Beiträge von Ben42

    Letzte Woche (KW5 2020) war die Entwicklung wieder sehr stark unterschiedlich:



    Der MSCI gewann im gleichen Zeitraum ca. 8,1% von 271,42€ auf 293,52€.

    @Didier, zu allererst herzlich Willkommen und viel Erfolg!


    Den Index der letzte Woche (Stichwort Corona-Virus, alle Aktienen-Indizes sind südwärts marchiert) ein sattes Plus von 8,1% (und das auch noch in einer einzigen Woche) erzielt hat, den musst du mir unbedingt nennen. Wenn es einen ETF darauf gibt, decke ich mich ein, da dieser eine perfekte Korrelation zu meinen anderen ETFs zu haben scheint.


    Anders formuliert:

    • 8,1% für einen Aktien-Index in einer Woche und dann auch noch in einer "Krisen-Woche" klingt sehr unwahrscheinlich
    • der Tracking-Error von den üblichen ETFs auf den MSCI WORLD ist idR äußerst gering und liegt in der Größenordnung der TER
    • eher handelt es sich um einen statistischen oder einen Auswerte- Fehler, da die übliche Differenz des MSCI WORLD Index in Punkten zu einem EUR gehandelten ETF schlicht zu groß ist (EUR ist zum USD letzte Woche gesunken, falls ich mich recht erinnere)


    bg, Ben42

    Hallo @Lothar-HH,


    wie schon von @Imperius gesagt: Wir arbeiten dran. Und bzgl. deiner Kritik, es würde (zu) lange dauern: Wir wollen unseren Lesern eine gute Empfehlung bieten. Daran hängen Tests und diverse komplexe Auswertungen. Das erledigt sich nicht von heute auf morgen. Bleib einfach dran, du wirst es im Newsletter erfahren.


    Viele Grüße
    Dein Finanztip-Team

    @Anika S. -- wenn ich dann noch eine Bitte anführen dürfte i.S. von einer "deutschsprachigen" (sprich DACH-Region) und nicht rein "deutschen" Community, wäre es auch von Interesse, wenn Sie pro Broker folgende Hinweise für z.B. AT und CH (falls dies überhaupt möglich ist, da ja nicht in der EU???) mit anführen würden:

    • Broker auch für Kunden aus AT / CH (idR für AT nicht steuereinfach)
    • Kostenmodell einheitlich oder unterschiedlich -- z.B. ist flatex.at massiv teurer als flatex.de und dies ist wiederum massiv teurer als flatex in NL
    • ...

    Diese Punkte sind aus meiner Sicht sehr schnell erhoben und würden die Aussagekraft und Wert der Angaben für einen Teil der Leser doch erheblich steigern.


    vD und bG, Ben42

    Ich hätte da mal eine technische bzw. provokante (?) Frage an die Experten in dieser Community ...


    Ausgangslage:

    • TradeRepublic und Smartbroker erscheinen derzeit auch bei den (kostenlosen) Sparplänen als sehr lukrativ
    • Beide führen die Sparpläne über L&S Exchange während der regulären Börsenhandelszeiten aus
    • Nach meiner Erfahrung kaufen wir einfache ETF-Sparer unsere ETF-Anteile an den Börsen in aller Regel von den Marketmakern und sind deren Angebot, der Preisfestsetzung vs. NAV und v.a. dem Spread ausgeliefert


    Nun zu den Fragen

    • Hat diese Sparplanausführung nicht eher auch Nachteile, da idR große Mengen an ETF-Anteilen angekauft werden müssen und damit der Preis doch eher noch oben getrieben wird?
    • Smartbroker gibt sogar die genaue Ausführungszeit mit 09:15 an. So-weit-so-gut, nur ist es doch dann für die market-maker nicht "verboten", das Angebot genau zu diesem Zeitpunkt zu verknappen (womit wohl der Preis nach oben zieht) und/oder den Spread auszudehnen oder gar "zufällig" genau um 09:15 etwas stärker vom NAV abzuweichen?


    Der eigentliche Kern der Frage ist daher, ob ich mir über diese Art&Weise der (kostenfreien) Sparplanausführung schlußendlich größere Kostennachteile einhandle, die zB über den EUR 1.- für einen regulären Limitkauf des ETFs liegen??


