... die Banken haben diese Gebühren ohne Rechtsgrund verlangt, rechtsgrundlos also, und dieses Geld holen wir uns rechtmäßig zurück....


    aber ansonsten gebe ich Dir wieder recht: wir sollten uns insgesamt mehr darauf konzentrieren, hier sachlich über unsere Ansprüche und deren schnellstmögliche und effektivste Durchsetzung zu sprechen....



    "das machen die Banken nicht, weil sie sich als "Robin Hood" fühlen, sondern: weil sie schlichtweg damit ihr Geld verdienen," So wieder JEDER Händler, vom Kaugummi-Verkauf am Kiosk, bis zum Einfamilienhausverkäufer. Auch da kommt es zur WIN-WIN Situation.
    "und "ungerechtfertigt" wird hier ja niemand angeprangert" Ungerechtfertig was die Abwicklung angeht, nicht was den Rechtsanspruch angeht.


    Selbstverständlich soll jeder zu seinem Recht kommen!


    Aber bitte dann auch nicht beschweren, wenn zum Beispiel der Gesetzgeber irgendwann entscheidet, dass die bis dato steuerfreien Lebensversicherungen doch bei Fälligkeit zu versteuern sind. Ist nur ein Beispiel. Es geht mir einfach nur um die nachträgliche verändert Vertragsgestaltung. Hier ist es für uns zum Vorteil, keine Frage, aber ich bin mal gespannt, ob die gleichen Leute bei meinem Beispeil es auch als normal empfinden würden.

    @DSWNWST



    Kostensenkung ist genau das richtige Stichwort, daher rät jeder RA, wenn man ihn schon eingeschaltet hat, erst noch einmal eine Frist zu setzen, um nicht durch einen gerichtlichen Mahnbescheid und evtl. Verfahren die Kosten noch weiter zu erhöhen.
    Leider hat sich meine Bank zwischenzeitlich immer mal wieder " tot " gestellt und der MA hat einfach 5 Tage nicht auf meine Mail geantwortet, was Sie übrigens in der Vergangenheit auch immer wieder getan haben.
    Nach einer solchen Erfahrung ist man halt eher geneigt, sich einen juristischen Beistand zu holen.
    Bei dieser Bank bin ich nicht mehr und mit meiner jetzigen mehr als zufrieden, die versuchen wenigstens nicht mehr permanent mir irgendwelche anderen Sachen zu verkaufen ( unnötige Versicherungen etc. )



    "meine Bank zwischenzeitlich immer mal wieder " tot " gestellt" Sie stellt sich nicht tot, sondern sie eräuft in Anträgen! Ist das so schwer nachvollziehbar. Kunden der letzte 10 Jahre, ich wiederhole 10 Jahre, sollen ich wenigen Wochen rückabgewicklet werden? In welcher Traumwelt wird hier gelebt. Selbst wenn eine Sac´he noch so berechtigt ist, naturgegeben Umstände können nicht ausgeblendet werden!




    --------------------------------
    Wie gesagt, ich spreche nur vom ersten Schritt. Und was die Frist angeht, muss es ein angemessen Frist sein. Jetzt lässt sich sicherlich darüber streiten, was unter dieser ausnahme Situation eine angemessene Frist ist. Sicherlich nicht 1 oder zwei Wochen.


    "Banken schießen oftmals relativ schnell mit Kanonen auf Spatzen" Nennst Du mir bitte éin Beisiel?


    "Und was die diversen Schreiben der Banken angeht: das interessiert mich schlichtweg nicht" Super Einstellung.


    "..... als wir die BG damals gezahlt haben, hieß es auch nicht etwa: "lassen Sie sich Zeit...." Das Argument meinst Du wohl nicht ernst.

    @ Mike:
    Du schreibst "Geld habe ich zwar immer noch nicht" Darum nochmal meine Frage, wo ist der Vorteil eines RA? Es läuft nichts anders, als hättest Du selber geschrieben.
    "die Angst, daß am 1.1.2015 alles verloren ist, ist auch nicht mehr da" Wer diese nun noch hat, bei all den klaren Statements der Banken, kann nicht mehr geholfen werden, sorry.


    Wie gesagt, ich spreche nur für den ersten Schritt. Wenn es zu Unregelmäßigkeiten kommt, kann ich es nachvollziehen, wenn jemand einen RA konsultiert. Aber es zeigt sich immer wieder: in solchen Foren wird in ertser Linie Panik geschürt. Anstatt ruhig und besonnen mit der Sache umzugehen. Hier geht es "nur" um Geld. Warum also die Panik? Mal davon abgesehen, dass hier gerade ungerechtfertig die Herrschaften angeprangert werden, deren Hilfe wir seinerzeit benötigten und wir sie einvernehmlich angenommen haben.


