Beiträge von JuriS2019

    Moin moin Nordseeliebe ,


    die Angaben zu deinem Einkommen und dem deines Noch-Mannes musst du gar nicht unbedingt hier ins Forum "liefern". Es genügt, wenn du diese Daten einfach in den Scheidungskostenrechner eingibst. So einen findest du fast überall im Internet, jedenfalls wenn du den Begriff googlest.


    Keine schlechte Idee, das mit einem Anwalt zu probieren. Sei dir aber auch über die Risiken bewusst. Kommt es doch zum Streit, stehst du erstmal ohne Anwalt da, wenn er diesen zunächst beauftragt. Deshalb sorge dafür, dass ihr alle Vereinbarungen schriftlich (Am besten gut leserlich) festhaltet, damit es nicht zum Streit kommt bzw. dieser schnell beendet wird. Wie viel du dadurch an Anwaltskosten sparst, kann dir dieses Bild zeigen:


    Ich denke, die Kostensenkung ist ein ziemlich gutes Argument, gerade wenn man die Gefahren durch schriftliche Vereinbarungen abwenden kann. Ansonsten wird in den Kostenrechnern meistens gut erklärt, wie sich die Kosten errechnen. Wenn nicht, frag einfach nochmal nach.


    Alles Gute Dir!

    Hallo zusammen,


    hast du denn schonmal versucht, deine Scheidungskosten zu berechnen?


    Wenn du das machst, weißt du schon ungefähr, in welcher Größenordnung Kosten auf dich zukommen werden, und wieviel Geld du bei der Scheidung "sparen" kannst. Etwas wird die Scheidung zwangsläufig immer kosten.


    Wenn ihr keine Kinder habt, erhöhen sich eure Scheidungskosten dadurch schonmal nicht. Wie andere schon erwähnt haben, spart man extrem viel durch die Beauftragung nur EINES Anwalts. Ferner erhöht sich der Streitwert, wenn der Versorgungsausgleich vom Gericht vorgenommen werden soll. Schließt ihr den aus bzw. einigt ihr euch außergerichtlich, sinkt der Streitwert.


    Wenn du dein Nettoeinkommen und das deines Mannes weißt, kannst du den Streitwert und anschließend die Scheidungskosten berechnen. Bei Fragen melde dich gerne nochmal.


    Viele Grüße!

    Liebe Kimberli,


    danke für deinen Beitrag. Ich denke genauso wie du, dass man den Stellenwert und die Bedeutung der Ehe hochhalten muss und nicht geringschätzen darf. Schließlich gibt es ja auch ein Trennungsjahr als Voraussetzung für eine jede Ehescheidung. Die Ehegatten sollen sich wirklich sicher sein, und nicht fahrlässig entscheiden, dass sie sich scheiden lassen wollen.


    Allerdings denke ich, dass man sich mit der Scheidung ja gerade einem ganz neuen Problem stellt. Den richtigen Anwalt finden, die Scheidungskosten im Griff behalten und vernünftig mit dem Ehepartner umgehen. Ich denke, dass das sehr schwer ist und sich scheidende Eheleute da auch auf Hilfe angewiesen sind und diese Unterstützung auch verdient haben, wenn das Scheidungsanliegen wirklich ernst ist und des triftige Gründe dafür gibt.

    Liebe Leser des Forums,


    an dieser Stelle möchte ich für ein Thema sensibilisieren, das in der Welt der Finanzen nur einen sehr geringen Stellenwert hat: Die Scheidungskosten. Sicher, hier geht es um die Reduzierung von Kosten und nicht um die Erzielung von Gewinnen, und dennoch ist von der Höhe der Scheidungskosten oftmals abhängig, wie schnell und wie gut der sich scheidende Ehegatte nach der Trennung wirtschaftlich vorankommt.


    Dieses Thema soll vor allem ein Forum für Diskussion und Erfahrungsberichte sein. Hiermit nur eine Anregung von mir: Informiert euch!


    Viele Grüße

    @arnlinger
    Das Unterhaltsrecht trennt grds. zwischen Ehegatten- und Kindesunterhalt. Somit kann der eine Posten auch nicht steigen, wenn der andere wegfällt. Dies ist insb. damit zu begründen, dass die jeweilige Unterhaltsart ihren eigenen Zweck erfüllt. Kindesunterhalt dient der Erziehung und Förderung des Kindes, während Ehegattenunterhalt zur Abfederung des schwächeren Eheprtners nach der Trennung gedacht ist. Somit besteht zwischen diesen beiden Unterhaltsarten keinerlei Abhängigkeitsverhältnis.


    VG, Juri

    Sie haben vollkommen recht, wenn Sie sagen, dass ein Ehevertrag Sinn macht, um bei der Scheidung kosten zu sparen. Allerdings ist ein Ehevertrag vor allem den Eheleuten zu empfehlen, die beide berufstätig sind und somit ähnliche Rentenansprüche bzw. Einkommen haben. Ansonsten muss ja auch z. B. der Notar bezahlt werden, wenn ein Ehevertrag abgeschlossen werden soll. Jedenfalls geht es der "Juristenkaste" nicht darum, die Menschen auszunehmen, sondern ihnen zu helfen. Viele Anwälte sind bereit, die Minderung des Gegenstandswerts um 30% im Scheidungsverfahren zu beantragen, wodurch die eigenen Bezüge sinken. Sie sollten sich also auch den richtigen Rechtsanwalt aussuchen!

    @Referat Janders Sie haben natürlich vollkommen recht, dass die Realität nicht von einvernehmlichen Lösungen dominiert wird. Dennoch finde ich es zulässig, auf die Vorteile hinzuweisen, die einem zu Teil werden, falls sich Eheleute doch einig werden. Dass das ein Kraftakt ist, bei dem man sehr weit über den eigenen Schatten springen muss, ist dabei klar. Jedoch können die Vorteile im Hinterkopf eine gute Motivation darstellen.

    Liebe Community,


    ich möchte an dieser Stelle ein Thema ansprechen, das alle betrifft, die sich in Zukunft von ihrem Ehepartner scheiden lassen wollen. In einer solchen Situation ist es oft schwierig, neben der seelischen Belastung noch um die eigenen Finanzen zu kümmern. Schafft man dies aber oder vertraut man sich einem guten Anwalt an, fällt der Neustart nach einer belastenden Trennung deutlich einfacher.


    Viele Menschen bezahlen unnötig viel Geld für ihre Scheidung. Finanzieller Aufwand lässt sich beispielsweise dadurch reduzieren, dass man sich über alle wesentlichen Punkte mit seinem Ex-Partner einigt (einvernehmliche Scheidung) und damit die Hälfte der Anwaltskosten spart oder die Reduzierung des Gegenstandswertes wegen Einfachheit des Verfahrens beantragt (auch dafür ist die Einvernehmlichkeit maßgebend).


    Darüber hinaus kann auf weitere Angebote zugegriffen werden, beispielsweise auf die sog. "Online Scheidung". Diese kann bis zum Verhandlungstermin vor Gericht von zu Hause aus durchgeführt werden und spart auf diesem Wege bspw. Fahrtkosten.


    Viele Grüße und viel Erfolg beim Sparen :thumbup: , JuriS2019

    Moin Uli,


    ein Ehevertrag ist stets sinnvoll, um im Falle einer Scheidung Streitigkeiten aus dem Weg zu gehen. Die dafür anfallenden Notarkosten werden durch den Betrag, der durch das Entfallen von Streitigkeiten vor Gericht zustandekommt, mehr als ausgeglichen. Auch können die Kosten für einen zweiten Anwalt gespart werden.



    VG, JuriS