    Auf eine (hoffentlich) breite Diskussion, bG, Ben42

    Gegen Nennung des benötigten Index schaue ich in der App nach ob da was im Angebot ist.

    @Kater.Ka TradeRepublic hat vor rund 1 Monat die Depoteröffnung in AT angekündigt, allerdings ist seit dem Eintragen in die Warteliste nichts geschehen.


    Darf ich dein Angebot annehmen -- bei den Sparplänen ist mir klar, dass die iShares ETF bespart werden können und der Ankauf übere L&S Exchange erfolgt. Ohne auf die genauen Gründe einzugehen, bin ich aber nicht "der größte Fan" von den iShares ETFs sondern versuche eher die Vanguard-ETFs ind Depot zu holen. Bei DKB lassen sich diese aktuell mit relativ geringen Gebühren besparen und auch mit dem Ankaufskurs war ich bisher zufrieden.


    Nun zur eigentlichen Frage: Sind die Vanguard ETFs bei TradeRepublic im Angebot, d.h. Limit-Kauf über L&S Exchange zu EUR 1.-?


    Vielen Dank für deine steten Bemüngungen, bG, Ben42

    Vielen Dank für eure Antworten, damit ist mein "Verdacht" bestätigt dass die Sparplanabwicklung bei TR über die Börse auch einige Nachteile hat. Ich werde daher meine Sparpläne bei DKB der Vanguard ETFs beibehalten. Die bisherigen Kurse (am 6. bzw. 1.1.2020 für mehrere ETFs) waren gegenüber den Börsenkursen sehr gut (ich vermute daher dass das eher NAV-Kurse sind) und die Gebühr von 0,49 EUR ist damit kein Problem (v.a. da der Sparbeitrag bei mir zumindest bei EUR 250.- liegt).


    TR werde ich eher für Nachkäufe oder ggf. iShares Faktor-ETFs anwenden.


    vD und viel Erfolg,
    Ben42

    Dass flatex bei den Kosten gefühlt bis an die Schmerzgrenze geht, kann ich nur aus eigener Erfahrung mit flatex.AT bestätigen::


    • ein flat - Gebührenmodell hat es hier nie gegeben: ab Ordervolumen von EUR 3.500.-Kosten von ca. EUR 13.- und ab Ordervolumen von EUR 12.000 dann ca. EUR 24.- (in AT war nix mit flat).
    • der Depotübertrag von flatex zu einem anderen Anbieter kostet mangels gesetzlicher Handhabe dann EUR 15.- pro Position obwohl technisch ja kein Problem (da ja eingerichtet)
    • habe mein Depot damals ca. 1 -2 Wochen vor der Kundenaktion mit reduzierten Ordergebühren eröffnet und dann auf Anfrage der Aktion ein kurze lapidare Antwort erhalten, die im inhaltlich im Kern aussagt, dass ich halt Pech habe und als Bestandskunde zur Kassa gebeten werde. Eime Kulanzlösung komme nicht in Frage.
    • u.s.w.


    Ich persönlich habe also den Eindruck gewonnen, dass das Unternehmen flatex immer das Maximum herausholen will nd wird. Das ist das gute und legitime Recht als Unternehmen, allerdings ist zumindest von meiner Seite die Kundenbindung nicht mehr gegeben und die bestehenden Positionen laufen halt einfach weiter.


    bG,
    Ben42

    Doch wie hoch ist der wiederangelegte Betrag bei einem thesa. ETF? Dies ist ja schließlich die einbehaltene / reinvestierte Dividende.


    Zusätzlich zu den von @Kater.Ka angeführten Methoden kannst du dich auch der österreichischen Datenbank der Meldefonds (idR sind alle in D zugelassenen ETFs auch in AT als Meldefond registriert) bedienen.