    Mehr hierzu bei: Bearbeitungsgebühr von Krediten zurückfordern - Seite 359 - Geld zurück - Finanztip-Community

    Warum dieser Aufwand? Warum diese Kosten? Und Du solltest Dich erkundigen, wer die Kostennote trägt, wenn Du nicht zunächst versucht hast Dich mit der Bank gütlich zu einigen. Meinst Du nicht, dass Du Dir den berechtigten Vorwurf gefallen lassen müsstest: Warum haben Sie einen RA mandatiert? Die Banken zahlen doch aufgrund eines simplen Musterschreibens aus? Hier ist kein Nachdruck eines RA im ersten Schritt notwendig. Warum auch? - Mal ein anderer Gedanke: Wenn ein Kunde säumig ist, schießt dann die Bank auch im ersten Schritt mit Kanonen?

    @ MikeRophone
    Hm, Tanja schrieb: "Auf den anwalt reagieren sie nicht." und sie hat eine offensichtlich falsche Antwort bekommen. Wo ist hier der Vorteil durch den RA? Die Theorie der völlig überlastenden MA ist doch wohl realisticher. Auch ist Deine Aussage etwas widersprüchlich. Du schreibst: "Rechtsanwalts hat schon ein etwas höheres Gewicht" versus "es wird versucht, die Antragsteller zu verunsichern, um nicht zahlen zu müssen.". Also hat der RA kein höheres Gewicht. Aber egal. - Glaubst Du im Ernst, dass es Taktik ist? Sollen Banker wirklich so naiv sein? Mit einem offensichtlich falschen Antwortschreiben und völlig klarer Rechtslage, sich vor Erstattungen drücken zu können? Die Banker, die hier als so spitzfindig, hinterlistig, juristisch hoch begabt etc. bezeichnet werden, sollen so naiv reagieren? Und dann noch, wenn ein RA im Spiel ist? Ich bitte um ehlriche Antwort.
    LG

    Taktik? Was denn für eine Taktik? Ein offensichlich falsche Antwort ist Taktik? Oder vielleicht einfach nur ein Bearbeitungsfehler? Ist doch wohl wahrscheinlicher, oder? Bei den riesen Massen wird es wohl auch zukünftig zu Fehlern kommen. Einfach mal dort anrufen oder erneut schreiben. - Ich sag ja, ein Rechtsanwalt hilft hier nicht weiter. Warum auch.

    [quote='bukare','https://www.finanztip.de/community/thema/15-bearbeitungsgebuehr-von-krediten-zurueckfordern?postID=12327#post12327']So, kurzer Zwischenbericht von mir.
    Heute lief meine Zahlungsfrist der Santander aus und ich war sofort beim Anwalt.
    Er fand das Bla-Bla-Schreiben der Santander ganz ok und empfahl mir einfach abzuwarten!!
    Ich konnte mich kaum zurückhalten und erwiderte, dass ich auf "Kulanz" und nur Rückzahlung der BG (vielleicht und irgendwann)
    keinen Bock habe. Mein Geld sollte doch zeitnah und vollständig (lt.BGH +5% über Basiszins) bei mir eintrudeln!
    Bei den Banken ist der Teufel los und ich sollte auf das Schreiben vertrauen und die Zinsen gibt`s erst bei Verzug.
    Die Rechtschutzversicherung muss evtl. auch nicht zahlen wg. Bla-Bla-Brief . So ein Zeug musste ich mir da anhören.
    Durch Euch , in diesem Forum , bin ich aber ganz anderer Meinung.
    Ich habe ihm gesagt, dass ich die Mahnbescheide umgehend auf dem Weg sehen will und ich auch bereit bin, selbst die Kosten zu tragen. Ausserdem will ich die ganze Kohle lt. Musterbrief sehen!


    Insgesamt hatte ich mir mehr Rückhalt und Tatkraft gewünscht von MEINEM Anwalt.
    So oder so- Verjährung ist erst mal gehemmt!



    PS: Für die Aktion "Widerrufbelehrung und RSV 2015" brauche ich einen anderen Anwalt und nehme noch Eure Favoriten in meine Auswahl auf.




    Hallo bukare,
    setz Dich doch bitte mal mit dem Gedanken auseinander, dass Dein Rechtsanwalt es realistisch sieht. Ich finde die Einstellung absolut respektabel (er verzichtet auf Geld!). Er ist einfach nur fair. Dir und der Bank gegenüber. Genau das, was Du von den Banken erwartest.
    Jeder Rechtsanwalt weiß ganz genau, dass es KEINEN Unterschied macht, ob er oder der Kunde selber ein Schreiben an die Bank schickt (wenn es im Nachgang zu Unregelmäßigkeiten kommt, ist es sicherlich etwas anderes). Diesen Rat sollte jeder Rechtsanwalt seinem Mandanten geben. Ansonsten könnt ihr auch dieser Branche Habgier, Egoismus, Geldgeilheit etc. vorwerfen, so wie ihr es den Banken vorwerft.
    Gruß
    DSWNWST