Beiträge von Blaszczyk

    In einem konkreten persönlichen Fall meiner Partnerin werden seit nunmehr 15 Jahren monatlich 50 Euro als Versicherungsprämie, für eine fondsgebundene Lebensversicherung, mit einer Laufzeit von 41 Jahren gezahlt. Nach näherem Betrachten fällt auf, dass auf der Jahresbescheinigung eine Verwaltungsgebühr von 228 Euro aufführt, sodass der rechnerische angelegte Sparbetrag pro Jahr demnach stolze 372 Euro beträgt.
    Der aktuelle Rückkaufswert in Höhe von ca. 5.000 Euro ergibt sich aus der Summe des o. a. rechnerischen Sparbetrags. Jedoch kann der Umwandlungswert mit knapp 5.000 Euro mehr sowie die Versicherungssumme von ca. 30.000 Euro nicht mit einer Milchmädchenrechnung aus dem angelegten Sparbetrag errechnet werden. Der investierte fontgebundene und aufgeführte Sparteil liegt mit 400 Euro über dem aktuellen Rückkaufwert. Und das tabellarisch aufgeführte Fondsguthaben beträgt 1200 Euro mehr als der Rückkaufwert. Die Durchschnittsrendite wird mit 1,8 % aufgeführt.
    Es stellt sich für mich die Frage, inwieweit der Abschluss aus Sicht meiner Partnerin hinsichtlich der Verwaltungskosten nicht so vorteilhaft ist? Ist die Versicherungssumme der nach vereinbarten Ablauf, der ausgezahlte Betrag? Besteht Handlungs- beziehungsweise Optimierungsbedarf? Letzteres bestimmt, handelt es sich hierbei jedoch um stabile Anlage, die zwar nicht viel abwirft, jedoch eher sicher ist? Ich bitte eine kurze Einschätzung und vielen Dank für Ihre Hinweise.