    Auf der entsprechenden Homepage https://www.profitweb.at/public/main/start.jsp der Österreichischen Kontrollbank wird vom steuerlichen Vertreter für den ETF eine lange Reihe von (offiziellen) Kennzahlen eingestellt und in Folge veröffentlicht. Aufrufbar unter "KESt. Meldefond --> erfolgte Meldungen". Neben den in- und ausländischen Erträgen (ist der Regelfall) findet sich auch eine Reihe von Kennzahlen von jenen Erträgen die der Steuer unterliegen, u.v.m.


    Viel Spaß und viel Erfolg, bG,
    Ben42

    Ich hätte folgende Bitte an jemanden in der Community, der bereits einen Sparplan bei Trade-Republic ausgeführt hat, da ich davon ausgehe, dass dies doch bereits von einigen in der Leserschaft durchgeführt wurde.

    Bitte um Angabe des Datums und des genauen Kurswertes inkl. ISIN / WKN zu einem beliebigen Sparplan bei TR ...


    Hintergrund der Frage ist, dass ich am Überlegen bin zusätzliche ETF - Sparpläne (derzeit Vanguard bei DKB) einzurichten, allerdings vor dem Einrichten gerne überprüft hätte, ob die Ausführung bei L&S Exchange zu einem vernünftigen tatsächlich ausgeführten Kurs führt. Mit den konkreten ausgeführten Kurswerten war ich in der Vergangenheit nicht immer zufrieden (zB sind diese bei flatex durch die bei An- UND Verkauf zu begleichenden ATC "relativ" hoch).


    Vielen Dank bereits jetzt und allen Lesern viel Erfolg bei den Investments, bG,
    Ben42

    Weiß jemand die Preisfeststellung bei anderen Anbietern, insbesondere würde mich Trade-Republic interessieren?


    Hat jemand bereits bei Trade-Republic Sparpläne ausführen lassen und kann die entsprechenden Informationen mit uns teilen (aus gegebenen Anlass würde mich dies sehr interessieren):

    • va. auf welcher Basis die Preisfestsetzung erfolgt
    • wo (Börse, Außer-Börslich, KAG, ...) die Sparpläne ausgeführt werden
    • ggf. auch Verkaufskosten


    vielen herzlichen Dank, bG,
    Ben42


    Vielleicht mache ich im Frühjahr 3 ETF mit nur 50€. Auch wenn ALLE sagen, das dies nix bringt. Wenn ALLE sagen spring runter mach ich es auch nicht.
    Dies wollte ich mal sagen. und vielleicht schreibst Du mir ja Deine Meinung zurück. Mag Sein, das ich in anderen Augen falsch liege. jedoch wer sagt, was für MICH richtig oder falsch ist.
    Ich gehe diesen Weg weiter.
    Jeder hat mal mit NULL angefangen.


    Hallo Wotzmo,


    ich habe soeben einen Eintrag über Sparplankosten (v.a. Preisfeststellung eröffnet), der in diesem Zusammenhang für dich interessant sein kann: Eintrag zu Kosten der ETF Sparpläne


    Dass ein Weltportfolio aus mehreren ETFs zusammengesetzt ist bietet m.E. große Vorteile. In dem von dir angegebenen geplanten Vorgehen solltest du aber zwei Punkte berücksichtigen:

    • Die Aktionen der Banken und Broker zu kostenfreien (?) Sparplänen sind zumeist zeitlich befristete Marketingaktionen um uns Sparer zum Kauf zu verlocken.
    • Wesentlich in der Gesamtrechnung -- va eben bei Kleinbeträgen -- sind auch die Verkaufskosten von einem ETF und nach meinen Erfahrungen wird oder will man im Laufe von einigen Jahren den ETF schon auch mal wechseln.


    Auf alle Fälle viel Erfolg,bG,
    Ben42

    Ich selbst bin im Lager der buy & hold Sparer von diversen ETF (sagen wir mal es handelt es sich um ein etwas "komplexeres" Weltportfolio). Dabei habe ich gute und schlechte Erfahrungen mit den tatsächlichen Kosten, Vor- und Nachteilen von auf den ersten Blick kostenfreien ETF-Sparplänen gemacht.


