Beiträge von Dieter85

    Ich habe am Wochenende nochmal recherchiert, die 30 % Zuschlag brechen einem echt im Alter das Genick.


    Zum Thema Glaskugel:

    Hat jemand schonmal mit dem § 41a Satz 1 VVG Erfahrungen gemacht (Rechtsanspruch auf Herabsetzung des Zuschlags) und konnte diesen erfolgreich anwenden?

    Dieser sagt folgendes:

    „Ist wegen bestimmter gefahrerhöhender Umstände eine höhere Prämie vereinbart und sind diese Umstände nach Antragstellung des Versicherungsnehmers oder nach Vertragsschluss weggefallen oder bedeutungslos geworden, kann der Versicherungsnehmer verlangen, dass die Prämie ab Zugang des Verlangens beim Versicherer angemessen herabgesetzt wird.“

    Der AG-Anteil fällt nicht weg. Er beträgt während der aktiven Zeit und während der Rente maximal dem AOK Satz bezogen aufs Einkommen.

    Mit Kindern und Risikozuschlägen und einem hohen Eintrittsalter in einem leistungsstarken Tarif ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, schon früh hohe Eingenbeiträge zu zahlen. Das sind dann die unglücklichen PKV Versicherten, die m.E. selbst Schuld sind.

    Stattdessen gibt es doch maximal 7,95 % des Rentenzahlbetrages. Weg fallen der Beitrag für Rückstellungen (wenn man ihn vereinbart hat ;)) und die Versicherung fürs Krankentagegeld, oder habe ich nichts mehr verstanden?

    Er bekommt aber aufgrund seiner Vorerkrankungen höchstens den Zusatztarif für die Zähne.

    Und deswegen überlege ich, zu wechseln. Dann bin ich in der PKV drin und könnte, wenn möglich, in drei Jahren die Versicherung wechseln bzw. prüfen lassen, ob die 30 % Zuschlag wegfallen (ich weiß, damit kann man nich rechnen, aber wenn das funktionieren würde, wäre das eine schöne Lösung).

    der AG beteiligt sich daran ja wohl eher nicht, oder?

    Nein, leider nicht. Eigentlich wird die SB vermutlich jedes Jahr voll gezahlt (2x Zahnarzt, 2x Standard-Arztbesuche)


    dass ich meine Größe dem Gewicht anpasse

    :-) Nette Forumlierung, bei mir ists eine Fettleber, die zufällig diagnostiziert wurde. BMI ist im Bereich ~27.

    Wie sieht's mit den Sparraten für Vermögensaufbau

    Im Tarif zahle "ich" 80 Euro, um im Rentenalter den Tarif um 285 € zu mindern.



    Die Lasik OP steht in der nächsten Zeit auf der Wunschliste.

    kannst du einmal erläutern, wie man als Angestellter der über die JAEG verdient nur auf einen Krankentagegeld von 100 EUR am Tag kommt?

    Mehr wird leider nicht übernommen, da bei der Öffungsaktion der Debeka der Betrag deckelt ist. Später geht es wohl evtl.



    Das müsste die Debeka doch beantworten können?

    Der Debeka-Berater meinte, es würde eventuell gehen und kann mir nichts versprechen, es muss natürlich geprüft werden. (Bei z.B. Adipositas wäre sowas leicht am BMI zu messen (innerhalb von 24 Monaten unter 25er BMI heißt, nicht mehr Adipös)

    Ich habe jetzt ein Angebot der DEBEKA.


    Aufgrund von Vorerkankungen (aus meiner Sicht nichts Schlimmes, kann auf Ernährung zurückgeführt werden ;-) ) gibt es einen Beitragszuschlag von 30 % .


    Das würde bedeuten, dass der KV Beitrag (Tarif N, NM 67/295 [ für Rückstellungen im Alter], KT 43 /100 [Krankentagegeld von 100 €], Tarif NG [Zahngeschichten und Rücktransport im Todesfall ) sich auf 897 € beläuft, der Betrag der PVN ~50 €.


    Selbstbeteiligung wären 10 % und maximal 400 €. Chefarzt und Zweibettzimmer ist dabei.


    Wenn ich das alles so zusammengerchnet habe, würde ich im Monat 27 € mehr Zahlen als aktuell bei der AOK RH (mit dem Zusatzbeitrag von 1,6 %).


    Da ich in diesem Jahr zum ersten mal freiwillig krankenversichert bin, kann ich im ersten Halbjahr entscheiden, ob ich mich dort versichern möchte. Es handelt sich um eine Öffnungsaktion der Debeka, die im ersten halben Jahr läuft, ab dem man freiwillig versichert ist. Danach würde ich aufgrund der Vorerkrankung nicht mehr in die PKV kommen.

    Wie steht ihr zu dem Thema?


    Eine weitere Frage: Wenn ich die Vorerkrankung in den Griff bekomme, kann ich, nach drei Jahren, die 30 % streichen lassen oder in eine andere PKV wechseln, da das alles verjährt ist?


