Beiträge von FTB

    Meine Situation: 53 Jahre alt, Angestellter, in der PKV seit 1995



    Im Forum gibt es viele positive Schilderungen, dass man mit einer kurzfristigen Minderung des Einkommens wieder dauerhaft in der GKV versichert sein kann. Verschiedene Gründe führen auch mich zu diesem Entschluss.



    Ich sprach mit meiner Personalchefin darüber und sie argumentierte, dass sowohl PKV als auch GKV kein Interesse haben, langfristig in der PKV Versicherten, diesen Wechsel zu ermöglichen. Sie sprach von einer 3-Jahres-Frist, innerhalb derer beide (PKV und GKV) miteinander reden und offensichtliche Konstrukte zur Rückkehr in die GKV aufdecken. Die Wechsel werden dann als nichtig erklärt und die PKV fordert sogar rückwirkend die Beiträge ein.



    So etwas habe ich hier im Forum noch gar nicht gelesen. Was ist dran daran?


    Gibt es dazu Erfahrungen oder besser noch eine Rechtsprechung, die das widerlegt?



    Mich verunsichern auch die hier angeführten Zeiten für eine Minderung des Einkommens. Genügen 3 Monate Sabbatical (3 Monate für 50% arbeiten und 3 Monate 50% für Nichts bekommen) und man rechnet auf 12 Monate hoch, oder muss das tatsächliche Jahresbrutto unter der JAEG liegen?


    Im Beitrag https://www.finanztip.de/pkv/pkv-rueckkehr-gkv/ ist zu lesen: „Durch Teilzeitarbeit, ein Sabbatical oder ein Arbeitszeitkonto lässt sich das monatliche Einkommen so weit reduzieren, dass es auf zwölf Monate hochgerechnet unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt.“



    Das kann man so deuten als würde die Hochrechnung genügen, obwohl das tatsächliche Einkommen über 12 Monate über der JAEG liegt.



    Und dann noch die Frage wird das Jahresbrutto über ein Kalenderjahr gerechnet oder über 12 Monate beginnend mit der Gehaltsreduzierung?



    Bestimmt wurde die eine oder andere Frage hier im Forum schon gestellt und beantwortet. Aber hier gibt es so viele Informationen, dass ich noch nicht alles lesen konnte.



    Danke und Grüße
    FTB