    Ich beginne mal mit meinen Erfahrungen bzw. Wissensstand wie die Preisbilcung zustande kommt, da es mE einen großen Unterschied macht, wann und wo (NAV vs. Börse) die Preisbildung festgesetzt wird. Die Angaben sind natürlich ohne Gewähr auf Korrektheit (daher bitte ggf. um Korrektur falls jemand anderer Erfahrungen und Wissensstand hat)




    1) flatex


    • Die Kurs bei kostenfreien ETFs (ua Xtrackers) erfolgen vom ETF-Anbieter (KAG), also gleich oder nahe NAV jedoch zuzüglich ATC. Die ATC belaufen sich idR auf ca. 0,15% bis 0,35% und Falle bei AN- und bei VERKAUF an (somit in Summe also eher höher wie der Spread an der Börse).
    • Die Durchführung nimmt z.T. 1 - 3 zusätzliche Tage in Anspruche, so dass zwischenzeitliche Marktbewegungen schon auch mal stark nach oben erfolgen konnten.
    • Der Verkauf der Bruchstücke nur über KAG (ansonsten auch Börse), herkömmliche Preise (DE = flat, AT = progressives Kostenmodell)


    2) DKB


    • Der Kurs ist mE der NAV-Kurs ohne Aufschlag und somit idR etwas unter dem Börsenkurs -- bei den von mir besparten Vanguard Fonds derzeit Sparplankosten von EUR 0,49 pro Ausführung. Allerdings habe ich den kleinsten Sparplan bei EUR 250.-, (also 0,2% ) womit dies gegenüber den Zusatzkosten der ATC bei flatex keinen Unterschied macht bzw. bei Berücksichtigung des Verkaufs leichte Kostenvorteile hat.
    • Die Durchführung idR am nächsten Banktag.
    • Der Verkauf (idR Bruchstücke) kostet die herkömmlichen An-/Verkaufspreise laut Preistabelle.


    3) DEGIRO

    • Degiro bietet eigentlich keine Sparpläne an, jedoch rund 200 ETFs (alle wesentlichen Indizes und zT Nischenmärkte inkludiert) die in beliebiger Höhe einmal im Monat kostenfrei an- bzw verkauft werden können. Bei gleicher Richtung und Betrag > EUR 1.000.- auch mehrmals.
    • Man kann sich also den manuell getätigten Ankauf wie einen Sparplan (selbst-diszipliniert) einrichten: selber Tag, selber Betrag, usw
    • Kauf erfolgt über Börse und auf eigene Limitsetzung und damit ausschließlich Stückzahlen und keine Bruchstücke.
    • Falls zumindest 1 Monat dazwischen dann ist auch der Verkauf kostenfrei. Die Nebenkosten belaufen sich damit rein auf den Spread.



    Weiß jemand die Preisfeststellung bei anderen Anbietern, insbesondere würde mich Trade-Republic interessieren?




    Hoffe dass diese Reihe von Angaben zu den tatsächlichen Kosten von anderen Community-Mitgliedern für andere Anbieter weiter fortgesetzt wird, da dies für den ein oder anderen sicherlich als Entscheidungsgrundlage hilfreich ist.


    Vielen Dank und viel (finanziellen) Erfolg neben hoffentlich guter Gesundheit!
    Ben42

    Hallo Mudvayne,


    zu allererst viel Erfolg, Durchhaltevermögen aber auch Spaß in deinem sozialen Engagement in Vietnam und Kambotscha.


    Ich bin mir nicht sicher, welche Antworten bzw. Anregungen du in diesem Forum erhalten möchtest. Prinzipiell scheint dein Vorgehen (von dir) gut durchdacht zu seinen und was sehr wichtig ist, du fühlst dich wohl und sicher dabei!


    Auf der anderen Seite ist die aktuell Investmentstrategie (die mehr oder weniger auch hier propagiert wird) eher eine andere: passiv statt aktiv, ohne Investmentberater, usw Diese "Investmentstrategie" ist nun aber nicht aus einer Laune heraus entstanden sondern man könnte es als best-practice der letzten Jahrzehnte ansehen, dass über einen längeren Zeitraum passive Investmentansätze die aktiven (fast) immer "geschlagen" haben.