    Danke!

    Vielen Dank schon mal für Eure Einschätzungen.

    Deiner Fehlsichtigkeit könnte ich mir aber gut vorstellen, dass hinsichtlich der Gesundheitsfragen - bei diesem Thema ist Vorsicht geboten - diese Leistung ("Vorerkrankung") ausgeschlossen wird

    Da habe ich bereits bei der Debeka nachgefragt, diese Leistung wird nicht exkludiert. Habe ich expliziet nach gefragt.

    ggf. Diskussionen über Erstattung von Leistungen mit Deiner PKV

    Das muss ich schon bei meiner Frau machen :-)

    +/- 0 ist nicht so günstig

    Ich habe mal die Tarife der Kinder mit hinzugerechnet, die werden (es dauert noch einige Jahre) dann ja auch irgendwann rausfallen.

    Ich nehme mal an dass die 85

    Richtig angenommen, also noch Zeit genug :-)

    Ein Vermittler ist ja auch hier im Forum aktiv

    Weißt du gerade, wer das ist?

    Hallo zusammen,


    da mein Lohn die Versicherungspflichtgrenze überschreitet, hat mein Versicherungsvertreter der Debeka mich angesprochen, ob ich in die private KV der Debeka wechseln möchte. Unsere Konstellation (Frau Beamtin) wäre dafür ideal.

    Im Moment bin ich gesetzlich mit unseren beiden Kindern in der Familienversicherung versichert.

    Der Wechsel hätte zur Folge, dass geldmäßig am Ende +/- 0 € rauskommt, da die beiden Kinder über meine Frau versichert wären. ( 80% Beihilfe, 20 % KV ).

    Wir hätten die Vorzüge, dass alle vier Familienmitglieder privat versichert sind und mehr Leistungen abgegolten wären (meistens mehr, Kinderkrankenschein wird leider nicht abgedeckt).

    Ich bin 36 Jahre alt, stark fehlsichtig und möchte mir ICL-Linsen einsetzen lassen. Dieser Eingriff kostet ca 6.000 - 7.000 € und würde auch von der PKV zum großen Teil übernommen werden.

    Ab 55 Jahren kann man ja nicht mehr zurück in die gesetzliche, aber da bietet die Debeka einen Tarif ähnlich der gestzlichen KVs an.

    Gibt es hier Erfahrungen, ob das eine gute Idee ist? Gibt es Anbieter, die ihr für eine PKV für Angestellte empfiehlt?

    Danke für deine Tipps, muc.


    Was mit den 100.000 € passiert, ist mir ehrlich gesagt egal.


    Das Haus wird wohl auf jeden Fall verkauft. Wir haben nur den Bonus, dass wir vorher sagen können, ob wir das Haus haben möchten.
    Wenn wir das Haus für 100.000 € kaufen, müssen wir auch einen Erbvertrag abschließen? Das ist nicht einfach nur ein Kauf von unserer Seite? Und die 50.000 €, die an die Schwägerin müssen auch beglaubigt werden, oder?


    Die Sache mit der Preisfindung gestaltet sich ohnehin als schwierig.
    Geht man davon aus, dass beide Kinder des Schwiegervaters gleich gestellt werden, würde das Haus laut Schätzung des Schwiegervaters einen Wert von 200.000 € haben (100.000 € für ihn, 50.000 € für die Schwägerin. 50.000 € für uns), Laut Wertermittlungsrechner im Internet komme ich nicht auf die Summe von 200000€ sondern maximal, mit einer optimistischen Schätzung auf maximal 180.000,. eher aber weniger.


    Viele Grüße

    Wie geht man denn "professionell" damit um bzw. wie machen das andere Leute? Solche Fälle muss es doch zuhauf geben?
    Dass man sich erst einmal gemeinsam an einen Tisch setzt, sollte wirklich der erste Schritt sein.
    Gibt es noch andere Möglichkeiten?
    Kann es sein, dass Schwiegervater das Haus auf 200.000 € geschätzt hat, davon gehen 50.000 € an meine Schwägerin , 50.000 € Rabatt bekommen wir, 100.000 € bekommt er? Ist das eine nachvollziehbare Sache, die Geschichte so zu regeln?

    ...ein Nachtag noch (irgendwie konnte ich meinen Beitrag nicht editieren)


    Das Haus zu Lebzeiten vererben heißt, dass wir keine 100.000 zahlen sondern
    das Haus bekommen und unserer Schwägerin 80.000€ aushändigen und der
    Schwiegervater leer ausgeht (ich weiß, komische Idee aber zum
    Verständnis die Nachfrage).

    Hallo Chris2702, Danke für deine schnelle Antwort.


    Ist es nicht ein bisschen "komisch", dass "wir" einen Rabatt von 10.000 € bekommen, unserer Schwägerin aber 50.000€ (zwar erst in 10 Jahren aber tortzdem) ? Und wenn die Schwägerin ausbezahlt wird, ist es dann nicht "vererben" ?