Beiträge von DiDu

    Hallo Herr Dr. Schlemann, das mit dem "Wegfall des Grundes" habe ich mich auch gefragt, da ich ja zuletzt über 30 Jahre freiwilliges Mitglied einer ges. KV war. Der Eintritt in den Ruhestand dürfte vermutlich kein Grund in diesem Sinne sein.
    Wie dem auch sei, Ich habe es probiert und die PKV hat die Anwartschaft wieder in ein aktives Versicherungsverhältnis umgewandelt.
    Mal sehen, wie es weiter geht, wenn ich in 1,5 Jahren die Mini-Rente erhalte und mein Anspruch auf Mitgliedschaft in der KVdR geprüft wird.

    Ich denke, wir drei haben jetzt die Gewissheit, dass bei Wechsel in die PKV die Rückkehr in die ges. KV grundsätzlich nicht möglich ist - auch nicht als freiwilliges Mitglied.
    Wenn Interesse besteht, würde ich meine Fallbesprechung gerne fortsetzen - es gibt nämlich eine Steigerung, die ich noch nicht erwähnt habe.
    In ca. 2 Jahren, zum 01.01.2021, habe ich neben der Pension Anspruch auf eine winzige Altersrente (ca. 80 €) aus der gesetzlichen Renterversicherung, weil ich mal kurze Zeit pflichtversichert war. In diesem Zusammenhang wird geprüft, ob ich in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) versicherungspflichtig werde. Evtl. ist über diesen WEg eine Rückkehr in die ges. KV möglich - was zu prüfen wäre!
    Die 9/10-Regelung aus § 5 Abs. 1 Nr.11 SGB V erfülle ich mit meinen 30 Jahren als freiwilliges Mitglied der ges. KV.
    Fraglich ist, ob ich die schwierige Hürde der 55er Regelung nach § 6 Abs. 3a SGB V nehmen kann. Eine Versicherungsfreiheit nach § 6 Abs. 3a SGB V ist m.E. nicht gegeben, da ich in den 5 Jahren vor Rentenbeginn mit meiner freiwilligen KV "gesetzlich versichert" war, oder?
    Allerdings ist mir die weiteren Bedingungen aus § 6 Abs. 3a SGB V ("...mind. die Hälfte dieser Zeit versicherungsfrei...") in diesem Zusammenhang unklar.
    Wie seht ihr die Sach- und Rechtslage? Komme ich über diesen WEg in die ges. KV zurück?

    Das ist ein interessanter Gesichtspunkt, Lange Oog. Der konkrete Grund für den Eintritt in die Anwartschaft war eine vorübergehende Pflichtversicherung in der Landwirtschaftlichen Krankenkasse. Nach der Beendigung der Pflichtmitgliedschaft (das wäre wohl der von dir beschriebene Beendigungsgrund für die Anwartschaft gewesen) bin ich jedoch nicht zurück in die Private gegangen, sondern habe mich freiwillig in einer gesetzlichen KV versichert und daneben die Anwartschaft weiter laufen lassen.
    Die priv. KV hat sich jetzt - sozusagen ohne Grund - darauf eingelassen und würde mich in nächster Zeit wieder versichern.
    Immerhin habe ich mit der Anwartschaftversicherung 30 Jahre für eine Altersrückstellung bei der Privaten gesorgt - Grund hin oder her. Wie gesagt, das wäre nicht das Problem, eher schon die o.a. Fragestellung.

    Danke schon mal für die Hinweise.


    Durch die jahrelange Anwartschaft in der privaten KK habe ich eine Altersrückstellung aufgebaut, die mir jetzt zugute kommen würde. Die Private würde für mich und meine Frau aufgrund der Anwartschaft (nur) ca. 340 € und als freiwilliges Mitglied in der Gesetzlichen (einschl. Familienversicherung meiner Frau) ca. 640 € kosten- das sind mtl. 300 € mehr!
    Was aber häufig übersehen wird: Es geht bei meiner Frage ja nicht darum, wie ich wieder Pflichtmitglied in der ges. KK werden könnte, sondern darum, nach einer Phase in der priv. KK evtl. wieder als freiwilliges Mitglied in die ges. KK aufgenommen zu werden, wo ich seit über 30 Jahre Mitglied bin.

    Austritt aus der GKV als freiwilliges Mitglied ist auch mein Thema; meine Frage ist allerdings etwas anders gelagert.
    Ich bin seit ca. 30 Jahre freiwillig in der gesetzlichen KK und möchte nun (Pensionär, 63 Jahre alt) in eine private KK wechseln, weil ich dort seit vielen Jahren eine Anwartschaftversicherung aufrecht erhalte.
    Frage: Kann ich aus der privaten KK wieder als freiwilliges Mitglied in die gesetzliche KK wechseln, wenn es mir in der privaten KK nicht behagt?