    Zusammengefasst sieht dein Ansatz für mich wie folgt aus:

    • 50% in Taggeld und Festgeld
    • 10% in Emerging Markets (dein Asien Fond)
    • 20% in Developed Markets (MSCI WORLD)
    • 20% in Minimum Volatility Aktien (könnte sich aber auch um einen Fond handeln, der je nach Marktlage versucht zwischen Anleihen und Aktien zu wechseln??)


    Einige Diskussionspunkte ohne deinem Freund der Familie dazwischen-zu-grätschen:

    • Diesen Ansatz könntest du wahrscheinlich mit einigen ETFs billiger auf die Füsse stellen
    • Du bist mE sehr auf Sicherheit bedacht -- die gibt es aber an den Finanzmärkten nicht und die kann auch kein Finanzberater versprechen
    • Man kann auch mit geringer Volatilität anständig Verluste einfahren
    • Im Kern scheint der Ansatz 2 Assetklassen zu beinhalten: Cash und Aktien -- mehr Sicherheit würde man eher über weitere Assetklassen erreichen: Anleihen (derzeit überbewertet), Immobilien (derzeit überbewertet), Rohstoffe (generieren aber keinen Ertrag) usw


    Auf alle Fälle frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und viel Erfolg!

    Habe meine Positionen dort schon lange abgebaut, wegen der vielen verdeckten Gebühren.
    Meinen die Flatexer wirklich, daß Anleger der oberen Mittelschicht dort mehrere hundert Euro an Depotgebühren zahlen?
    Leider übernehmen die Degiro, mit denen ich sehr zufrieden bin.
    Also doch IB, Captrader, und Co?

    Ich bin da völlig gleicher Meinung.


    Habe bei Flatex begonnen und obwohl ich lediglich ETF buy & hold praktiziere (An-/Verkauf allerdings über die Börse, da ich die auf Limit kaufen möchte und die krummen Anteile "nicht mag") geht das gehörig ins Geld.


    Zwischenzeitlich bin ich mit degiro zufrieden und auch eher erschrocken als die Meldung kam, dass flatex degiro übernimmt (obwohl degiro eigentlich den größeren Kundenstamm hätte).


    Habe zwischenzeitlich mit der degiro hotline telefoniert und die haben ausgeführt dass beide Marken (vorerst?) separat weitergeführt werden. Auf der anderen Seite stelle ich es mir STEUERTECHNISCH auch gar nicht so einfach vor, die Depot-Positionen in das flatex-Depot zu übernehmen.


    Allen schöne Weihnachten und viel Erfolg!

    Andererseits wäre mehr Streuung ja grundsätzlich wünschenswert.


    Sollten wiederum Unternehmen aus den jetzigen Schwellenländern sehr gut performen und wachsen, würden sie ja ihrerseits auch in den MSCI World aufrücken.


    Die beliebte Aufteilung 70% World/30%EM möchte ich nicht verfolgen.


    Hallo yfox,


    ein paar Anmerkungen meinerseits:


    • 1600 Unternehmen sind prinzipiell breit gestreut -- eine weitere Diversifikation kann über Small-Caps oder eben wie hier diskutiert über die EM erfolgen. Allerdings ist der MSCI WORLD mit rd 63% halt sehr USA-lastig.
    • Und ja, Emerging Markets mit aufzunehmen macht mE sehr wohl Sinn. Dies kann über den ACWI (grob ca. 10% EM) oder eben über ein gewähltes Verhaltnis von WORLD + EM erfolgen (muss ja nicht 70:30 sein).
    • Nach der MSCI (und auch der FTSE) Philosophie werden nicht einzelne Unternehmen in den WORLD "upgegradet" sondern gesamte Volkswirtschaften. Im EM sind ua folgende Länder beinhaltet: Südkorea, die BRIC Staaten, einige osteuropäische Länder, die meisten Länder aus Lateinamerika, usw

    Die Frage muss man selber beantworten, ob man den EM-Ländern für die nächsten 15 - 20 Jahren ein mindestens gleich hohes Wachstum und Aktienpotential zumisst als den Developed Countries des MSCI World oder ob man eben auf diese Länder verzichten will.


    Auf alle Fälle viel Erfolg!

    @ Ben42 meintest du den ?
    iShares MSCI Emerging Markets UCITS ETF (Acc) ?


    Nein, es war wie jak geschrieben hat der
    iShares Core MSCI EM IMI UCITS ETF -- IE00BKM4GZ66 (thesaurierende Variante)
    gemeint, mit einer TER von 0,18.
    Vorteil und Nachteil zugleich ist der SC-Anteil (je nachdem wie SC laufen). Die thesaurierende Variante hat aktuell noch einen etwas günstigeren Spread als der entsprechende ausschüttende ETF (wohl eine Folge der Größe).


    Viel Erfolg!

    Hallo alx,


    ich persönlich bin sehr für Nachhaltigkeit, Gendergerechtigkeit, Complance, Umwelt- und Klimaschutz usw


    Nur inwieweit sich dies mit dem Kauf von ETFs und / oder Aktien tatsächlich umsetzen lässt wird m.E. zum Teil falsch verstanden oder falsch kommuniziert.


    Mir würde halt der Gedanke gefallen, daß mein Geld nicht in Aktien für Waffen usw. fliest.


    "Dein" Geld sowie die ETF-Anteile wechseln schlicht den Besitzer. Das betreffende Unternehmen wird zwar an der Kursentwicklung interessiert sein (Stichwort: shareholder value), allerdings sind die Aktienanteile längst am Markt und wechseln bei den täglichen Transaktionen den Inhaber (in der Regel bei ETF-Transaktionen kaufen wir "einfachen Käufer" bei Market-Makern ein).


    Resümee: Außer bei einem IPO oder bei Aktienaufstockungen sieht das Unternehmen dein und mein Geld nicht.


    Die korrekte Aussage für die Investition in ausschließlich SRI ETFs müsste daher lauten, dass "du oder ich mit derartigen Unternehmen keine Rendite erzielen wollen und wir die Gewinne dieser Unternehmen nicht wollen" -- zumindest aus meiner Sicht ist dies ein kleiner aber feiner Unterschied.



    Zu der eigentlichen Frage: 400 Unternehmen sind idR ausreichend diversifiziert, v.a. da ja in diesem Fall eine weltweite Streuung über mehrere Währungen hinzukommt.


    Viel Erfolg mit deinen Investments, bG,
    Ben42

    Hallo liebe MitstreiterInnen in Finanzfragen,


    Dividendenzahlungen bei Aktien und bei ETFs sind ja prinzipiell ein Nullsummenspiel. Allerdings möchte ich meine Finanztransaktionen verstehen und generell behaupte ich von mir, die Abwicklung von Dividendenzahlung verstanden zu haben.


    Nun irritieren mich aber die Angaben von iShares zu deren ETFs doch sehr: z.B.




    Wie kann der Stichtag nach dem Ex-Tag liegen? Normalerweise ist doch der Stichtag (für den Besitz des ETFs) vor dem Ex-Tag (Dividendenabschlag)? Diese Angaben machen für mich eigentlich keinen Sinn und ich vermute auch nicht dass blackrock / iShares mit den Dividendenzahlungen komplett neue Wege geht? ... so what?


    Kann hierzu jemand genauere Angaben machen, da andere ETF-Anbieter (z.B. Xtracker) den Stichtag und Ex-Tag in umgekehrter Reihenfolge angeben ...


    Vielen Dank und bG,
    Ben42

    Warum soll ich auf meine Nachkommen bei der Geldanlage schauen, wenn ich irgendwann nicht mehr da bin? Was die Nachkommen dann mit dem Geld machen, wirst du eh nicht mehr erfahren, deswegen weiss ich nicht, warum man sich solche Gedanken macht!!

    Na-Ja, das Prinzip das dabei zur Anwendung kommt ist Verantwortung für die folgenden Generationen (v.a. für die eigenen Kinder) zu übernehmen,. bestehende nachhaltige Werte zu hinterlassen und weil die vorangegangenen Generationen uns im Großen-und-Ganzen einen funktionierenden demokratischen Staat, ein gutes Sozialsystem inkl. guter Ausbildungsmöglichkeiten, gute Infrastruktur, intakte Umwelt aufgebaut und hinterlassen haben ...